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Zukunftswerkstatt Informationstechnologie 2010

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Zukunftswerkstatt Informationstechnologie 2010

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Die Zukunftswerkstatt Informationstechnologie 2010 stellt Trendthemen auf den Prüfstand. Mit spannenden Resultaten ist die vierte „Zukunftswerkstatt Informationstechnologie“ der Hamburger Managementberatung Alternus zu Ende gegangen. Zu den Themenfeldern Cloud Computing, Gestaltung von Arbeitsplätzen der Zukunft und agile Softwareentwicklung präsentierten Vertreter aus Anwenderunternehmen Lösungsvorschläge und Handlungsoptionen.

Welche IT-Trends sind Eintagsfliegen oder medial aufgeblähte Hypes und welche bieten Unternehmen tatsächlich einen Mehrwert? Die Frage zu beantworten ist nicht einfach, für CIOs jedoch elementar. Denn die Antwort gibt vor, welche Themen IT-Lenker im Auge behalten müssen. In der Dialogveranstaltung der Hamburger Managementberatung Alternus erarbeiten Teilnehmer in drei Arbeitsgruppen Handlungsoptionen für Trendthemen, die für die Branche wichtig sind oder noch werden.

Die Ergebnisse in aller Kürze:

  • Die Entscheidung pro Cloud-Computing muss auf strategischer Ebene getroffen werden. Denn die Konsequenzen betreffen die Unternehmensorganisation.
  • Der Arbeitsplatz der Gegenwart ist, laut Ergebnissen der zweiten Arbeitsgruppe, ein Auslaufmodell. Die technische Vielfalt, neue – smarte – Endgeräte und nachrückende Benutzergruppen verlangen eine Neuausrichtung.
  • Technik und Methoden sind das eine. Der Mensch ist, so das Fazit der dritten Gruppe, der entscheidende Faktor für den Erfolg agiler Softwareentwicklungsmethoden.

Der Charme der Zukunftswerkstatt besteht darin, dass interdisziplinäre Teams von Mitarbeitern unterschiedlicher Firmen und Branchen den Nutzen aktueller Trends konkret herausarbeiten und gleichzeitig Handlungs- und Umsetzungsoptionen für Unternehmen liefern. Die Gruppen haben Ergebnisse erarbeitet, die CIOs Leitplanken zur Orientierung bieten. Für Dr. Wolfgang Martin, unabhängiger Analyst und Mitglied der Zukunftswerkstatt, haben die Ergebnisse Referenzcharakter. „Die erarbeiteten Kriterienkataloge lassen sich in der Praxis als Leitfaden für Gespräche mit Anbietern heranziehen“, so sein Resümee. „Wir blicken in die Zukunft. Das kann manchmal abgehoben sein und kontrovers diskutiert werden. Das ist unser Anspruch. Jedoch haben wir gleichzeitig die Machbarkeit und vor allem den Nutzen für die Branche und unsere Mitgliedsunternehmen im Blick“, sagte Thomas Lipinski, Geschäftsführer der Alternus GmbH, vor knapp 50 Unternehmensvertretern auf der Abschlussveranstaltung in Hannover.

Cloud-Computing: purer Hype oder Heilsbringer

„Bitte anschnallen und die Gurte festzurren.“ Gruppe eins untersuchte die Praxistauglichkeit des Bereitstellungsmodells Cloud Computing. Es katapultiert IT-Anwendungen und Systeme aus den Kellern und Server-Räumen der Unternehmen in die groß;e Wolke des World Wide Web. Zu weltweit verteilten Dienstleistern. Doch Vorsicht: Sind die Weichen gestellt, gilt es, potenzielle Dienste zu bewerten. Neben der Wirtschaftlichkeitsrechnung sind bereits im Auswahlprozess Maß;nahmen zum Qualitäts- und Risikomanagement zu ergreifen. Dabei sind Vertrauenswürdigkeit, Gewährleistung, Haftung, Transparenz, Austauschbarkeit (Fallback) und angebotene Service-Level der Anbieter zu quantifizieren und anschließ;end zu bewerten.

„Anwender müssen potenzielle Lieferanten genau unter die Lupe nehmen. Schließ;lich zeichnet die interne IT für die Verfügbarkeit und den reibungslosen Ablauf von End-to-End-Prozessen verantwortlich und nicht der Dienstleister“, ergänzt Dr. Thomas Niemöller, Leiter Anwendungsentwicklung der Provinzial NordWest Versicherungsinformatik GmbH. Im Allgemeinen sind standardisierte Prozesse mittels Cloud leichter einzubinden, weil Schnittstellen spezifiziert und akzeptiert sind. Auf technischer Ebene wären Ausfallsicherheit, Interoperabilität, Migrierbarkeit und Performance beispielhaft als Kriterien zu nennen. „Die Ausarbeitungen der Arbeitsgruppe sind sehr weitreichend und gehen auf die landesspezifischen Anforderungen von Cloud Computing in punkto Datenschutz, Governance und Sicherheit ein“, zeigten sich die Mitgliedsunternehmen der Zukunftswerkstatt IT mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Arbeitsplatz der Zukunft: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Die traditionellen Formen der Arbeitsplatzgestaltung erfordern aufgrund unterschiedlicher Arbeitsorganisation, Anwendergewohnheiten, Aufgaben, Endgeräten, Werkzeugen und Schnittstellen eine Neugestaltung, so die Resultate der Gruppe zwei. Auch die technische Innovationen und mit ihnen der gesellschaftliche Wandel fordert eine Neuausrichtung.

Das Team analysierte die Nutzenpotenziale der Arbeitsplätze der Zukunft: So würden Aufgaben auf viele Schultern verteilt. Standortabhängigkeit wird aufgelöst, Prozessbeiträge erfolgen von überall. Nur wer in diesem Umfeld die Aufgaben überlegt delegiert, ein ganzheitliches Konzept verfolgt, neue Führungsinstrumente entwickelt und die Kontrolle nicht aus der Hand gibt, wird vom Arbeitsplatz der Zukunft profitieren.

Das birgt Zündstoff, wie die Diskussion zeigte: „Die Vielfalt an Möglichkeiten verlangt klare Standards, etwa beim Einsatz verfügbarer Endgeräte, damit die Komplexität für die IT-Abteilung im wirtschaftlich vertretbaren Rahmen bleibt“, merkten die anwesenden IT-Manager an. Dr. Joachim Philippi, Bereichsvorstand Cross Industry Solutions bei Steria Mummert Consulting AG und Kooperationspartner der Zukunftswerkstatt IT, dazu: „Ganz gleich, welche Technologie und welches Gerät zum Einsatz kommt, entscheidend ist, dass die Definition des Arbeitsplatzes ausgeweitet wird. Die Interaktion mit Kunden muss mit einbezogen werden, denn dort beginnen die Prozesse.“

Für den sinnvollen Einsatz neuer Arbeitsplätze müssen Schlüsseltechnologien bewertet werden. Dazu gehören Virtualisierung, Unified Communication, Identity- und Access-Management, aber auch Middleware sowie Schnittstellen müssen betrachtet werden. Erst nach diesen umfangreichen Analysen kann eine Festlegung auf den „richtigen“ Desktop erfolgen. Als Risiken müssen die höhere Komplexität für den Anwender sowie die schwierige Trennung zwischen Privat- und Arbeitsleben bedacht werden.

Passen traditionelle Softwareentwicklung und agile Entwicklungsmethoden zusammen?

Dass agile Softwareentwicklung nichts mit Chaos zu tun hat und erprobte und erfolgreiche Methoden für die Gestaltung von Software bereitstellt, erarbeitete Arbeitsgruppe drei. Das Team ging der Frage nach, ob und wie sich Methoden der agilen Softwareentwicklung für die Gestaltung von Anwendungen eignen und wie traditionelle und agile Verfahren zusammenpassen. In Hannover zeigte das Team einen Bewertungskatalog mit Handlungsempfehlungen.

Groß;er Vorteil agiler Verfahren ist die schnelle Reaktionsmöglichkeit auf Veränderungen im Projektverlauf. Teilergebnisse könnten frühzeitig bereitgestellt werden. Damit ist der Kunde in der Lage, rascher als bei den klassischen Methoden, die Realisierung seiner Anforderung in Augenschein zu nehmen und auf Prozesstauglichkeit zu prüfen.

Die gute Nachricht: Agile Softwareentwicklung ist für jedes Unternehmen geeignet, steigert die Produktivität und Qualität, hilft Projektkosten zu senken und führt zu höherer Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Zur vollen Blüte reifen die Ansätze allerdings nur, wenn die Teams vorbereitet sind. „Agile Softwareentwicklung ist ein emotionales Thema, daher ist bei der Umsetzung viel Fingerspitzengefühl gefragt“, berichtet Dr. Horst Karaschewski, Abteilungsleiter Anwendungsentwicklung der HanseMerkur Versicherungsgruppe. Der Tipp der Arbeitsgruppe: „Investieren Sie in die Mitarbeiter der Zukunft und geben Sie ihnen auch dann noch eine Chance, wenn das Pilotprojekt nicht optimal läuft. Agile Methoden entwickeln sich und passen sich den Unternehmen und den Mitarbeitern an.“

Detailergebnisse der Zukunftswerkstatt 2010 fließ;en in den IT-Report 2011 ein, der Ende des Jahres erscheint und von Alternus herausgegeben wird. Die nächste Zukunftswerkstatt IT startet im April 2011. Weitere Informationen finden Sie unter: www.alternus.de

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