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„Wir nach Corona“: Diese 3 Bereiche sollte HR jetzt anpacken

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„Wir nach Corona“: Diese 3 Bereiche sollte HR jetzt anpacken

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Unternehmen wollen zukünftig verstärkt in die Digitalisierung und ihre Mitarbeiter investieren. Auch, weil sie die Kompetenzen in der Belegschaft für ungenügend erachten. Das zeigt die Studie „Wir nach Corona“ der Haufe Group.
Corona

Quelle: frank60/shutterstock

Corona stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Führungskräfte müssen handeln, ohne zu wissen, wie die Lage in vier Wochen aussieht. Trotzdem sind die meisten Chefs und Mitarbeiter im DACH-Raum optimistisch und wollen künftig vor allem in Digitalisierungsprozesse und Mitarbeiter investieren. Die Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Haufe Group verdeutlichen, dass die Art, wie wir künftig arbeiten, sich verändert. Für Firmen ergeben sich daraus drei konkrete Handlungsfelder:

1. Digitale Arbeitswelt aufbauen

Mit der Corona-Krise erlebt die digitale Transformation spürbaren Aufwind. 70 Prozent der Unternehmen im DACH-Raum können ihre Kernprozesse noch stärker digitalisieren. Zwei Drittel von ihnen wollen das nach der Krise sogar forcieren. Auch die Arbeitswelt geht diesen Weg ein Stück weit mit. Wie wir alle derzeit erleben, entwickelt sich die neue Normalität vom Büroalltag zu einer Mobile-Office-Kultur. Hybridmodelle werden künftig ein starkes Argument im War for Talents sein.

Für Unternehmen bedeutet dieser Bedürfniswandel, dass sie ihre internen Strukturen neu aufsetzen müssen. Dazu gilt es, strategische, technische und organisatorische Fragen zu klären: Wer arbeitet wann zuhause? Welche Prozesse betrifft das? Welche Tools bieten wir an?

Mitarbeiter müssen dauerhaft von verschiedenen Standorten auf eine zentrale Plattform zugreifen können und Dokumente in Echtzeit bearbeiten. Nutzerfreundlichkeit, IT-Aufwand und Datensicherheit sind Kriterien, die für den Erfolg entscheidend sind. Wenn Kollegen auf ihr privates W-Lan zugreifen oder mit eigenen Rechnern arbeiten, steigt das Risiko von Cyberattacken. Schulungen zum Thema IT-Sicherheit sollten Unternehmen ebenso mitbedenken wie die Sicherheitssoftware stetig upzudaten und VPN-Lösungen zu nutzen.

2. Führungskräfte fit machen

Die meisten Unternehmen haben erkannt, dass flache Hierarchien und mündige Mitarbeiter entscheidende Wettbewerbsvorteile sind. So haben mehr als 40 Prozent die Selbstorganisation ihrer Belegschaft in den vergangenen Monaten gestärkt. Wenn Mitarbeiter mündiger werden, ist zugleich ein anderer Support von Nöten. In einer modernen Arbeitskultur sind Führungskräfte gefragt, die ihr Team im autonomen Arbeiten unterstützen, mehr Coach und Verstärker sind. Das heißt auch: Chefs müssen lernen, Verantwortung zu teilen und digital zu führen.

Eine neue Rolle, in die nicht jeder Vorgesetzte von heute auf morgen hineinschlüpfen kann. Im Gegenteil: Immer noch ist der Führungsstil in Unternehmen teilweise „antiquiert“ – so ein Ergebnis der Studie. Modernes Leadership will also gelernt sein. Teams langfristig bei der Stange zu halten und dauerhaft im Homeoffice zu führen, dazu ist viel Feingefühl und Klarheit gefragt.

3. E-Learning (nicht nur) während Corona besser aufstellen

Die Krise hat viele Change-Prozesse in Gang gesetzt. Firmen sorgen sich um die Veränderungsbereitschaft und Qualifikation ihrer Belegschaft. Mehr als 40 Prozent halten die Kompetenzen für nicht ausreichend und mehr als die Hälfte sieht die Barrieren für Veränderungen auf Mitarbeiterseite. Wenn das Homeoffice und der digitale Workflow funktionieren sollen, müssen Personaler und Führungskräfte ihre Mitarbeiter begleiten.

Da hilft eine Weiterbildung zum Multichannel-Experten ebenso wie Schulungen zu organisatorischen oder sicherheitsrelevanten Fragen. Auch Fremdsprachentraining wird wichtiger, wenn mit dem Homeoffice räumliche Grenzen verschwinden. Die Weiterbildung muss künftig zeit- und ortsunabhängig funktionieren. E-Learning-Plattformen bieten die Möglichkeit dazu und schaffen mit modernen Formaten mehr Motivation und Lernerfolg.

Lesen Sie auch: Telefonmitschnitt – Mit Taping auf Nummer sicher gehen

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Nikolaus Schmidt ist Co-Founder und Managing Partner von Haufe Advisory. (Bild: Haufe Advisory)

Über den Autor: Nikolaus Schmidt ist Co-Founder und Managing Partner bei Haufe Advisory.

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