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Verizon hat seine weltweite Strategie bekanntgegeben, die das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) vereinfachen soll und damit die Markteinführung beschleunigen wird. Die Initiative umfasst Handlungsempfehlungen wie den Start von ThingSpace, die Entwicklung eines dedizierten zentralen Netzwerks, Vorantreiben von Innovationen und die Einführung drei neuer Ende-zu-Ende-Lösungen für Smart Cities.
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Verizon gibt seine weltweite Strategie bekannt, die das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) vereinfachen soll und damit die Markteinführung beschleunigen wird. Die Initiative umfasst mehrere Handlungsempfehlungen wie den Start von ThingSpace, die Entwicklung eines dedizierten zentralen Netzwerks, Vorantreiben von Innovationen und die Einführung drei neuer Ende-zu-Ende-Lösungen für Smart Cities.

Die neue Initiative von Verizon umfasst:

  • Start von ThingSpace: Mithilfe der neuen IoT-Plattform können Entwickler Anwendungen entwerfen, Kunden ihre Endgeräte verwalten und Partner ihre Services vertreiben. Ebenso kann Verizon – in einer offenen Systemumgebung – sehr einfach integrierte vertikale Lösungen auf den Markt bringen.
  • Entwicklung eines neuen dedizierten zentralen Netzwerks und neue Optionen für die Anbindung, um damit die nächste Generation von IoT-Anwendungen zu ermöglichen.
  • Vorantreiben von Innovationen, um die großen Herausforderungen in Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Unterhaltungselektronik und der „Sharing Economy“ zu adressieren.
  • Kommerzialisierung von Verizons Big Data Analytics Engine für IoT-Installationen
  • Einführung drei neuer Ende-zu-Ende-Lösungen für Smart Cities: Intelligent Video, Intelligent Lighting und Intelligent Traffic Management.

Mit einem Ökosystem, bestehend aus über 1.000 Channel-Partnern und einem Jahresumsatz von 495 Millionen US-Dollar aus den IoT- und Telematiklösungen, ist Verizon eines der Unternehmen, das einen der größten Internet-of-Things-Umsätze aller US-Unternehmen erwirtschaftet.

„Stetige Innovationen bei Smart Cities, vernetzten Autos und Wearables zeigen, dass IoT bestimmen wird, wie wir künftig leben und arbeiten werden“, sagt Mike Lanman, Senior Vice President Enterprise Products bei Verizon. „Trotz des großen Potenzials, ist das IoT noch immer zu komplex, zu fragmentiert, zu teuer in der Vernetzung und zu schwierig zu skalieren. Um hier künftig erfolgreich zu sein, bedarf es eines Unternehmens, das die Komplexität herausnimmt sowie das IoT-Modell verändert. An dieser Stelle kommt Verizon ins Spiel. Dank unserer Erfahrung bei Netzwerken, Endgeräten, Plattformen und Anwendungen verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, um die Einführung von IoT zu vereinfachen und den Markt auszubauen – von Millionen auf Milliarden von Verbindungen.“

Verizon stellte seine Strategie während einer Veranstaltung in seinem San Francisco Innovation Center vor. Das Unternehmen zeigte dort zudem, wie es seinen Kunden – mithilfe kontinuierlicher Kooperationen – seine IoT-Leistungen zur Verfügung stellen wird. Zu den aktuellen Projekten zählen:

  • Kooperation mit Intel, dem weltweit größten Chipsatz-Produzenten, beim Pilotprojekt der agrarwirtschaftlichen Plattform von Verizon bei Hahn Family Wines. Hahn Family Wines ist ein familiengeführtes Weingut in den Santa Lucia Highlands (Monterey County/Kalifornien), das über 400 Hektar Land mit Weinbergen umfasst. Über Sensorendaten und -analytik können Ressourcen wie Wasser und Energie effektiver und präziser eingesetzt werden. Damit wird Krankheiten besser vorgebeugt und die Betriebskosten können gesenkt werden. Das Ergebnis: gesteigerter und konsistent kalkulierbarer Ernteertrag.
  • Zusammenarbeit mit Renesas, einem der weltweit führenden Anbieter von Mikrocontrollern. Mit dieser Kooperation soll es Herstellern von vernetzten Maschinen in IoT- und industriellen Segmenten ermöglicht werden, die Technologien von Verizon bereits früh in den Konstruktionsprozess zu integrieren und schnell zu skalieren.
  • Unterstützung bei der Überwachung pharmazeutischer Produkte in der Lieferkette und Verbesserung der Sicherheit durch Verizon Intelligent Track and Trace. Verizons strategische Beziehung mit rfXcel nutzt IoT-Technologie und setzt das Potenzial des Verizon-Netzwerks wirksam ein, um Echtzeitmonitoring von Produktumgebungen zu ermöglichen. Intelligent Track and Trace von Verizon wird voraussichtlich im Frühjahr 2016 kommerziell auf den Markt gebracht.
  • Unterstützung von Colleges und Universitäten in den USA, um deren CO2-Verbrauch bis zu 20 Prozent zu reduzieren, indem die Innova-EV-Car-Share-Flotte, bestehend aus rein elektrischen Autos, mit Verizon Share angetrieben wird. Verizon Share ist eine App, die speziell für die „Sharing Economy“ entwickelt wurde. Millennials legen immer mehr Wert darauf, sich Fahrzeuge zu teilen, anstatt sie zu besitzen. Verizons Partnerschaft mit Innova EV Car Share zielt darauf ab, die Reichweite des Pilotprojektes auf zusätzliche Hochschulen auszuweiten. Aktuelle Pilotprojekte finden unter anderem mit der University of Pittsburgh, der Colorado State University, der University of Wisconsin-Madison und der Washington State University statt.

„Wir freuen uns außerordentlich, mit Hahn Family Wines, Innova, Intel, Renesas und rfXcel und vielen anderen zu arbeiten, um sie dabei zu unterstützen, zu wachsen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Diese Projekte zeigen die große Bandbreite an Fragestellungen, die wir mit IoT-Lösungen auf neue Art und Weise angehen können. Wir freuen uns auch darauf, andere Kunden, Partner und Entwickler durch unsere neue ThingSpace-Plattform zu erreichen und sie dabei zu unterstützen, Ideen auf den Markt zu bringen, die zu Transformationen führen“, sagt Lanman.

Aufruf an die Entwickler

Eine Innovationshürde ist, dass Entwickler von neuen IoT-Lösungen mehrere Kanäle und umständliche Prozesse durchlaufen müssen, um Zugriff auf die Werkzeuge zu erhalten, die sie benötigen, um Applikationen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Verizon vereinfacht diesen Prozess mit ThingSpace radikal. ThingSpace ist eine neue Self-Service-Web-Oberfläche, die es Anwendern ermöglicht, ihre IoT-Umgebungen und zugehörige Daten, Ende-zu-Ende, vom Gerät zum Netzwerk zur Applikation, zu verwalten. Zudem können Entwickler mithilfe von Verizons umfassenden Möglichkeiten und Innovationsressourcen IoT-Lösungen bauen. Künftig können alle Entwickler – egal, ob Verizon-Kunde oder nicht – die ThingSpace-Plattform für das Programmieren und für Tests nutzen.

Das Unternehmen wird im Dezember eine Entwicklerkonferenz in Boston abhalten. Dort wird eine große Bandbreite an Entwicklern – darunter Akademien, Start-ups, Unternehmen und Organisationen aus dem öffentlichen Sektor – Zugriff auf ein erweitertes Set an APIs basierend auf ThingSpace erhalten. 2016 wird Verizon hunderte von zusätzlichen APIs auf der Plattform veröffentlichen. Weitere Informationen gibt es unter thingspace.verizon.com.

Optimierung des Netzwerks für die nächste Generation von IoT-Anwendungsfällen

Eine weitere Hürde für weit verbreitete IoT-Anwendungen sind die Kosten für die Vernetzung zu einem Wide-Area Network (WAN) im Vergleich zu anderen Netzwerken wie Wi-Fi, Bluetooth und ZigBee. Die nicht auf Mobilfunk basierenden IoT-Geräte vernetzen sich eigentlich über einen Hub oder einen Router mit einem Netzwerk – dies verkompliziert das Set-up für Kunden und erhöht das Ausfallpotenzial. Da IoT vermehrt eingesetzt wird, muss Netzwerkkonnektivität einfach, zuverlässig und wirtschaftlich rentabel sein. Verizon hat diese Marktlücke entdeckt und ein Kern-IoT-Netzwerk innerhalb ihrer LTE-Architektur, die für Cat1-Geräte optimiert ist, aufgebaut.

Das Unternehmen hat zudem mit Partnern zusammen daran gearbeitet, LTE-Chipsets in eine große Bandbreite vernetzter Maschinen zu integrieren, um den Bereitstellungsprozess zu automatisieren und IoT-Geräte schneller in ihrem Wide-Area Network einsetzen zu können. Diese Verbesserungen wurden speziell entwickelt, um die wirtschaftlichen Anforderungen der nächsten Generation von IoT-Anwendungen zu erfüllen oder gar zu übertreffen. Zusätzliche Weiterentwicklungen sind für 2016 geplant, beispielsweise soll es einen Energiesparmodus für IoT-Geräte geben, der eine Batterielaufzeit von mehreren Jahren ermöglicht.

Kommerzialisierung des Verizon Big Data Engine für IoT-Anwendungen

Eine weitere Hürde bei der Skalierung von IoT ist es, zu verstehen, wie Daten verarbeitet und verwaltet werden müssen, um Kundenansprüche zu adressieren, Marktprobleme zu lösen und gesellschaftliche Verbesserungen zu schaffen. Verizon betreibt IoT-Technologie mit seiner hochentwickelten Big-Data-Plattform, um Unternehmen und Verbraucher die jeweils benötigten Entscheidungsgrundlagen zu geben.

Die Verizon-Plattform ist eine der modernsten Plattformen für Daten- und Analytik-Abläufe für alle Branchen. Sie wurde entwickelt, um große Datenmengen, die von IoT-Geräten und anderen Maschinen generiert werden, zu verarbeiten, diese extrem schnell zu analysieren und skalierbares maschinelles Lernen einzusetzen, um die Rohdaten in nutzbare Intelligenz umzuwandeln. Diese mandantenfähige Daten- und Analytik-Plattform wurde mithilfe des Chief Data Scientist der Verizon Labore in Palo Alto (Kalifornien) entwickelt und für großangelegte IoT-Anwendungen kommerzialisiert.

Den Weg für Smart Cities ebnen

Branchenanalysten erwarten, dass der Markt für Smart-City-Lösungen zwischen 2015 und 2020 jährlich um über 20 Prozent wachsen wird. Viele urbane Gegenden leiden nach wie vor unter den Folgen von Verkehrsstaus, veralteter Infrastruktur und der ineffizienten Nutzung von Ressourcen. Im vergangenen Jahr hat Verizon den Smart-City-Markt mit IoT-Lösungen für das vernetzte Auto und Smart Grid adressiert, darunter GridWide, Verizon Share und hum. Nun setzt Verizon wirksam seine Netzwerk-, Cloud-, Sicherheits- und IoT-Angebote ein, um Intelligent Video, Intelligent Lighting und Intelligent Traffic Management auf den Markt zu bringen – drei neue Lösungen, die die Herausforderungen von urbanen und ländlichen Gemeinschaften in einer integrierten und skalierbaren Weise adressieren.

Verizons intelligente Lösungen werden Kommunen dabei unterstützen, unterschiedliche Systeme zu integrieren, Verkehrs- und Sicherheitszustände in Echtzeit zu überwachen und ihre Systeme so zu betreiben, dass sie dynamisch die Effizienz und öffentliche Sicherheit verbessern. Verizon bietet diese Lösungen als as-a-Service, damit die Stadtverwaltungen damit klein anfangen und diese schnell erweitern können.

„Smart Cities sind komplex. Sie arbeiten am besten, wenn ihre Systeme miteinander abgestimmt und störungsfrei kommunizieren können. Was ist der Zusammenhang zwischen einer Straßenlampe und öffentlicher Sicherheit oder den Parkmöglichkeiten und Verkehrsfluss? Unsere intelligenten Lösungen können als wichtige Werkzeuge genutzt werden, um das urbane Leben wiederzubeleben, die wirtschaftliche Entwicklung zu stimulieren und Gemeinden dynamischer, robuster, nachhaltiger und sicherer zu machen“, sagt Lanman.

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