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VeriSign-Umfrage zum Online-Betrug: Finanzielle Verluste nehmen zu

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VeriSign-Umfrage zum Online-Betrug: Finanzielle Verluste nehmen zu

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Eine Umfrage von VeriSign hat ergeben, dass die finanziellen Verluste durch Online-Identitätsbetrug in Deutschlang zunehmen. Das VeriSign-Fraud-Barometer, eine von VeriSign in Auftrag gegebene und von YouGov durchgeführte Online-Umfrage, zeigt, dass in den letzten zwölf Monaten 15 Prozent der deutschen Internetnutzer Opfer eines Onlinebetrugs geworden sind. Das bedeutet, dass die Zahl der Opfer von Onlinebetrug in Deutschland mit 15 Prozent stabil geblieben ist. Das VeriSign-Fraud-Barometer gibt einen Überblick über die Entwicklung des Online-Betrugs. Die Umfrage wird zweimal jährlich in Deutschland durchgeführt.

Das Ergebnis der aktuellen Umfrage gibt Hinweise darauf, dass Betrüger in Deutschland immer mehr auf den Online-Diebstahl von Daten abzielen, mit denen sie sich auch finanziell bereichern können. So stieg die durchschnittliche Schadenssumme der Opfer von Online-Identitätsbetrug in den letzten zwölf Monaten von 179 auf 183 Euro pro Person. 21 Prozent der Opfer bekamen den gestohlenen Betrag vollständig erstattet – eine Verbesserung im Vergleich zum letzten VeriSign-Barometer: Die letzte Umfrage ergab, dass nur 17 Prozent eine vollständige Erstattung erhielten. 37 Prozent der Befragten erwarten allerdings nicht, dass sie ihr Geld überhaupt zurückbekommen.

Der höhere finanzielle Schaden hängt damit zusammen, dass Käufer in Deutschland unvorsichtiger werden, wenn sie vertrauliche Informationen im Internet übermitteln. 77 Prozent der Befragten geben an, dass sie bei Transaktionen oder der Weitergabe persönlicher Informationen Websites mit erhöhter Sicherheit verwenden: Sie achten auf sichere Authentifizierung und erkennbare Sicherheitsprüfmerkmale wie beispielsweise Sicherheitssiegel. Verglichen mit dem letzten VeriSign-Onlinebetrugs-Barometer gab es einen Rückgang um vier Prozent bei den Befragten, die auf Sicherheitsmerkmale achten. Das weist darauf hin, dass Internetnutzer mit ihren Daten online unvorsichtiger umgehen. Diese Zahlen erklären auch den Anstieg der finanziellen Verluste.

Die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen weist das größ;te Sicherheitsbewusstsein auf. 85 Prozent der 35- bis 44-Jährigen prüft die Sicherheitsangaben einer Website, bevor sie diese interaktiv nutzen. Dazu passt auch, dass die Internetnutzer dieser Altersgruppe in den letzten zwölf Monaten am wenigsten anfällig für Online-Identitätsdiebstahl waren: Die Zahl der Betrugsopfer lag in dieser Altersgruppe bei 11 Prozent. Grundsätzlich gilt, dass Nutzer, die bei Transaktionen mit sensiblen Daten nur Websites mit erhöhter Sicherheit verwenden, seltener finanziell geschädigt werden.

Das VeriSign-Fraud-Barometer untersucht aktuelle Trends und Gewohnheiten deutscher Internetnutzer. Unter anderem ergab die neueste Umfrage:

  • In den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ging der Online-Identitätsbetrug in den letzten sechs Monaten am stärksten zurück: Die Zahl der Betrugsopfer fiel um 10 Prozentpunkte von 27 auf 17 Prozent.
  • Frauen wird derzeit schneller als Männern Geld erstattet, das sie durch Online-Identitätsbetrug verloren haben. 9 Prozent der befragten Frauen geben an, dass es nur sieben Tage dauerte, bis sie das verlorene Geld zurückbekommen haben. Bei den männlichen Umfrageteilnehmern wurde nur 1 Prozent das Geld so schnell erstattet.

Joachim Gebauer von VeriSign stellt fest: „Das aktuelle VeriSign-Betrugsbarometer zeigt eine klare Beziehung zwischen dem Wissen über Online-Sicherheit und den finanziellen Verlusten durch Online-Identitätsbetrug. Personengruppen, die nur Websites mit erhöhter Sicherheit verwenden, verlieren auch seltener Geld durch Onlinebetrug. Verbraucher sollten jederzeit wachsam sein, ihre Einstellungen zur Privatsphäre überprüfen und auf Sicherheitszertifikate und Prüfsymbole achten. Unternehmen können sich in diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld absetzen, indem sie die Sicherheit ihrer Websites stärken. So zeigen sie den Verbrauchern, dass sie für ihre Sicherheit sorgen, beispielsweise durch eine sichere Authentifizierung oder EV SSL. Hier wird die Adressleiste einer sicheren Website grün hinterlegt und gibt Verbrauchern sprichtwörtlich grünes Licht für Online-Transaktionen.“

VeriSign empfiehlt Internetnutzern, sich online besser zu schützen. Das geht beispielsweise mit Hilfe der folgenden einfachen Maß;nahmen:

  1. Schützen Sie Ihren Computer – Installieren Sie auf Ihrem Computer eine Firewall und eine Anti-Virus-Software. Unterbrechen Sie die Verbindung zum Internet, wenn Sie sie nicht benötigen. Richten Sie auf Ihrem Notebook ein Passwort ein, um Ihre persönlichen Daten vor fremdem Zugriff zu schützen.
  2. Wählen Sie ein sicheres Passwort – Geben Sie Ihr Passwort nicht an Dritte weiter, ändern Sie das Passwort regelmäß;ig und wählen Sie ein Passwort, das nicht leicht zu erraten ist. Nutzen Sie wenn möglich Zwei-Faktor-Authentifizierung; verwenden Sie zum Beispiel ein Gerät, das bei jeder Anmeldung ein neues Passwort erzeugt.
  3. Überprüfen Sie, ob die Website sicher ist. Bevor Sie vertrauliche Daten eingeben, sollten Sie überprüfen, dass die URL mit https beginnt. Das „s“ steht für „sicher“. Meiden Sie die Seite, wenn deutlich erkennbare Fehler in der Schreibweise zu finden sind und keine Sicherheitsinformationen angezeigt werden. Bei Zweifeln sollte man auf einen Hinweis von VeriSign klicken, um die Identität einer Seite zu überprüfen. Verwenden Sie stets die neuesten Browser-Versionen, die bei verschlüsselten und geprüften Verbindungen eine grün hinterlegte EV-SSL-Adressleiste anzeigen.
  4. Laden Sie keine E-Mail-Anhänge herunter oder klicken Sie auf einen Link in einer E-Mail, deren Absender Sie nicht kennen oder dem Sie nicht vertrauen. Stellen Sie keine persönlichen Daten in einer E-Mail zur Verfügung. Banken fragen in einer E-Mail nie nach Passwort, Benutzername, PIN oder anderen sensiblen Daten. Nur Betrüger wenden solche Tricks an.
  5. Verwenden Sie ein sicheres Wi-Fi-Netzwerk. Nutzen Sie ein Passwort, um Ihr Heim-Netzwerk zu sichern. Vermeiden Sie Internetkäufe oder Banktransaktionen in öffentlichen Netzwerken.
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