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Unternehmen nutzen IKT-Potenzial nicht

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Unternehmen und Regierungen müssen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) effizienter nutzen, um deren Vorteile voll auszuschöpfen. Deutschland liegt bei der allgemeinen IKT-Effizienz nur im Mittelfeld. Zu diesem Ergebnis kamen Leonard Waverman von der London Business School und die Consulting-Firma LECG. Relativ gute Leistungen, doch ebenfalls Verbesserungspotenzial, bescheinigt hingegen Accenture deutschen Unternehmen. „Dabei ging es im Großen und Ganzen um Applikationen und IT Governance“, betont ein Accenture-Sprecher gegenüber pressetext den anders gelagerten Studienschwerpunkt. Die von Nokia Siemens Networks beauftragte Londoner Studie hat sich damit befasst, wie gut IKT in 25 Ländern genutzt werden, um ökonomischen wie sozialen Aufschwung zu erlangen. Berücksichtigt wurden rund 30 Faktoren wie Alphabetisierung, Breitbandpenetration, Verwendung von Unternehmenssoftware oder die Zugänglichkeit der IKT für Frauen. Die Bewertung erfolgte für einzelne Punkte jeweils relativ zum besten Ergebnis, die Einzelwertungen wurden zu einem „Connectivity Score“ zusammengefasst. So orientiert sich die Höchstwertung nicht an einem rein theoretischen Optimum, sondern an einer Messlatte, die der Summe der besten Einzelergebnisse entspricht.

Von dieser Messlatte sind alle 25 Länder noch klar entfernt. Das beste Ergebnis erreichten die USA, die es auf 6,97 von zehn Punkten brachten. Sie könnten sich etwa durch Infrastruktur-Arbeit insbesondere im Bereich Breitband-Durchdringung verbessern. Überraschend schwach ist das Abschneiden Koreas, das auf Schwächen gerade bei der Nutzung von IKT im Business-Bereich zurückgeführt wird. Deutschland belegt mit einem „Connectivity Score“ von 5,52 unter den 25 Ländern nur den insgesamt zehnten Rang und liegt damit nicht nur hinter führenden westlichen Nationen, sondern auch hinter Russland und Malaysia zurück.

Besser schneidet Deutschland in der Accenture-Studie ab, die sich speziell auf IT im Business-Bereich konzentriert. In den Punkten serviceorientierte Architekturen sowie bestehende und angestrebte Kundenorientierung erscheint die IT deutscher Unternehmen im internationalen Vergleich stark. Das Potenzial für Verbesserung sei dennoch hoch, so könnten rund doppelt so viele Buchungs- und Zahlungsvorgänge automatisiert und online erfolgen wie derzeit. Aufholbedarf gibt es offenbar im Bereich Software-Erneuerung. In fast allen Anwendungsbereichen ist das Alter der genutzten Applikationen deutscher Unternehmen relativ hoch. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Deutschen in einer schwierigen Situation befinden“, heißt es von Seiten Accentures. Ungenutztes Potenzial im Unternehmensbereich sei darauf zurückzuführen, dass viele deutsche Firmen ihre IT in erster Linie als Kostenfaktor sähen. (pte)

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