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Umfrage zum Stand der Digitalen Transformation: Disruption at Work

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Die Digitale Transformation wird mittlerweile von rund der Hälfte der Unternehmen als Herausforderung betrachtet. Wo sich die deutschen Unternehmen im Prozess der Digitalisierung sehen, zeigt eine Studie im Auftrag von Dell Technologies.

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Die Digitale Transformation wird mittlerweile von rund der Hälfte der Unternehmen als Herausforderung betrachtet. Wo sich die deutschen Unternehmen im Prozess der Digitalisierung sehen, zeigt eine Studie im Auftrag von Dell Technologies.

Eigentlich hatte es vor zehn Jahren angefangen. Als damals das iPhone auf den Markt kam, begründete es eine neue Kategorie von Mobilgeräten – was nicht offensichtlich war, hielt man es doch vielfach für ein weiteres Mobiltelefon mit neuem Formfaktor. Rückblickend wird klar, dass das iPhone mit seinem Eco-System vor allem den Beginn einer neuen Ära markierte – für die gesamte IT, für Handel und Industrie, und letztlich auch für Wirtschaft und Gesellschaft. Das iPhone mit seinen zahlreichen Abkömmlingen und Nachfolgern, all den Smartphones und Tablets, steht für die Allgegenwart des Web.

Natürlich war das Web auch schon vorher dabei, sich überall einzunisten; anders hätte ein neues Device ja auch nicht diesen Erfolg haben können. Doch das Web blieb vor 2007 so gut wie immer an stationäre Ressourcen gebunden. Always Online war auf diese Weise nicht möglich, und erst mit jederzeitigem Zugriff auf Bilder, Shops, Videos und Musik war jene große Veränderung des Kundenverhaltens möglich, die heute zu einer Veränderung der Geschäftsprozesse zwingt: überall einkaufen, alles vergleichen, immer sofort, mit unbedingtem Service, weil der Wettbewerb ja nur eine Website weiter auf den Klick wartet. Das Verhältnis von Kunden und Anbietern wurde damit neu definiert.

Soweit sind die verschiedenen Unternehmensbereiche in der Digitalisierung.

So machte erst das mobile Web aus einem Trend einen strukturellen Umbruch; die Digitale Transformation ist letzten Endes die Reaktion der Unternehmen darauf. Heute ist die Digitale Transformation – als Chiffre für eine nahezu schrankenlose, Web-basierte Vernetzung – zum bestimmenden Faktor fast jeder Unternehmensstrategie geworden. Digitale Transformation heißt, dass überall Geschäftsprozesse und -modelle hinsichtlich ihrer Komptabilität mit dieser Entwicklung überprüft werden.

Die Mehrzahl der Unternehmen hat nach einigem Zögern – wer lässt sich schon gern aus der Bahn werfen? – mittlerweile erkannt, dass eine grundlegende Veränderung ansteht. In einer von Dell Technologies in Auftrag gegebenen Studie – befragt wurden 400 Entscheider in deutschen Unternehmen – erklärten 41 Prozent der Befragten, sie hätten in den vergangenen drei Jahren massive Marktveränderungen aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung konstatieren müssen. 52 Prozent waren bereits mit neuen Wettbewerbern aufgrund digitaler Technologien konfrontiert; 42 Prozent wussten nicht, wie ihre jeweilige Branche in nur drei Jahren aussehen wird, und 43 Prozent konnten sich vorstellen, dass ihre eigenen Geschäftsmodelle in drei bis fünf Jahren obsolet sein würden.

Dass in dieser Entwicklung die „Digitalen Player“ und die Startups eine besondere Rolle spielen, liegt in der Natur der Sache: Solche Unternehmen, die mit digitalen Prozessen und Geschäftsmodellen und ohne „Altlasten“ in die Märkte drängen, wurden von drei Vierteln der Befragten als aktuelle oder künftige Bedrohung des eigenen Geschäfts gesehen – signifikanteste Beispiele dürften hier Einzelhandel und Musikmarkt sein, So also sieht es aus, wenn die oft zitierte „Disruption“ die Praxis der Unternehmen erfasst.

Auch wenn den meisten Unternehmen klar ist, dass „Digitaler Handlungsbedarf“ besteht, dass also die Prozesse auf die neuen Anforderungen ausgerichtet werden müssen – über einen ganzheitlichen Ansatz verfügen die meisten hier noch nicht. 62 Prozent der Befragten meinten, die Digitale Transformation müsse künftig quer durch das ganze Unternehmen auf breiterer Front vorangetrieben werden. Und obwohl fast jedes zweite Unternehmen die veränderten Kundenanforderungen als Haupttreiber für die Veränderungen erkannt hat, werden der Studie zufolge derzeit nur 36 Prozent diesen Anforderungen auch gerecht.

Dass eine derart gewaltige Umwälzung nicht ohne Friktionen durchgeführt werden kann, versteht sich von selbst, andernfalls könne ja auch kaum von einer „Disruption“ die Rede sein. Als Hindernisse für die Umsetzung digitaler Strategien werden dabei unter anderem folgende Faktoren genannt: zu wenig Unterstützung durch das Management (34 Prozent), zu wenig Know-how (32 Prozent), Bedenken hinsichtlich Datensicherheit und Privacy (30 Prozent) und zu wenig Budget und Ressourcen (28 Prozent). Letzteres ist insofern bemerkenswert, als in mehr als zwei Dritteln der befragten Unternehmen offenbar ausreichend Mittel bereitstehen – am Geld scheint die Digitale Transformation also nicht zu scheitern.

Zudem haben die Unternehmen überwiegend erkannt, dass sie aktiv werden müssen: 61 Prozent der Befragten erklärten, in ihre IT-Infrastruktur und das Know-how der Mitarbeiter zu investieren; sogar 71 Prozent weiten ihre Software-Entwicklung aus; 50 Prozent bauen konvergente IT-Infrastrukturen auf; 40 Prozent investieren ins Internet der Dinge und ebenso viele in neue mobile Apps.

Das alles sind konkrete Antworten auf die große Disruption: Die Studie von Dell Technologies zeichnet eine Welt des Aufbruchs; dass sich dabei noch längst nicht jeder auf den Weg gemacht hat, dass viele noch überlegen, welcher Kurs der beste für sie ist, sollte nicht verwundern, und darf schon gar nicht enttäuschen. Es geht schließlich nicht um die Einführung einer neuen Produktfamilie, sondern um den Start in eine neue Ära.

Autor: Matthias Zastrow ist Sr. Director Sales Strategy bei ‎Virtustream.

(jm)

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