Threat Detection: Sophos erweitert Security-Portfolio um Extended Detection and Response

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Sophos hat mehrere Produktneuheiten und -Updates angekündigt. Darunter ist eine neue XDR-Lösung (Extended Detection and Response), mit der sich Endpoint-, Server-, Firewall- und E-Mail-Sicherheit synchronisieren lässt. Zu den weiteren Neuheiten zählen Sophos EDR (Endpoint Threat Detection and Response) sowie die Sicherheitsarchitektur Sophos ACE.
Treat Detection Cybersicherheit

Quelle: LeoWolfert/shutterstock

Bei Sophos XDR handelt es sich um die einzige Security-Lösung für Extended Threat Detection and Response, die Endpoint-, Server-, Firewall- und E-Mail-Sicherheit synchronisiert. Mit dem umfassenden und integrierten Ansatz bietet Sophos XDR einen ganzheitlichen Überblick über die Security-Umgebung eines Unternehmens, kombiniert mit einem umfangreichen Datensatz sowie tiefgreifenden Analyse-Möglichkeiten zur Erkennung und Untersuchung von Cyberbedrohungen inklusive entsprechender Reaktionsmaßnahmen. So lassen sich selbst raffinierteste Angriffe abwehren – insbesondere solche, die mehrere Zugangspunkte nutzen und sich zunächst unauffällig im Netzwerk bewegen, um der Erkennung zu entgehen.

Threat Detection: Bedrohungsanalyse mit umfangreichen Datensatz

Das Herzstück von Sophos XDR ist einer der branchenweit umfangreichsten Datensätze: Es werden zum einen bis zu 90 Tage On-Device-Daten und zum anderen bis zu 30 Tage produktübergreifende Daten im Cloud-basierten Data Lake gespeichert. Der einzigartige Ansatz, On-Device- und Data-Lake-Forensik zu kombinieren, bietet umfassende und kontextbezogene Einblicke.

Diese können von Sicherheitsanalysten über Sophos Central und offene Anwendungs-Programmierschnittstellen (APIs) zur Einbindung in folgende Systeme genutzt werden: Security Information and Event Management (SIEM), Security Orchestration, Automation and Response (SOAR), Professional Service Automation (PSA) und Remote Monitoring and Management (RMM). Der Data Lake enthält wichtige Informationen von Intercept X für Server, Sophos Firewall und Sophos E-Mail.

Sophos Cloud Optix und Sophos Mobile werden im Laufe des Jahres ebenfalls in die Datensammlung eingespeist. Dadurch sind Sicherheits- und IT-Teams in der Lage, einfach auf diese Daten zuzugreifen, um produktübergreifende Bedrohungsuntersuchungen durchzuführen und schnell granulare Details zu vergangenen und aktuellen Angriffsaktivitäten zu erhalten. Die Verfügbarkeit des Offline-Zugriffs auf historische Daten schützt zusätzlich vor verlorenen oder beeinträchtigten Geräten.

Endpoint Detection and Response: Sophos EDR

Außerdem hat Sophos eine neue Version der Endpoint Threat Detection and Response-Lösung Sophos EDR angekündigt. Neue zeitgesteuerte Abfragen und anpassbare kontextbezogene Pivoting-Funktionen bieten Sicherheitsanalysten und IT-Administratoren eine schnelle und präzise Identifizierung und Untersuchung von Sicherheitsproblemen, um schnell und gezielt reagieren zu können. Durch die Integration mit dem Data-Science-Tool SophosLabs Intelix liefert die neue Version vorkonfigurierte Abfragen und leistungsstarke Threat-Intelligence-Funktionen. Sophos EDR-Kunden können im Data Lake auf Daten zugreifen, die sieben Tage in der Cloud gehostet sind (erweiterbar auf 30 Tage). Bei On-Device-Daten ist dies bis zu 90 Tagen möglich.

Offene Sicherheitsarchitektur: Sophos ACE

Sophos XDR und EDR sind Teil des Sophos Adaptive Cybersecurity Ecosystem (ACE), einer neuen, offenen Sicherheitsarchitektur zur Optimierung von Threat Detection, Prevention und Response. Sophos ACE nutzt Automatisierung und Analysen sowie den kollektiven Input von Sophos-Produkten, -Partnern, -Kunden sowie Entwicklern und anderen Security-Anbietern. So schafft diese Architektur einen Schutz, der sich kontinuierlich verbessert, indem das System ständig dazu lernt und sich weiterentwickelt.

Sophos ACE baut auf eine umfangreiche Datensammlung auf und korreliert verwertbare Erkenntnisse aus Sophos-Lösungen und -Services sowie Threat Intelligence aus den SophosLabs, Sophos AI und dem Sophos Managed Threat Response-Team. Offene Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) ermöglichen es Kunden, Partnern und Entwicklern, Tools und Lösungen zu erstellen, die mit dem System interagieren und die Vorteile bestehender Integrationen nutzen können. Sophos ist mit diesem Ansatz führend in der Branche und arbeitet bereits mit vielen Anbietern zusammen.

IT-Sicherheitssystem benötigt möglichst viele Datensätze

Die Wichtigkeit eines interagierenden und auf möglichst vielen Datensätzen beruhenden IT-Security-Systems wird in der neuen Studie Intervention halts a ProxyLogon-enabled attack von Sophos deutlich, die einen Angriff auf ein großes Unternehmen beschreibt. Die Attacke beginnt damit, dass die Angreifer einen Exchange-Server mit dem aktuellen ProxyLogon-Exploit kompromittierten und sich unbemerkt durch das Netzwerk bewegten.

Auf diese Weise konnten sie über einen Zeitraum von zwei Wochen Account-Informationen entwenden, Domain-Controller kompromittieren und sich auf mehreren Rechnern einnisten. Dabei verwendeten sie ein kommerzielles Remote-Access-Tool, um den Zugang zu den gehackten Rechnern aufrechtzuerhalten und eine Reihe von bösartigen Programmen zu verteilen. Die Studie zeigt, dass die Angreifer immer wieder zurückkehrten. Dabei setzten sie manchmal das gleiche Tool, wie beispielsweise Cobalt Strike, manchmal aber auch andere Tools auf verschiedenen Rechnern ein. Sie verwendeten ein kommerzielles Fernzugriffsprogramm und nicht das eher standardmäßige RDP, nach dem IT-Security-Spezialisten normalerweise suchen.

Mit Threat Detection and Response Cyberangriffe abwehren

Für Dan Schiappa, Chief Product Officer bei Sophos, verdeutlicht der Report „die Komplexität von Cyberangriffen, die von Menschen durchgeführt werden, und zeigt, wie schwierig es für IT-Sicherheitsteams ist, mehrstufige Vorfälle mit mehreren Vektoren zu verfolgen und einzudämmen. Oftmals ist es schlicht unmöglich, mit den Angriffsaktivitäten Schritt zu halten, die in allen Teilen des Unternehmens stattfanden. Laut dem Ende April veröffentlichten Sophos-Report State of Ransomware ist dieses Problem weit verbreitet. Mehr als 54 Prozent der befragten IT-Manager gaben an, dass Cyberangriffe zu weit fortgeschritten sind, als dass ihre IT-Teams sie alleine bewältigen könnten. XDR ist hier eine wichtige Verteidigungskomponente.“

Sophos XDR sowie die neuen EDR-Funktionen für Intercept X Advanced with EDR und Intercept X Advanced for Server with EDR sind ab dem 19. Mai 2021 über Sophos-Partner erhältlich. Partner und Kunden können alle XDR- und EDR-Produktlösungen auf der Cloud-basierten Sophos Central-Plattform über eine einzige Benutzeroberfläche einfach verwalten.

Als Anbieter von Next-Generation-Cybersicherheit schützt Sophos mehr als 400.000 Unternehmen jeder Größe in über 150 Ländern vor den neuesten Cyberbedrohungen. Mit den SophosLabs und seinem Team für Bedrohungs- und Datenanalyse schützen die Cloud- und KI-gestützten Sophos-Lösungen Endpoints (Laptops, Server und mobile Geräte) sowie Netzwerke vor sich ständig verändernden Cyberangriffen, einschließlich Ransomware, Malware, Exploits, Datenexfiltration, individuellen Hackervorstößen, Phishing und mehr.

Lesen Sie auch: Cloud-Infrastruktur: Sophos erweitert Cloud Optix um Schwachstellen-Identifizierung

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Thomas Quante ist seit 1. Juni 2021 neuer CEO des Bosch-Geschäftsbereichs Building Technologies. Seit 2015 ist er bereits Mitglied des Bereichsvorstands bei Bosch Building Technologies. Der 54-Jährige ist Nachfolger von Dr. Tanja Rückert, die zum 1. Juli die Position des Chief Digital Officer übernimmt.

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