Digitale Fabrik

Gesamtheit aller Mitarbeiter, Softwarewerkzeuge und -prozesse, die zur Erstellung der virtuellen und realen Produktion notwendig sind. Ziele der digitalen Fabrik sind eine verbesserte Wirtschaftlichkeit und Planungsqualität, eine verkürzte Produkteinführung, transparente Kommunikation, standardisierte Planungsprozesse und kompetentes Wissensmanagement. Nutzeneffekte sind eine kürzere Time to Market, eine verminderte Anzahl an Korrekturschleifen und Fehlern in der Planung. Ein weiterer Effekt der digitalen Fabrik ist die Speicherung von erfahrungsbedingtem Expertenwissen, das nicht mehr mit dem Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.

Die Digitalisierung der Produktionsprozesse bietet neben ökonomischen Vorteilen ein hohes Potenzial für Material- und Energieeffizienz. Das VDI ZRE hat einen neuen Ressourcencheck entwickelt, der Unternehmen dabei unterstützt, den Grad der Digitalisierung ihrer Produktion zu überprüfen. Anhand einer Visualisierung können Nutzer außerdem ihr Digitalisierungs-Know-how vertiefen.

Als sich der Gartengerätehersteller Stihl Tirol nach einem neuen MES-System umschaute, waren wichtige Anforderungen klar: maximale Flexibilität, Releasesicherheit und transparente Kosten. Welches System das Rennen gemacht hat und wie Stihl vom neuen MES profitiert. von Markus Maier

IBM und fortiss, das Forschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme und Services, haben gemeinsam ein Zentrum zur Erforschung von künstlicher Intelligenz gegründet. Die beiden Partner wollen dort künftig sichere KI-Technologien für den Einsatz in Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln. Das Zentrum befindet sich im IBM Watson IoT Center in München.

Die Vernetzung von Maschinen, Gegenständen und Assets macht aus Fabriken „Smart Factories“, die sich in letzter Konsequenz auf der Basis intelligenter Technologien selbst steuern. Aber was steckt hinter Begriffen wie „Industrial Internet of Things (IIoT)“ und „Industrie 4.0“? Und was daran ist so revolutionär, dass sie die industrielle Landschaft auch in Deutschland fundamental verändern werden? › von Ekrem Yigitdoel

Mit dem neuen Themenschwerpunkt "Vernetzte Wertschöpfung" zeigt Mittelstand-Digital, wie KMUs die Chancen der digitalen Vernetzung für sich nutzen können. Das neue Themenheft veranschaulicht, wie vernetzte Wertschöpfung im Mittelstand konkret aussehen kann, von sensorischen Werkzeugen über Blockchain-gestütztes 3D-Drucken bis hin zu Internetplattformen für den Einkauf.

Smarte Fabriken setzen verstärkt auf künstliche Intelligenz. So erfüllen Roboter bestimmte Aufgaben eigenständig und geben ihr Wissen an andere Maschinen weiter. Und KI-Systeme geben Technikern Anleitungen bei Reparaturen. Laut einer Umfrage des Bitkom nutzen heute bereits zwölf Prozent der deutschen Industrieunternehmen KI im Kontext von Industrie 4.0.

 

Fujitsu präsentiert auf der Hannover Messe vom 1. bis 5. April am Stand E16 in Halle 7 neueste Technologien und Anwendungen im Bereich Industrie 4.0. Bei Live-Demonstrationen erfahren Besucher mehr darüber, wie die Fertigungsindustrie Quantensprünge vollbringen kann, um disruptive Innovationen zu entwickeln und mehr Effizienz zu erreichen. Mit dem Digital Annealer präsentiert Fujistu hierfür eine Lösung.

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