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Technologie-Riesen trotzen US-Finanzkrise

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Die schwächelnde US-Wirtschaft scheint das Geschäft der internationalen Technologie-Konzerne nur wenig zu beeinflussen. Intel hatte in dieser Woche bereits die Zahlen zum ersten Quartal vorlegt und betont, dass sich der Konjunkturabschwung in den USA nicht auf das Geschäft auswirke. Nun zeigen auch IBM und eBay in ihren aktuellen Quartalsbilanzen, dass die Aktivitäten außerhalb der USA sowie der schwache Dollarkurs für starke Zuwächse sorgen. Beide Unternehmen konnten sowohl Umsatz als auch Gewinn steigern und erhöhten die Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Auch Hewlett-Packard zeigt sich trotz der Turbulenzen am US-Markt zuversichtlich. Obwohl IBM laut den am 16.04. nach US-Börsenschluss veröffentlichten Bilanzen auch am US-Markt steigende Umsätze verzeichnen konnte, sorgte vor allem das Geschäft außerhalb des Heimatmarktes für das Wachstum der vergangenen Monate. 65 Prozent des Umsatzes wurden außerhalb der USA erwirtschaftet. Auch eBay erwirtschaftet mittlerweile mehr als die Hälfte seines Umsatzes außerhalb des US-Marktes. Demnach stammen 54 Prozent der Erlöse aus den eBay-Verkaufsseiten und 43 Prozent des PayPal-Umsatzes von Märkten außerhalb der USA. Je internationaler ein Unternehmen aufgestellt sei, umso mehr können demnach die Turbulenzen am US-Markt abgefedert werden. Die bisher vorgelegten aktuellen Bilanzen der großen Technologie-Konzerne wären relativ optimistisch und überzeugend präsentiert worden. Der Trend der positiven Geschäftsentwicklung sei deshalb auch bei anderen Technologieunternehmen zu erwarten, erläutert der Analyst.

Der schwache Dollarkurs trug ebenso zu der positiven Umsatzentwicklung bei, heißt es bei IBM. Bereinigt um Wechselkurseffekte hätte das Umsatzwachstum demnach statt elf nur vier Prozent betragen. In Europa erwarte man zwar zeitverzögert eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, anders als in den USA sei aber weiterhin mit einem Wachstum zu rechnen. In den USA wäre zudem in der zweiten Jahreshälfte wieder eine Wachstumsbeschleunigung zu erwarten. Hewlett-Packard-Chef Mark Hurd schätzt die Lage am US-Markt derzeit zwar als schwierig ein, glaubt jedoch an eine Entspannung, wie er bei einer Veranstaltung in San Francisco erklärte. Das Unternehmen erwirtschafte zudem bereits knapp drei Viertel der Erlöse außerhalb der USA, berichtet das Handelsblatt.

eBay konnte seinen Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 24 Prozent auf 2,19 Mrd. Dollar steigern, der Gewinn erhöhte sich auf 460 Mio. Dollar, bzw. 34 Cent je Aktie (erstes Quartal 2007: 377 Mio. Dollar). IBMs Nettogewinn kletterte auf 2,32 Mrd. Dollar (plus 26 Prozent), der Gewinn je Aktie lag bei 1,65 Dollar. Der Umsatz erhöhte sich um elf Prozent auf 24,5 Mrd. Dollar. IBM stellte für das Gesamtjahr nun einen Gewinn von 8,50 Dollar je Aktie in Aussicht (zuvor 8,25 Dollar). eBay erhöhte seine Gewinnprognose auf 8,7 bis neun Mrd. Dollar, zuvor war man von 8,5 bis 8,7 Mrd. Dollar ausgegangen. (pte)

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