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Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft: Deutlicher Nachholbedarf in Sachen „New Work“

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Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft: Deutlicher Nachholbedarf in Sachen „New Work“

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40 Prozent der Unternehmen sehen die Entwicklung zum Arbeitsplatz der Zukunft relativ weit fortgeschritten, während 79 Prozent der Mitarbeiter den Arbeitsplatz noch weit entfernt davon sehen beziehungsweise “nur ansatzweise so”, wie sie sich den Arbeitsplatz der Zukunft vorstellen. Zu diesem Ergebnis kommt die „Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft“.

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40 Prozent der Unternehmen sehen die Entwicklung zum Arbeitsplatz der Zukunft relativ weit fortgeschritten, während 79 Prozent der Mitarbeiter den Arbeitsplatz noch weit entfernt davon sehen beziehungsweise “nur ansatzweise so”, wie sie sich den Arbeitsplatz der Zukunft vorstellen. Zu diesem Ergebnis kommt die „Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft“. Sie wurde zusammen mit dem Umfrageinstitut IDG Research Services aus München vom Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen sipgate gemeinsam mit weiteren Unternehmen aus der Digitalbranche entwickelt.

Über 1.500 Unternehmen und Mitarbeiter wurden im Juni 2017 durch IDG Research Services zu ihren Vorstellungen über den Arbeitsplatz der Zukunft befragt und dazu, wo sie Herausforderungen und Lösungsansätze sehen.

Investitionen für IT-Infrastruktur: Wer nimmt Geld in die Hand?

 Insgesamt rund 80 Prozent der befragten Unternehmen wollen in den kommenden zwölf Monaten in die Infrastruktur investieren, um flexibleres und mobileres Arbeiten zu ermöglichen. Ein Drittel aller Befragten plant dies für die gesamte Organisation, knapp die Hälfte immerhin noch für einige Unternehmensbereiche. Lediglich 15 Prozent der Unternehmen will nicht in die Infrastruktur für den Arbeitsplatz der Zukunft investieren.

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Technologien: Welche Herausforderungen gibt es?

 Mit der IT-Infrastruktur steht und fällt der Arbeitsplatz der Zukunft – knapp 52 Prozent der befragten Unternehmer sehen das so. Mit Datensicherheit (51 Prozent), Security (47 Prozent) und Safety, also der Betriebssicherheit, (39 Prozent) liegen gleich drei Sicherheitsaspekte in der Spitzengruppe der technologischen Herausforderungen, die sich für die Befragten aus dem Arbeitsplatz der Zukunft ergeben. Dies ist sicher berechtigt. Es zeigt aber auch die Ängste, die mit dem Wandel zum Arbeitsplatz der Zukunft verbunden sind – Flexibilität und absolute Abschottung lassen sich nur schwer vereinbaren.

Berater: Mit oder ohne Hilfe in den Arbeitsplatz der Zukunft?

 Nicht einmal jedes fünfte Unternehmen hat den Einsatz von Beratern bei der Transformation der Arbeitsplätze fest eingeplant oder greift bereits auf externe Unterstützung zu. Lediglich 3 Prozent gibt an, dass sie den Arbeitsplatz der Zukunft komplett auslagern würden. Die Mehrheit der Unternehmen ist sich unschlüssig, und knapp 40 Prozent wollen den Wandel allein gestalten. Jedoch steigt die Beraterquote mit dem Fortschritt der Organisation.

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E-Mail und Telefon: Wie kommuniziert man beim Arbeitsplatz der Zukunft?

Nach der E-Mail ist das Telefon das wichtigste Arbeitswerkzeug (rund 88 Prozent der Befragten gaben das an). Die meisten Telefonanlagen stehen heute in der Cloud. Der vollständige Wechsel auf Mobilfunk hat sich nicht durchgesetzt. Allerdings muss eine nahtlose Integration beider Welten gegeben sein. Die Telefonkonferenz (56 Prozent der befragten Unternehmen) führt die Liste der wichtigsten verwendeten Tools zur Zusammenarbeit an.

Führungskräfte der Zukunft: Welchen Erwartungen müssen sie gerecht werden?

 An der Spitze der Liste der Erwartungen an moderne Führungskräfte liegt die kommunikative Kraft (etwa 80 Prozent der befragten Mitarbeiter). Teamentwicklung (etwa 71 Prozent der befragten Mitarbeiter) und Mitarbeiterorientierung (etwa 69 Prozent der befragten Mitarbeiter) liegen auf vorderen Plätzen. Change-Management-Skills (etwa 36 Prozent der befragten Mitarbeiter) und Kundenorientierung (etwa 35 Prozent der befragten Mitarbeiter) als Kriterien für Führungskräfte landen im hinteren Drittel. Angesichts des anstehenden Wandels infolge der digitalen Transformation, durch die der Kunde in den Mittelpunkt rücken soll, sind die Werte überraschend niedrig.

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Transformation zum Arbeitsplatz der Zukunft: Inwieweit werden Mitarbeiter einbezogen?

Die Einbeziehung der Mitarbeiter ist für den Erfolg der Transformation zum Arbeitsplatz der Zukunft ausschlaggebend. Die Ergebnisse zeigen aber, dass es in dem Bereich noch deutliches Verbesserungspotential gibt. Nur ein Drittel der Unternehmen (31 Prozent) informiert die Arbeitnehmer regelmäßig über den Prozess der Transformation.

New Work: Welche Vorstellungen haben Mitarbeiter?

Sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter verbinden mit dem Arbeitsplatz der Zukunft in erster Linie Mobilität und Technologie, neue Arbeitszeitmodelle und verstärkte Nutzung technischer Möglichkeiten. Für rund 62 Prozent der befragten Mitarbeiter ist die Veränderung der Unternehmenskultur ein wichtiger Bestandteil von New Work. Aktuell empfinden 79 Prozent  ihren derzeitigen Arbeitsplatz als “noch weit entfernt” bzw. “nur ansatzweise so” wie sie sich den Arbeitsplatz der Zukunft vorstellen. Hingegen sehen rund 40 Prozent der befragten Unternehmen ihre Entwicklung zum Arbeitsplatz der Zukunft bereits als relativ weit fortgeschritten. Knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen haben eine dedizierte Strategie für neue Arbeits- und Mobilitätskonzepte entwickelt. Größte Sorge nach der Abhängigkeit von Internet und IT: permanente Verfügbarkeit als Erwartungshaltung der Kunden (58 Prozent der befragten Mitarbeiter).

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“Wir bewegen uns alle mit einer hohen Geschwindigkeit in eine digitale Arbeitswelt. Die Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft gibt einen guten Einblick, wo Unternehmen stehen, welche Hürden sie noch bewerkstelligen müssen und wie Lösungen dazu aussehen. Die Ergebnisse der finalen Studie zeigen deutlich, dass es akuten Nachholbedarf bei den Unternehmen im Bereich New Work gibt. Sie zeigen aber auch, dass oft Ängste mit dem Wandel zum Arbeitsplatz der Zukunft einhergehen. Hier sehe ich eine Menge Informations- und Integrationsbedarf. Im Großen und Ganzen sind wir aber auf einem wirklich guten Weg“, sagt Tim Mois, CEO und Gründer von sipgate.

Über die Studie: Die Studie wurde von dem Umfrageinstitut IDG Research Services durchgeführt. Den Fragebogen hat IDG Research Services in enger Abstimmung mit den Partnern, zu denen neben sipgate auch Workday, United Planet, Freudenberg IT, Kyocera, Kronos, ASG, Swyx, Avaya, Ivanti und IBM gehören, entwickelt. Insgesamt wurden 444 Arbeitnehmer und 1.075 Unternehmen, also oberste Verantwortliche, innerhalb der DACH-Region online befragt. Durchgeführt wurde die Studie vom 2. bis zum 29. Juni 2017.

Die gesamte Studie kann  hier heruntergeladen werden. 

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Jana
Jana
14. Juni 2018 15:24

Vielen Dank für dieseVielen Dank für diese umfangreiche und informative Studie! Auch ich bin eher einer der Arbeitnehmer, die findet, dass das eigene Unternehmen noch ziemlichen Nachholbedarf hat. Was nicht gut ist, denn schließlich ist die Digitalisierung eine riesige Chance. Wer hier nicht rechtzeitig auf Change Management setzt und dieses auch ordentlich im Unternehmen umsetzt und begleitet, der verpasst den Anschluss an den Wettbewerber vermutlich sehr schnell. Das ist einer der Gründe, warum ich mich dieses Jahr zur Betriebsrätin habe wählen lassen. So habe ich einfach mehr Einfluss und kann das Ganze aktiv mit anstoßen und begleiten. Da gehört auch… Weiterlesen »

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