Studie von VMware: IT muss zum Business aufschließen

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Auf dem VMware Forum in Darmstadt am 3. Juni hat VMware eine neue Studie vorgestellt, in der die Anforderungen an die Unternehmens-IT und Services untersucht wurden. Das wichtigste Ergebnis: In vielen Unternehmen herrscht noch eine Kluft zwischen Business und IT.  So gehen 57 Prozent der befragten IT-Entscheider in deutschen Unternehmen davon aus, dass die Bereitstellung neuer IT-Services durchschnittlich fünf Monate dauert.
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Auf dem VMware Forum in Darmstadt am 3. Juni hat VMware eine neue Studie vorgestellt, in der die Anforderungen an die Unternehmens-IT und Services untersucht wurden. Das wichtigste Ergebnis: In vielen Unternehmen herrscht noch eine Kluft zwischen Business und IT.  So gehen 57 Prozent der befragten IT-Entscheider in deutschen Unternehmen davon aus, dass die Bereitstellung neuer IT-Services durchschnittlich fünf Monate dauert. 

Diese lange Zeitdauer hat beträchtliche Folgen für die Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum von Unternehmen. Für 42 Prozent der Unternehmen geht damit eine geringere Innovationsfähigkeit und für 37 Prozent ein schwächeres Wachstum sowie Umsatzeinbußen einher. 33 Prozent nannten das steigende Risiko von Datendiebstahl oder -verlust.

Steigender Druck auf die IT-Abteilung

Die Studienergebnisse verdeutlichen auch den steigenden Druck auf die IT-Abteilung. So gab 55 Prozent der IT-Verantwortlichen an, unter dem Druck der Geschäftsführung oder des technischen Leiters (CTO) zu stehen, die IT innerhalb der nächsten zwölf Monate zu modernisieren. Als Gründe für die Modernisierung wurden unter anderem genannt

  • Reduzierung der IT-Kosten (54 Prozent)
  • Errhöhung der Mitarbeitermobilität (46 Prozent)
  • Implementierung eines Cloud-Modells (38 Prozent)

“Eine Verzögerung von fast einem halben Jahr zwischen dem, was Unternehmen von der IT erwarten und dem, was diese tatsächlich leisten kann, ist enorm. Die Mobile Cloud-Ära hat die Geschäftswelt grundlegend verändert und man darf den Druck, der dadurch auf IT-Abteilungen lastet, nicht unterschätzen”, erklärte Thomas Kühlewein, Vice President Central EMEA bei VMware, anlässlich der Präsentation der Studienergebnisse.

"Für Unternehmen ist die IT der wichtigste Innovationstreiber", sagt Thomas Kühlewein, Vice President Central EMEA bei VMware.
Für Thomas Kühlewein ist die IT der wichtigste Innovationstreiber im Unternehmen: “Das bedeutet aber auch, dass die IT zukunftsweisend sein muss und nicht in veralteten Strukturen verharren darf. In der Mobile Cloud-Ära muss die IT-Infrastruktur den Geschäftsanforderungen entsprechend skalierbar sein, den Management-Aufwand durch Automatisierung reduzieren, die Produktivität erhöhen und Innovationen fördern. Es sind Investitionen in die IT nötig, um das Wachstum der Unternehmen zu fördern und die Kluft zwischen Business und IT zu schließen.”

Den steigenden Druck bei der Bereitstellung von IT-Services sehen viele IT-Verantwortliche als große Herausforderung an. So sind 53 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass kleinere Mitbewerber moderne Technologien schneller implementieren und somit flexibler auf Marktveränderungen reagieren können. Über Dreiviertel der befragten IT-Verantwortlichen (73 Prozent) sind besorgt oder fühlen sich von kleineren Unternehmen sogar bedroht.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben und die technologische Kluft zu reduzieren, sehen 68 Prozent der IT-Verantwortlichen weitere Investitionen für notwendig. Und 59 Prozent fordern die Rekrutierung von qualifizierten IT-Experten für ihr Unternehmen. Für 54 Prozent ist eine stärkere Ausrichtung der IT an die Geschäftsziele notwendig, für 36 Prozent die Ernennung eines Digital Officers und für 34 Prozent die Aufstellung von multidisziplinären Teams. Damit verdeutlichen die Studienergebnisse die große Bedeutung von qualifizierten Mitarbeitern in der IT, sodass der optimale Support für mehr Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und signifikante Wachstumschancen gewährleistet werden kann.
 
Rob Harborn, Senior Economist bei dem Centre for Economics and Business Research (CEBR) erläutert die Ergebnisse der VMware-Studie: “Die globale Wirtschaft hat sich gerade etwas erholt und steht vor einer erneuten Wachstumsphase, in der das Geschäftstempo schneller denn je zuvor ist. Angesichts der bevorstehenden IT-Innovationen müssen die Unternehmen Geschäftsanforderungen und IT möglichst schnell auf eine Linie bringen. Unternehmen, denen dies gelingt, profitieren nachweisbar von mehr Produktivität.”

Auf dem VMware Forum berichtete auch der DAV Summit Club über die Erfahrungen, Business und IT zusammenzubringen. Ingo Nicolay, Geschäftsführer beim DAV Summit Club, erklärte dazu: “Wir standen vor der großen Herausforderung, unsere IT drastisch zu vereinfachen und zu modernisieren. Unser Ziel war es, neue Applikationen schnell in die IT-Infrastruktur zu integrieren – und das ohne das Risiko geschäftlicher Einbußen”, berichtet  „Mit VMware können wir diese Anforderungen erfüllen. Gleichzeitig verringern wir die Lücke zwischen der Erwartungshaltung und der  tatsächlichen Leistung unserer IT.”

Zur Methodik der Studie

Im Auftrag von VMware hat das Marktforschungsinstitut Vanson Bourne 1.800 IT-Entscheider und 3.600 Angestellte in kleinen und mittelständischen Unternehmen (ab einer Größe von mehr als 100 Mitarbeitern) in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Italien und Skandinavien (Schweden, Norwegen und Dänemark) sowie in Russland und im Mittleren Osten (Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate) befragt. Die Interviews wurden im Zeitraum März und April 2014 telefonisch sowie online durchgeführt. (sg)

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