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Studie von SuccessFactors: Bedarf an HR-Strategien steigt

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Studie von SuccessFactors: Bedarf an HR-Strategien steigt

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Das Wachstum von Unternehmen hängt vor allem davon ab, Mitarbeiter mit verschiedenen Werten und aus unterschiedlichen Altersgruppen zu gewinnen, zu motivieren und
an die Firma zu binden. Dies ergab eine neue Studie, die von SuccessFactors, einem Unternehmen der SAP AG und Anbieter von cloudbasierten HR-Softwarelösungen, durchgeführt wurde.

Personelle Vielfalt wird zunehmend als strategischer Wettbewerbsvorteil gesehen und Personalverantwortliche sind sich einig, dass Unternehmen auf die Bedürfnisse anderer Kulturen und verschiedener Altersgruppen eingehen müssen, um ihre Ziele bezüglich Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitern zu erreichen.

Das in London ansässige Wirtschaftsforschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU) führte kürzlich eine weltweite Befragung von 228 HR-Führungskräften durch, um herauszufinden, welche Herausforderungen eine zunehmend vielfältige Belegschaft und die Generation der Millenials mit sich bringen. Außerdem interessierte das Forschungsinstitut, welche Strategien Unternehmen verfolgen, von den schnellen Veränderungen in der Branche zu profitieren. Die Untersuchungsergebnisse wurden in der Studie mit dem Titel „Values-based diversity: The challenges and strengths of many“ zusammengefasst.

Die wichtigsten Studienergebnisse im Überblick

– 82 Prozent der HR-Führungskräfte sind sich einig, dass ein strategisches Konzept zur Förderung von Diversität ihrem Unternehmen Zugang zu einem großen Talentpool verschafft.

– Die Integration von Mitarbeitern der Millenial-Generation in die Belegschaft wird als bedeutende Herausforderung gesehen, die Diversity mit sich bringt. 80 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass strategische Änderungen notwendig sind, um jüngere Mitarbeiter in die Belegschaft zu integrieren.

– Lernangebote und Weiterbildungsmöglichkeiten sind wichtige strategische Elemente für den richtigen Umgang mit einer bunt gemischten Belegschaft. 47 Prozent unterstützen Initiativen wie Mentoring, um die unterschiedlichsten Talente zu gewinnen und zu motivieren. Die große Anzahl globaler Diversity-Themen macht deutlich, dass HR-Strategien spezifische regionale Anforderungen erfüllen müssen.

Zu den größten Herausforderungen für die einzelnen Regionen zählen:

– Generationsprobleme: Asien-Pazifik (29 Prozent), Nordamerika (23 Prozent), Afrika (15 Prozent), Westeuropa (14 Prozent)

– Kulturelle/religiöse Probleme: Naher Osten (51 Prozent), Asien-Pazifik (20 Prozent), Afrika (14 Prozent)

– Sprachliche Barrieren: Asien-Pazifik (43 Prozent), Afrika (17 Prozent), Lateinamerika (12 Prozent)

– Geschlechterproblematik: Naher Osten (46 Prozent), Asien-Pazifik (18 Prozent), Afrika (13 Prozent)

– Fragen der Bildung und Qualifizierung: Afrika (45 Prozent), Asien-Pazifik (18 Prozent), Nordamerika (12 Prozent), Lateinamerika (10 Prozent)

Führungskräfte in der Personalwirtschaft investieren zunehmend in eine Reihe von strategischen Maßnahmen, um Mitarbeitern motivierende Arbeitserfahrungen zu bieten. Dazu zählen: spezielle Mentoring-Programme für neue Mitarbeiter und High Potentials (47 Prozent), unterschiedliche Geschäftssituationen für High Potentials (45 Prozent) und flexible Arbeitszeitmodelle (43 Prozent).

Der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung dieser strategischen Maßnahmen sind neue Technologien, die all dies unterstützen. Wichtig ist vor allem ein globales HR-System, in dem zentral alle Mitarbeiterdaten erfasst werden. In der Cloud bereitgestellte Lösungen und Tools für die Zusammenarbeit sind ebenfalls hilfreich, um vielfältige Belegschaften zu verwalten. Die Top-Tools sind: zentrale HR-Software / HRIS-Systeme (35 Prozent); E-Learning-Tools (31 Prozent); Videokonferenzsysteme (25 Prozent); cloudbasierte Werkzeuge für die Zusammenarbeit (21 Prozent); und Social-Network-Lösungen für Unternehmen (20 Prozent).

„Wir alle wissen dass sich die Unternehmenslandschaft in den kommenden Jahrzehnten drastisch verändern wird. Indem wir Vielfalt in unserem Unternehmen begrüßen, machen wir die SAP zu einem sehr attraktiven Arbeitgeber. Unsere Mitarbeiter sind unser Innovationsmotor. Sie helfen uns, unsere Kunden besser zu bedienen und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Außerdem können wir gesellschaftliche Veränderungen unterstützen“, erklärte Anka Wittenberg, SAP Chief Diversity and Inclusion Officer bei SAP.

Angesichts der großen personellen Vielfalt, sowohl in Bezug auf Demografie als auch Werte, müssen HR-Führungskräfte eine Umgebung schaffen, die es Mitarbeitern ermöglicht, sich individuell auszudrücken und sich beruflich weiterzuentwickeln“, sagte Gilda Stahl, Senior Editor der Economist Intelligence Unit (EIU). „Die EIU-Umfrage zeigt, dass Führungskräfte in jeder Region die Tragweite dieser Herausforderung erkennen müssen. Außerdem müssen sie verstehen, dass die Unterstützung der obersten Führungsebenen notwendig ist, um Anpassungen vorzunehmen und in produktiver Weise vorwärts zu kommen.“ (sg)

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