Studie: Ungenügend abgesicherte Geschäftsprozesse gefährden Digitalisierungserfolg

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Digitale Ausfälle sind keine Ausnahme mehr und bedeuten in der Regel Stillstand und Umsatzverlust. Nahezu die Hälfte der Unternehmen hatte schon mit diesem Umstand zu kämpfen. Trotzdem bleiben die Sicherheitsvorkehrungen überschaubar, der Einsatz entsprechender Software mangelhaft. Ergebnisse einer Studie.

Digitale Transformation

Digitale Ausfälle sind keine Ausnahme mehr und bedeuten in der Regel Stillstand und Umsatzverlust. Nahezu die Hälfte der Unternehmen hatte schon mit diesem Umstand zu kämpfen. Trotzdem bleiben die Sicherheitsvorkehrungen überschaubar, der Einsatz entsprechender Software mangelhaft. Ergebnisse einer Studie.

Roboter, künstliche Intelligenz, Automatisierungen – die Medien schwärmen von einer rosigen Zukunft der Technologie. Alles schön und gut, aber ohne eine funktionierende Basis kann der schlaueste Roboter nicht weiterhelfen. Ausfälle in der Technik oder Cyber-Attacken boykottieren die digitale Geschäftsstrategie und vergraulen Kunden.

Eine Umfrage unter IT- und Datenschutzentscheidern aus Deutschland im Auftrag von T-Systems Multimedia Solutions zeigt, dass digitale Ausfälle keine Ausnahmeerscheinung darstellen. In 49 Prozent der Unternehmen ist es bereits zu längeren Ausfallzeiten geschäftskritischer Prozesse gekommen. Die Folge: Produktionsstillstände und Umsatzverluste.

Arbeitsprozesse verbessern, Produktivität steigern

Digital wird alles und das in schnellen Schritten: Neun von zehn Unternehmen haben bereits mindestens einen Bereich ihres Geschäfts digitalisiert und mehr als die Hälfte plant weitere Digitalisierungsschritte. Die Gründe dafür sind vielfältig: 62 Prozent der Befragten versprechen sich mittels Digitalisierung eine Verbesserung von Arbeitsprozessen und die Steigerung der Produktivität. Veränderungen von Arbeitsplätzen und -abläufen sehen 84 Prozent als logische Konsequenz der Digitalisierung. Damit einher geht auch die Erwartung einer stärkeren Vernetzung von Geräten zum Internet of Things und die Cloudifizierung von Geschäftsprozessen.

44 Prozent der IT- und Datenschutzentscheider erwarten durch die Umstellung auf digitale Prozesse eine Minderung von Sicherheitsrisiken, dicht gefolgt von der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Was verlockend klingt, bedarf jedoch auch Engagement in puncto IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit der zugrundeliegenden Technik.

Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen

In jedem zweiten Unternehmen standen geschäftskritische Applikationen bereits länger still. Technische Störungen oder Cyber-Kriminalität wie Phishing-Attacken oder Server-Hacks haben bereits in jedem dritten Unternehmen für vorrübergehende Handlungsunfähigkeit der Produktion gesorgt. Ein Umstand, der von mangelnden Sicherheitsvorkehrungen zeugt und die Erfolge der Digitalisierung bedroht. Während mehr als Dreiviertel der Unternehmen bereits Absicherungsmaßnahmen in Form von hochverfügbaren Server-Architekturen, Restore-Prozessen und Monitoring-Software nutzt, werden Prognose-Tools noch zu selten eingesetzt.

„Dass nur 39 Prozent der Befragten Absicherungssoftware nutzen, ist ein erschreckendes Ergebnis“, sagt Ralf Pechmann, Geschäftsführer bei T-Systems Multimedia Solutions. „Das ist vergleichbar mit einem Gebäude, in dem nicht alle Türen abgeschlossen sind und die Hälfte des Dachs fehlt. Unternehmen brauchen Strategien, um ihre digitalen Geschäftsprozesse abzusichern und damit konkurrenzfähig zu bleiben. Systeme für Predictive Incident und Problem Management bilden dabei die Basis einer langfristigen und zuverlässigen Digitalpraxis.“

Auf konstruktive Resonanz von außen sollte nicht gehofft werden: Nur 24 Prozent der Befragten haben bisher fundiertes Feedback über schlechte oder fehlerhafte Anwendungen von ihren Kunden erhalten. Wer sich nicht kümmert, erhält jedoch negative Kundenbewertungen, wird unerwartet zum Stillstand gezwungen und riskiert Umsatzeinbußen. Kein Wunder also, dass sich beinahe die Hälfte der IT- und Datenschutzentscheider eine bessere Überprüfbarkeit der eigenen Anwendungen wünscht.

Über die Umfrage: Im Rahmen der Umfrage wurden im Juli 2018 117 IT- und Datenschutz-Verantwortliche aus deutschen Unternehmen befragt.

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