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Studie: Stammdatenqualität in deutschen Unternehmen schlecht

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Studie: Stammdatenqualität in deutschen Unternehmen schlecht

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Die Datenqualität in Deutschland lässt zu wünschen übrig. Viele Daten sind mangelhaft, falsch oder fehlen sogar ganz. Das befürchtet mehr als die Hälfte der deutschen Fach- und Führungskräfte der IT, die für die Studie „ERP-Systeme im Zeitalter der Digitalisierung“ nach ihrer Meinung gefragt wurden.
Studie zur Datenqualität.

Die Datenqualität in Deutschland lässt zu wünschen übrig. Viele Daten sind mangelhaft, falsch oder fehlen sogar ganz. Das befürchtet mehr als die Hälfte der deutschen Fach- und Führungskräfte der IT, die für die Studie „ERP-Systeme im Zeitalter der Digitalisierung“ nach ihrer Meinung gefragt wurden.

Die Studie bringt das wirkliche Ausmaß der schlechten Datenqualität ans Licht. So bezeichnet lediglich ein Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte die Datenqualität in einem mittelständischen produzierenden Unternehmen als „sehr hoch“. Mit 38 Prozent geben immerhin noch mehr als ein Drittel die Datenqualität zumindest noch als „hoch“ an.

„Stammdaten sind heute gerade in produzierenden Unternehmen oft nicht ausreichend gepflegt. Fehlbestände im Lager, fehlerhafte Produktion, Außenstände in den Lieferungen – die Folgen, wenn Stammdaten nicht stimmen, sind sehr schnell absolut nicht mehr zu überblicken“, warnt Christian Biebl, Geschäftsführer der Planat GmbH, einem ERP-/PPS-Entwickler, der für die Studie verantwortlich zeichnet.

Die Datenqualität lässt zu wünschen übrig.

 

Tipps zur besseren Datenqualität im Zeitalter der Digitalisierung

Um stetig steigende Datenmengen besser verwerten zu können und dadurch Informationsverluste und Systemstillstände zu vermeiden, raten 44 Prozent der Experten zu einer leistungsfähigen IT-Infrastruktur. Dazu gehört beispielsweise die Bereitstellung performanter IT-Plattformen. Aber auch deren lückenlose Kombination mit Cloud-Diensten oder beispielsweise mit Kommunikationsnetzwerken ist laut den Experten unabdingbar. Auf diese Weise sollte die Datenverfügbarkeit entscheidend verbessert werden. Ein Drittel der Befragten sieht die Lösung dagegen in der Änderung der Unternehmensphilosophie. Hier sollte das Verständnis gegenüber der Nutzung der IT-Infrastruktur verbessert und die Sensibilität gegenüber einer steigenden Relevanz der Datenverfügbarkeit erhöht werden. Dass Firmen keine Lösung aus eigener Kraft erarbeiten und ein Beratungsunternehmen zur Hilfe hinzuziehen sollten, davon sind 21 Prozent der Befragten überzeugt. Lediglich jeweils ein Prozent der Fach- und Führungskräfte rät dazu, eine neue Software anzuschaffen, beziehungsweise dazu, die Datenqualität innerhalb der bestehenden Prozesse und im laufenden Betrieb zu optimieren.

Die Studie „ERP-Systeme im Zeitalter der Digitalisierung“ ist eine Umfrage auf der IT-Fachmesse IT&Business. Der Trendreport ist erhältlich unter team@euromarcom.de.   

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