Studie: Positive Aussichten für Managed Services

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Gemäß einer neuen Marktstudie von SolarWinds sind künftig Managed Services für IT-Dienstleister rentabel. Sie bieten ihnen zugleich die Chance, stärker am Markt zu wachsen, wenn die Kundenbindung funktioniert.

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Gemäß einer neuen Marktstudie von SolarWinds sind künftig Managed Services für IT-Dienstleister rentabel. Sie bieten ihnen zugleich die Chance, stärker am Markt zu wachsen, wenn die Kundenbindung funktioniert.

Die gemeinsam von SolarWinds und The 2112 Group erstellte Studie „Trends in Managed Services 2018“ gibt Aufschluss darüber, wie IT-Dienstleister im Hinblick auf Umsatz, Gewinn, Serviceprofil, Vertriebskompetenz, Kundenbindung und Wachstumspotenzial gegenüber der Konkurrenz abschneiden. Für die Ergebnisfindung wurde der Datenbestand des Benchmarking-Tools MSP Pulse von The 2112 Group herangezogen.

Dem Bericht zufolge ist das Managed-Services-Modell stabil und verspricht gute Margen. So erzielt der durchschnittliche Channel-Partner in Europa mit Managed Services einen Bruttoumsatz von 24 Prozent; in Nordamerika sind es 28 Prozent. Für Unternehmen, die primär als MSPs anstatt als IT-Berater oder Value-Added-Reseller auftreten, betrug der aus Managed Services erwirtschaftete Bruttoumsatz in Europa 38 Prozent.

Kein Wachstum ohne funktionierende Kundenbindung

Die Zahlen deuten auch darauf hin, dass Wachstum an eine funktionierende Kundenbindung geknüpft ist: Aktuell verlieren IT-Dienstleister monatlich so viele Kunden, wie sie neue hinzugewinnen.In Europa werden monatlich fünf Neukunden gewonnen und vier verloren. Eine weitere Erkenntnis lautet, dass Unternehmen mit einem spezialisierten Vertriebsteam in der Regel besser abschneiden. Kleinere IT-Dienstleister (mit einem Umsatz von weniger als 500.000 US-Dollar) stellen oft kein professionelles Vertriebspersonal ein.

Provider mit dreimal so vielen Vertriebsmitarbeitern wie der Durchschnitt, der in Europa vier ist, verzeichnen pro Jahr ein Wachstum von 25 Prozent. Viele der befragten Unternehmen sind ihren Wurzeln im IT- und Netzwerkmanagement treu geblieben. Zu den am weitesten verbreiteten Services in Europa gehören mit 76 Prozent Endpunktmanagement, gefolgt von Netzwerkmanagement (72 Prozent) und Managed Services (70 Prozent).

Folgende Sicherheitsdienste und -produkte werden in Europa besonders häufig angeboten:
– Netzwerksicherheit: 81 Prozent
– Endpunktsicherheit: 78 Prozent
– Anwendungssicherheit: 19 Prozent
– Security Information und Event Management: 16 Prozent
– Security Assessments: 11 Prozent
– Security Operations Center Services: 5 Prozent

Knapp die Hälfte der Anbieter in Europa wenden sich zunehmend höherwertigen Services zu, insbesondere im Hinblick auf Managed Security (46 Prozent). Obwohl Sicherheitslösungen zur Bedrohungserkennung und -abwehr immer stärker nachgefragt werden und Cyberangriffe so häufig wie nie zuvor auftreten, spezialisieren sich nur wenige Unternehmen auf zukunftsweisende Sicherheitstechnologien wie Security Information und Event Management (SIEM), Security Assessments oder Security Operations Center (SoC) Services.

Um spezialisierte Sicherheitsdienste anzubieten, besteht für IT-Serviceprovider die Option, mit einem erfahrenen Sicherheitsanbieter zusammenzuarbeiten. 2018 startete SolarWinds MSP sein Threat Monitoring Service Program. Über das Programm können IT-Provider eine Partnerschaft mit einer Sicherheitsfirma eingehen und so 24/7-SoC-Dienste bereitstellen, ohne dass große Investitionen in ein eigenes Security Operations Center und spezialisierte Sicherheitsexperten erforderlich sind.

“Der Markt für Managed Services ist hart umkämpft. Wer sich dort behaupten will, muss sich dem Vergleich mit Wettbewerbern stellen“, erklärt John Pagliuca, Senior Vice President von SolarWinds MSP. „Unser Bericht zeigt, wie das Managed-Services-Modell auf dem Markt abschneidet und wie sich IT-Dienstleister im Branchenvergleich schlagen. Darauf aufbauend können sie überlegen, welche strategischen Änderungen im Hinblick auf ihr Managed-Services-Portfolio sinnvoll sind. Die Studie bietet wertvolle, detaillierte Einblicke – nicht nur zur aktuellen Situation von Managed-Services-Providern, sondern auch zu ihren Gewohnheiten, Vorgehensweisen und Zielsetzungen.“ (sg)

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