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Studie Cloud-Automatisierung: Drei von vier Unternehmen werden profitabler

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Profitabilität steigern, Agilität verbessern und Fachkräfte durch Zeitersparnis effektiver einsetzen: Wer Altsysteme und IT-Betrieb per Cloud-Technologie automatisiert, ist nicht schlecht beraten, zeigt eine aktuelle Studie.

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Profitabilität steigern, Agilität verbessern und Fachkräfte durch Zeitersparnis effektiver einsetzen: Wer Altsysteme und IT-Betrieb per Cloud-Technologie automatisiert, ist nicht schlecht beraten, zeigt eine aktuelle Studie.

Unternehmen, die Legacy-Anwendungen und den IT-Betrieb frühzeitig und umfassend mit Cloud-Technologien automatisieren, haben deutliche Wettbewerbsvorteile. Dies zeigt die aktuelle Studie von Capgemini und Sogeti „The Automation Advantage: Making Legacy IT keep Pace with the Cloud“. So schneiden die Fast Mover – die 20 Prozent an Unternehmen, mit der am weitesten fortgeschrittenen Cloud-Automatisierung – deutlich besser ab als die übrigen befragten Unternehmen mit einem geringeren Reifegrad an Automatisierung: Drei Viertel der Fast Mover konnten durch Automatisierung Umsatz und Rentabilität steigern, bei den anderen Unternehmen sind es 37 beziehungsweise 49 Prozent. 80 Prozent der Fast Mover bestätigen zudem, dass ihre Organisation agiler geworden sei, während dies nur für die Hälfte der anderen Unternehmen gilt.

Automatisierung stärkt Geschäftsinnovation

Die Automatisierung mittels Cloud-Technologie bringt neben Umsatz und Profitabilität weitere Vorteile: So stellen die bei der Automatisierung führenden 20 Prozent der Unternehmen doppelt so viel Code bereit, 5 Prozent von ihnen sogar kontinuierlich. Zudem nutzen 75 Prozent der Fast Mover Cloud-Automatisierung, um innovative Geschäftsmodelle umzusetzen.

Jonathan Miranda, Manager der Cisco IT Infrastructure Group, sagt dazu: „Wir sehen bereits die Vorteile der nahezu vollständig automatisierten Beschaffung bei Cisco. Als nächstes wollen wir den Schritt von automatisierten zu intelligenten Systemen gehen. Anders als heute werden also nicht die Anwender per Klick eine Bereitstellung anstoßen, sondern die Anwendungen selbst werden entscheiden, welchen Bedarf sie haben und wann sie entsprechende Prozesse in Gang setzen. Diese Möglichkeiten schafft die Kombination aus künstlicher Intelligenz (KI) und Technologien wie der Containerisierung.“

Gegengewicht zum Fachkräftemangel

Für Unternehmen ist es essentiell, Mitarbeiter an den wertvollsten Stellen einzusetzen, zumal 70 Prozent der Führungskräfte das Fehlen notwendiger Qualifikationen als große Herausforderung sehen. Automatisierung verschafft Ingenieuren bei 59 Prozent der Fast Mover mehr Zeit, höherwertige Tätigkeiten wahrzunehmen. Zugleich gehen monotone Aufgaben zurück, etwa, weil die Vorreiter bereits 73 Prozent ihrer Anwendungstests automatisiert haben, was etwa dem Vierfachen der Verfolgergruppe entspricht.

Rolf Kleinwächter, Leiter Cloud Practice DACH bei Capgemini: „Gerade in Zeiten ständiger technologischer Disruptionen suchen IT-Abteilungen nach Wegen, ihr Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen. Die erfolgreichen Fast Mover verdeutlichen, dass auch Unternehmen mit Legacy-Systemen massiv von der Automatisierung profitieren können.“

Hindernisse für die Cloud-Automatisierung sehen 27 Prozent der IT-Verantwortlichen im Blick auf die Sicherheit; 19 Prozent verweisen auf den Datenschutz. Es ist zu erwarten, dass beide Themen mit dem Start der DSGVO am 25. Mai 2018 noch mehr in den Fokus rücken. Allerdings sorgen Cloud-Anbieter dafür, dass Automatisierung letztlich mehr Sicherheit bedeuten kann, beispielswiese durch automatisierte Sicherheitsprozesse wie Security as Code (SaC).

Über die Studie: Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage unter 415 IT-Führungskräften, die im Oktober 2017 von Capgemini, Sogeti und Longitude durchgeführt wurde. Etwas mehr als ein Drittel der Befragten (34 Prozent) haben C-Suite-Positionen inne, 66 Prozent sind IT-Mitarbeiter auf Managementebene. Die Befragten arbeiten in Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 500 Millionen US-Dollar, vor allem in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Konsumgüter, Einzelhandel und Vertrieb (CPRD) sowie Energie und Versorgung. In der Studie sind acht Länder vertreten: Australien, Frankreich, Deutschland, Indien, die Niederlande, Singapur, Großbritannien und die USA, wobei 40 Prozent jeweils aus Europa und den USA sowie 20 Prozent aus dem asiatisch-pazifischen Raum stammen.

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