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Steve Ballmer sieht Deutschland in einer Führungsrolle beim Cloud Computing

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Microsoft-Chef Steve Ballmer hat Deutschland als eine der führenden Nationen in der Entwicklung und Anwendung von Cloud Computing bezeichnet. Währenddessen prognostiziert eine heute von der Experton Group veröffentlichte Studie eine Verachtfachung des Umsatzes mit Cloud Computing in Deutschland bis 2015. Bei seinem Besuch in Köln betont CEO Steve Ballmer das groß;e Potenzial von Cloud Computing für die IT-Industrie und die Anwender in Deutschland. „Cloud Computing wird den IT-Markt grundsätzlich verändern“, erklärt Ballmer auf der internationalen Cloud-Computing-Konferenz des Hightech-Verbandes BITKOM in Köln. „Microsoft und die ganze IT-Industrie stehen am Scheideweg. Fundamentale Veränderungen liegen vor uns und werden die Art und Weise, wie wir in Zukunft arbeiten und leben, beeinflussen.“

Zuvor hatte der Microsoft-Chef die Mitarbeiter in der Kölner Niederlassung von Microsoft Deutschland auf die neue Strategie eingestimmt. „Wir glauben, dass Deutschland eine der führenden Nationen bei der Entwicklung und Anwendung von Cloud Computing sein wird“, so Ballmer in Köln. „Das größ;te Potenzial liegt in der Flexibilität und Skalierbarkeit von Cloud Computing. Sie erlaubt Unternehmen mehr Spielraum für Innovation. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen werden von der Cloud profitieren. Sie können innovative Business-Applikationen nutzen, ohne vorab viel Geld in die technische Infrastruktur investieren zu müssen.“

Nach einer heute veröffentlichten Studie der Experton Group für den BITKOM wird der Umsatz mit Cloud Computing in Deutschland von 1,14 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 8,2 Milliarden Euro im Jahr 2015 steigen. Das Umsatzwachstum prognostiziert Experton auf durchschnittlich 48 Prozent pro Jahr. Etwa die Hälfte des Umsatzes wird der Bereich der Cloud Services erwirtschaften und ein Drittel entfällt auf Investitionen in Cloud-Infrastrukturen und hier hauptsächlich in Rechenzentren. Viele Unternehmen setzen zudem auf so genannte „Private Clouds“, also eigene Cloud-Umgebungen. Dieses Marktsegment wird von derzeit 400 Millionen Euro Umsatz auf 2,6 Milliarden Euro 2015 anwachsen. Zirka 15 % der Gesamtinvestments entfallen auf Beratungsleistungen und Zusatzdienste. Laut Studie werden so im Jahr 2015 etwa 10 Prozent der gesamten IT-Ausgaben in Deutschland auf Cloud Computing entfallen.

Bereits in der Vorwoche hatte Microsoft-Deutschlandchef Ralph Haupter auf der deutschen Partnerkonferenz das Startsignal für die „Go-Cloud“-Initiative gegeben. Mit einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro bis 2013 wird Microsoft die Entwicklung und Implementierung von Microsoft-Cloud-Services in Deutschland vorantreiben.

Microsoft verfügt über ein umfassendes Angebot an Cloud-Services für Privatkunden, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Durch die Skalierbarkeit des Cloud-Angebots haben Kunden die individuelle Wahl, ob sie Lösungen im Eigenbetrieb, ganz in der Cloud oder in Mischmodellen nutzen möchten.

Hierfür arbeitet Microsoft bereits seit mehr als 15 Jahren an Cloud Computing und investiert global jährlich mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Forschung und Entwicklung von Cloud-Services. „Ab 2012 werden mehr als 90 Prozent der Microsoft-Entwickler an Anwendungen und Technologien für die Cloud arbeiten“, so Ballmer.

Cloud Computing ist kein Trend mehr, sondern bereits im Alltag der Menschen angekommen. So ist zum Beispiel mit der Nutzung von sozialen Netzwerken längst ein groß;er Teil des persönlichen Kontaktmanagements ins Internet – und damit in die Cloud – übertragen worden.

Um Anbieter, Anwender, Wissenschaft und Politik miteinander zu vernetzen und mehr Transparenz für die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Cloud-Services zu schaffen, startete Ballmer zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, René Obermann, im Rahmen der BITKOM-Konferenz das Informationsportal http://www.cloud-practice.de/. Die neue Webplattform soll Deutschland fit für die Cloud machen und die Marktakzeptanz erhöhen.

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