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„Stammdatenmanagement“ – ein unterschätzter Erfolgsfaktor

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„Stammdatenmanagement“ – ein unterschätzter Erfolgsfaktor

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Unternehmenserfolg wird durch die Pflege der Unternehmensdaten erheblich beeinflusst. Eine zentrale Rolle spielen dabei die so genannten Stammdaten; dabei handelt es sich um die Daten, die sich während der Auftragsabwicklung nicht verändern. 


Seit Mai dieses Jahres erforscht das FIR an der RWTH Aachen in dem durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) geförderten Projekt „STAIRS“, wie Unternehmen ihre Stammdaten wertorientiert organisieren können. Projektziel ist die Entwicklung eines Planspiels, mit dessen Hilfe Unternehmen dabei unterstützt werden, das für sie passende Stammdatenmanagementkonzept zu erarbeiten.


„Das Thema Stammdatenmanagement ist ein unterschätzter Erfolgsfaktor; Stammdaten bilden die Basis für sämtliche Geschäftsprozesse“, erklärt der FIR-Wissenschaftler Marcel Scheibmayer. Die Gestaltungsmöglichkeiten für das Stammdatenmanagement sind komplex und überfordern Unternehmen häufig bei der Auswahl eines geeigneten Konzepts.


„Bei der Entwicklung einer passenden Strategie für das Stammdatenmanagement müssen zahlreiche Faktoren, wie beispielsweise die IT-Landschaft, die Organisationsstruktur oder auch die Unternehmenskultur bereichsübergreifend betrachtet werden“, so Scheibmayer.


Das FIR ruft besonders produzierende Unternehmen dazu auf, sich an dem Forschungsprojekt aktiv zu beteiligen und ihre praktischen Erfahrungen im Umgang mit Stammdaten in das Projekt einzubringen. „Wir wollen am Puls der Wirtschaft forschen und die Unternehmen dabei unterstützen, die real existierenden Probleme zu lösen“, erklärt Scheibmayer. Interessierte Unternehmen können sich an dem Projekt beteiligen und Mitglied im „projektbegleitenden Ausschuss“ von „STAIRS“ werden. Durch den projektbegleitenden Ausschuss soll  die Praxisrelevanz der Ergebnisse sichergestellt werden. 


 

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