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Spammer nehmen lokale Zielgruppen ins Visier

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Spammer nehmen lokale Zielgruppen ins Visier

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Während der Anteil unerwünschter Werbemails unverändert weit mehr als 90 Prozent des gesamten E-Mail-Volumens ausmacht, beobachten die Security-Experten von Retarus eine neue Entwicklung: Spam-Versender adressieren ihren Werbe-Müll zunehmend zielgruppenspezifisch an kleinere Verteiler, lokal an Sprache und Region angepasst. Herkömmliche Anti-Spam-Lösungen greifen nur, wenn eine hohe Anzahl gleichlautender oder sehr ähnlich konzipierter E-Mails versendet wird. Die wesentlich kleineren Mengen an landesspezifischem Spam können sie nicht erkennen. Es sind neue, multilingual ausgerichtete Filter-Mechanismen erforderlich, die Spam-Nachrichten auch dann effektiv ausfiltern, wenn sie in weniger verbreiteten Sprachen als Englisch verfasst sind.

Im Frühjahr dieses Jahres lag der Anteil von unerwünschten Werbe-Mails mit englischsprachiger Betreffzeile noch bei deutlich über der Hälfte aller Nachrichten (55,6 Prozent). Seit einigen Wochen beobachten die Spezialisten in den Retarus-Rechenzentren eine bemerkenswerte Trendwende: Englischsprachiger Spam ist im Dezember auf 39,7 Prozent zurück gegangen. Parallel hat sich der Anteil an Spam-Mails in anderen Sprachen nahezu verdoppelt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz beträgt der Anteil an deutschsprachigem Werbe-Müll derzeit 19,5 Prozent. Auch in anderen Ländern ist eine Verdoppelung lokal nach Sprache angepasster Spam-Mails zu beobachten: Frankreich (18,7 Prozent), Italien (17,3 Prozent) und Spanien (16,6 Prozent).

Da die konventionellen Spam-Filter vieler Mail-Provider nach Volumen-Kriterien filtern und davon ausgehen, dass die Spam-Wahrscheinlichkeit mit der Menge an gleichen Nachrichten steigt, werden lokalisierte Spam-Attacken nicht mehr effizient erkannt. Rein auf das Kriterium „Versandvolumen einer inhaltlich gleichen E-Mail“ ausgerichtete Filter-Dienste werden von Spammern ausgetrickst, indem sie ihre Botschaften in die Landessprachen der Empfänger übersetzen und an kleinere Verteiler versenden. Dies trifft häufig auf US-amerikanische Anbieter zu, deren zugesagte Spam-Erkennungsraten sich ausschließ;lich auf englischsprachige Mail-Inhalte beziehen.

Unternehmen sollten auf multilingual ausgerichtete Spam-Filter-Dienste zurückgreifen. Diese filtern nicht nur nach Volumen-Kriterien, sondern sortieren unerwünschte Spam-Mails auch dann effektiv aus, wenn diese in verschiedenen Sprachen verbreitet werden.

„Die Tendenz zu mehrsprachigem Werbe-Müll zeichnet sich bereits seit einigen Monaten ab und hat sich verschärft“, urteilt Oliver Pannenbäcker, Vice President Managed Services bei Retarus. „Auch eingehende Analysen der in unseren Rechenzentren überprüften E-Mails bestätigen diesen Trend: Spam-Versender bemühen sich verstärkt darum, ihre Nachrichten zielgruppenspezifischer, angepasst an Sprache und Region zu verschicken. Um dieser Entwicklung erfolgreich zu begegnen, bedarf es intelligenter Techniken zur Spam-Abwehr, die nicht nur einseitig auf Masse gehen, sondern auch in der Lage sind, inhaltsbezogen zu filtern.“

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