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Softwarebereitstellung: 3 wichtige Maßnahmen zu mehr Effizienz

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Softwarebereitstellung: 3 wichtige Maßnahmen zu mehr Effizienz

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Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung einer effizienten Softwarebereitstellung. Wie eine neue Studie von CloudBees zeigt, hat die Mehrheit Probleme, Informationen für datengesteuerte Entscheidungen zu nutzen und den Software-Wildwuchs einzudämmen.
Softwarebereitstellung

Quelle: Alexander Supertramp/shutterstock

  • Eine neue Studie von CloudBees belegt: Softwarebereitstellung ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung.
  • 84 Prozent der Befragten erklären, dass die mangelnde Zugänglichkeit von Informationen datengesteuerte Entscheidungen behindert.
  • Die Analysten der Accelerated Strategies Group haben gemeinsam mit CloudBees die wichtigsten Voraussetzungen einer gelungenen Softwarebereitstellung identifiziert.

Weitere Probleme bei der Softwarebereitstellung liegen darin, die Kommunikation zwischen den Teams und dem Management effektiv zu gestalten und die Kosten von Verzögerungen zu quantifizieren, die bei der Bereitstellung neuer Funktionen entstehen. Dies geht aus dem Report „State of Software Delivery Management 2020“ der Accelerated Strategies Group (ASG) im Auftrag von CloudBees hervor. Die Analysten der ASG identifizierten auch Anzeichen dafür, dass Unternehmen zumindest einige der Facetten des modernen Software Delivery Management adressieren können, sehen aber vor allem noch viel Raum für Optimierungen.

Softwarebereitstellung bietet geschäftlichen Nutzen

Die Studie zum „State of Software Delivery Management“ zeigt die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes in der Softwarebereitstellung. Unter Software Delivery Management (SDM) ist die Zusammenführung von Prozessen, Praktiken, Tools und Unternehmensstrukturen, die es den Teams ermöglichen, Informationen auszutauschen und effektiver zusammenzuarbeiten. Ein Unternehmen, dass SDM implementiert, wird von effizienter und berechenbarer Softwarebereitstellung mit unmittelbarem geschäftlichen Nutzen profitieren.

„Die Studie belegt, was wir bereits seit geraumer Zeit vermuten, nämlich, dass die Wertschöpfung in der Softwarebereitstellung durch Ineffizienzen in der Zusammenarbeit von Teams, Tools, Technologie-Stacks und Bereitstellungsprozessen blockiert wird“, erklärt Shawn Ahmed, Senior Vice-President und General Manager, Software Delivery Automation, bei CloudBees. „Software Delivery Management kann diese Fehler beheben und Blockaden im Prozess der Softwareentwicklung entfernen. Der Einsatz von SDM wird Unternehmen helfen, ihre digitale Transformation durch Rationalisierung und Modernisierung ihrer Technologie, optimierte Prozesse, kulturelle Entwicklungen und organisatorische Veränderungen zu beschleunigen.“

Prinzipien des Software Delivery Management besser umsetzen

Für die Studie wurden IT-Experten, Abteilungsleiter und Führungskräfte in kleinen, mittleren und großen Organisationen in den Vereinigten Staaten und neun weiteren Ländern befragt. Die Untersuchung zeigt, dass die Mehrzahl der befragten Unternehmen vor erheblichen  Herausforderungen steht, die durch die Prinzipien von Software Delivery Management besser bewältigt werden können:

  • 84 Prozent der Befragten geben an, die mangelnde Zugänglichkeit von Informationen behindere ihre Fähigkeit, ihre Arbeit zu erledigen und/oder datengesteuerte Entscheidungen zu treffen. Die Befragten führten dies auf organisatorische und funktionale Silos zurück, die den freien Informationsfluss zu IT-Fachleuten und Führungskräften stören.
  • 65 Prozent sind nicht in der Lage, die Kosten für Verzögerungen bei der Bereitstellung von Funktionen zu beziffern. Somit sind sie auch nicht imstande, die allgemeinen Kosten durch entgangene Gelegenheiten zu prognostizieren.
  • Des Weiteren wurde in vielen Unternehmen Software-Wildwuchs festgestellt. Dieser behindert die datengesteuerte Entscheidungsfindung durch die Nutzung mehrerer Technologie-Stacks verschiedener Generationen und Versionen. Dieser Umstand wirkt sich auch negativ auf die Zusammenarbeit im Unternehmen aus.

Viele Betriebe können SDM zumindest teilweise umsetzen: So können 61 Prozent der Befragten die Vorlaufzeit  für die Bereitstellung von Features verkürzen und 67 Prozent die Entwicklung von Features auf der Grundlage der erwarteten geschäftlichen Auswirkungen priorisieren. Von einer vollständigen Umsetzung von SDM sind die Unternehmen aber noch weit entfernt.

Drei Voraussetzungen für Effizienz der Softwarebereitstellung

Auf der Grundlage der Untersuchung identifizierte die ASG drei entscheidende Maßnahmen, mit  denen Unternehmen die Effizienz der Softwarebereitstellung steigern können:

  1. Auswirkungen von Investitionen in die Software-Bereitstellung quantifizieren: Mehr als 50 Prozent der Umfrageteilnehmer können die Zeit, die Entwickler für die Entwicklung neuer Funktionalitäten aufwenden, nicht mit der Zeit vergleichen, die sie für die Tilgung sogenannter „technischer Schuld“ benötigen. SDM-Prinzipien unterstützen universelle Einsichten – Einsehbarkeit von Daten über den gesamten Softwareentwicklungsprozess hinweg, die für alle Beteiligten innerhalb einer Organisation zugänglich sind. Die Opportunitätskosten (bei Ignorieren technischer Schuld) und der Geschäftswert (Entwicklung neuer Features) können genauso wie viele andere Metriken und Erkenntnisse ausgelesen werden.
  2. Effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit von Software-Entwicklungsteams: Mehr als 60 Prozent der Befragten gaben an, dass in ihren Betrieben noch funktionale Silos existieren. Innerhalb einer SDM-Strategie sorgt der Informationsaustausch für die Anpassung der Prozesse an die Softwarebereitstellung. So wird eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen allen Abteilungen und Teams möglich.
  3. Komplett transparenter Mehrwert der Softwarebereitstellungs-Prozesse: Mehr als 50 Prozent der Befragten haben keinen Zugriff auf Daten aus Tools über mehrere Anwendungen und Projekte hinweg. Die SDM-Prinzipien beinhalten ein gemeinsames Datenmodell, das die Daten aus den verwendeten Tools und Systemen vereinheitlicht sowie demokratisiert. So sorgen sie für die nötigen Einsichten und umsetzbare Erkenntnisse, die zur Messung und Verwaltung der Entwicklungsprozesse erforderlich sind. Interessengruppen in der gesamten Organisation haben jederzeit Zugriff auf die relevanten Daten, um Aufgaben effektiv und zu jeder Zeit zu bewältigen.

„Bei SDM haben wir gerade erst an der Oberfläche gekratzt“, erklärt Mitchell Ashley, CEO und leitender Analyst der ASG. „Der Bedarf ist da, und die Studie zeigt, dass Betriebe, die sich in Richtung SDM bewegen, an Zugkraft gewinnen. Diese Unternehmen reifen schneller als ihre Konkurrenten, und in Zukunft werden sie sich strategischer positionieren, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen.“

CloudBees bietet mit der CloudBees Suite ein End-to-End-System zur Automatisierung der Software Delivery. Die Suite baut auf den neuen DevOps-Praktiken und der Automatisierung von Continuous Integration (CI) und Continuous Delivery (CD) auf und fügt Governance, Transparenz und die notwendigen Erkenntnisse hinzu, die für eine optimale Effizienz und Kontrolle neuer Risiken erforderlich sind. (sg)

Lesen Sie auch: Software as a Service: 5 wichtige Gründe für die Bereitstellung in Unternehmen

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