Software-Deployment: Was jetzt für die Nutzung der Cloud spricht

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Software-Deployment: Was jetzt für die Nutzung der Cloud spricht

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Angesichts der wachsenden Verbreitung von Arbeitsplätzen im Homeoffice wird das Software-Deployment über die Cloud dringend für die zentrale Verwaltung und Einbindung von Endpoints benötigt. Gastautor Torsten Wiedemeyer von Adaptiva erklärt, wie Unternehmen die Herausforderungen bewältigen.
Software-Deployment

Quelle: Gorodenkoff/shutterstock

Die steigende Anzahl von Heimarbeitsplätzen stellt die Softwareverteilung vor neue Herausforderungen. Als gravierendstes Problem für die Aktualisierung von Software auf den Geräten der Mitarbeiter hat sich die Überlastung der Firmennetzwerke und VPN-Infrastrukturen herauskristallisiert. Selbst bei smarten Lösungen für Software-Deployment, etwa der Nutzung von Endgeräte-Ressourcen für den Aufbau von Virtual SANs, stößt die Softwareverteilung über zentrale Server damit an ihre Grenzen.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma verspricht die Nutzung der Cloud für das Software-Deployment. Sie macht den Aufbau von Peer-to-Peer-Netzwerken über das Internet möglich, stellt die „Golden Copy“, also die aktuelle Masterversion, für alle Endgeräte bereit und dient gleichzeitig als Backup für den Fall, dass ein Device keine Verbindung zu einem P2P-Netzwerk hat.

Cloud-basiertes Software-Deployment für die VPN-Entlastung

Bei der Softwareverteilung über die Cloud können Endgeräte durch Dual-Mode-Kommunikation per UDP und HTTP Inhalte auch ohne VPN-Verbindung von jedem Ort der Welt aus teilen. Zusätzlich werden per Split-Tunneling VPN-Architekturen unterstützt und Inhalte können direkt von Internet-Devices oder vom Azure Content Delivery Network (CDN) auf ein Gerät überspielt werden. Das entlastet Unternehmensnetzwerke, VPN-Verbindungen und VPN-Concentratoren.

Die wichtigsten Vorteile neben der Entlastung und der Unabhängigkeit von VPN- und WAN-Verbindungen sind die Fähigkeit zum Content Sharing per Internet-P2P, der Support für Bring-your-own-Device-Szenarien (BYOD) und das Software-Deployment von jedem beliebigen Punkt weltweit aus. Denn egal, wo sich ein Mitarbeiter gerade aufhält, Inhalte wie neue Software-Releases, Patches oder Updates können sofort nach der Bereitstellung auf sämtliche Geräte aufgespielt werden.

Software-Deployment
Peer-to-Peer-Netzwerke reduzieren den Netzwerk-Traffic gegenüber Client-Server-Modellen. (Grafik: Adaptiva)

Vereinfachte Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen

Das hat auch den Effekt, dass sie alle jederzeit mit den gleichen Softwareständen ausgestattet sind. Unter Sicherheitsaspekten ist das ein enormer Vorteil, denn es vereinfacht das Handling von Sicherheitsmaßnahmen, die nicht mehr für diverse Software-Releases gleichzeitig organisiert werden müssen. Die Unterstützung für BYOD macht Geräte unabhängig von der Anmeldung in einer Microsoft-Domain. Ein vom Administrator per E-Mail, verschickter Link reicht, um das eigene Gerät netzwerkfähig zu machen.

Das Phänomen Homeoffice ist aus dem temporären Stadium längst herausgetreten. Eine ganze Reihe von Firmen hat es bereits als zukünftigen Arbeitsplatz-Standard für viele Funktionsbereiche und Mitarbeiter angekündigt. Daher ist die Cloud für ein schnelles, robustes und sicheres Software Deployment unverzichtbar.

Adaptiva Wiedemeyer
Torsten Wiedemeyer ist Regional Director Central & Eastern Europe bei Adaptiva. (Bild: Adaptiva)

Über den Autor: Torsten Wiedemeyer ist Regional Director Central & Eastern Europe bei Adaptiva. Adaptiva ist Anbieter von Endpunkt-Management- und Sicherheitslösungen. Produkte wie OneSite und Evolve VM ermöglichen Unternehmen eine kostenoptimierte Verwaltung und Sicherung von Endpunkten unter Verwendung einer leistungsstarken Peer-to-Peer-Technologie.

Lesen Sie auch: Software as a Service: 5 wichtige Gründe für die Bereitstellung in Unternehmen

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