Social-Media-Marketing: 7 entscheidende Trends für 2021

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Social-Media-Marketing: 7 entscheidende Trends für 2021

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2020 war aus vielerlei Hinsicht ein verrücktes Jahr. Auch in der Welt des Social-Media-Marketings hat sich mit der Corona-Pandemie einiges getan. Für 2021 ist davon auszugehen, dass die Relevanz der sozialen Medien weiter steigen wird. Ein Gastbeitrag von Richard Dihen, Geschäftsführer von Di.Ri Social Media.
Social-Media-Marketing

Quelle: Rawpixel.com/Shutterstock

Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben in 2020 verstanden, welch effektives Kommunikationstool die sozialen Medien sein können. Schließlich ist ein Großteil der eigenen Zielgruppe im Regelfall auf den verschiedenen Kanälen aktiv. Umso spannender sind die Trends beim Social-Media-Marketing für 2021. Unabhängig davon, ob das eigene Unternehmen schon aktiv in den sozialen Medien ist oder 2021 endlich „das“ Jahr werden soll, in dem es losgeht. Die aktuellsten Trends sollte man immer im Auge behalten. So können nämlich nicht nur regelmäßig ungenutzte Potentiale entdeckt werden. Auch die eigene Strategie kann in diesem Zusammenhang kritisch durchleuchten und weiterentwickelt werden. Und das schadet bekanntlich nie.

Social-Media-Marketing – einer der größten Trends überhaupt

Der größte Trend überhaupt ist das Thema Social-Media-Marketing selbst. Denn obwohl die aktuellsten Zahlen zur Social-Media-Nutzung in Deutschland zeigen, dass mittlerweile so gut wie alle Zielgruppen auf den sozialen Medien vertreten sind, gibt es immer noch Unternehmen, die Social-Media-Marketing nicht in ihren Marketing-Mix integrieren möchten. Hier geht einiges an Potential verloren.

Positiv zu bewerten ist die „Bewegung“, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde. Plötzlich suchten auch Unternehmen den Weg in die sozialen Medien, die sich bisher gar nicht mit dem Thema beschäftigt hatten. Gerade für den stationären Handel ist das Thema besonders wichtig. Schließlich ist dies einer der besten und direktesten Wege, um in die Kommunikation mit der eigenen Zielgruppe zu kommen. Und auch einer der cleversten. Schließlich verbringt ein Großteil der eigenen Zielgruppe hier viel Zeit.

Es ist davon auszugehen, dass die sozialen Medien zukünftig ein fester Bestandteil der Marketingplanung werden – auch inmitten von KMUs. Je früher sich das eigene Unternehmen mit den Feinheiten des Social-Media-Marketing auseinandersetzt, desto schneller kann dieser Kanal auch effektiv für das eigene Marketing eingesetzt werden.

Werbebudget auf Facebook einplanen – auch für organische Beiträge

In puncto organische Reichweite auf den größten Social-Media-Kanälen haben es Unternehmen in den letzten Monaten schwer gehabt. Auch in 2021 wird sich daran (leider) nichts ändern. Die organische Reichweite von Unternehmen wird auf Facebook und Instagram nämlich weiterhin sinken. Unlängst haben die Denker und Lenker hinter Facebook beispielsweise schon verkündet, dass auf der Plattform primär die Interaktionen zwischen Familien und Freunden gefördert werden soll. Für Unternehmen ist in diesem Zusammenhang also oft kein Platz.

Social-Media-Marketing: Content-Strategie verfolgen

Dies heißt für Unternehmen zum einen, dass die eigene Content-Strategie angepasst werden sollte. Zum anderen – und das ist entscheidend – sollte ein monatliches Budget reserviert werden, mit dem einzelne Beiträge bewusst hervorgehoben werden sollten. Und zwar inmitten von den Personen, die der eigenen Präsenz bereits folgen. Schließlich bringt es einem nichts, fortlaufend nur in die Akquise neuer „Page Likes“ zu investieren, wenn anschließend, aufgrund mangelnder organischer Reichweite, keine Interaktion mit den organischen Inhalten des eigenen Unternehmens geschieht.

Hier ist definitiv ein Trend zu beobachten, der allen voran durch die größeren Unternehmen vorangetrieben wird. Die Zeiten, in denen es organische Reichweite für Unternehmen „umsonst“ gibt, haben sich nachhaltig verändert. Hier wird es in Zukunft darum gehen feste Teile des eigenen Marketingbudgets umzuschichten und fortlaufend die Beiträge auf den Kanälen hervorzuheben, die sowohl für die Nutzer als auch für das eigene Unternehmen von gleichem Mehrwert sind.

Instagram ist entscheidend für Social-Media-Marketing

Instagram ist auf dem Vormarsch. Das zeigen nicht nur die steigenden Nutzerzahlen der Facebook-Tochter. Auch spannende neue Features wie Instagram-Guides, Instagram-Reels und natürlich die Full-Service-Integration der Shops deutet darauf hin, dass die Plattform in den nächsten Jahren zur wichtigsten überhaupt heranwachsen wird – wenn sie das nicht schon ist. Das heißt, auch für Unternehmen wird die gut gepflegte Präsenz auf Instagram unverzichtbar. Denn schließlich möchte man sich dort von der besten Seite präsentieren, wo die eigene Zielgruppe sich auch tatsächlich aufhält!

Social-Media-Marketing ist ein hochgradig dynamisches Feld. Plattformen kommen und gehen. Die Präferenzen der Zielgruppen verändern. Ebenso wichtig, wie diese Entwicklungen zu beobachten und schnelle Entscheidungen zu treffen, ist es allerdings auch die Plattformen zu erkennen, die sich gefestigt haben. Denn gerade auf diese Kanäle sollte man die eigenen Bemühungen fokussieren! Zu diesen Kanälen zählt aktuell auch Instagram. Sich eine Strategie für diesen Kanal zurechtzulegen, sollte spätestens mit Beginn 2021 ganz oben auf der eigenen Liste der „Social-Media-Vorsätze“ stehen.

Kreative Inhalte auf den sozialen Medien platzieren

Social-Media-Marketing ist eine dynamische Disziplin, die sich in den letzten Jahren fortlaufend verändert hat. Auch aktuell vollzieht sich eine dieser Änderungen, nämlich von „statischen“ Inhaltsformen, hin zu Bewegt Bildern. Ob es sich nun um eine der neuesten Features auf Instagram – den Instagram Reels – oder den Kanal TikTok selbst handelt. Von den Algorithmen präferiert angezeigt werden entsprechende Videoinhalte, über welche die eigenen Inhalte gekonnt in Szene gesetzt werden können. Auch für Unternehmen gilt es sich zukünftig an diesen neuen Formaten zu orientieren.

Das heißt natürlich nicht, dass man sich als Unternehmen von einer Seite präsentieren muss, die man eigentlich gar nicht sein möchte. Vielmehr geht es darum diese neuen Funktionen der Plattformen genau unter die Lupe zu nehmen und in den Kontext zu den eigenen Inhalten zu setzen. Wie können diese Formate genutzt werden, um beispielsweise einen gekonnten Blick hinter die Kulissen zu geben? Oder die eigene Marke für den Nutzer noch greifbarer zu machen? Erste Experimente können anschließend ausgebaut und zu einem festen Bestandteil der eigenen Social-Media-Strategie integriert werden.

Storytelling auf LinkedIn – so verändert sich die Plattform

Stichwort „Storytelling“: auch auf LinkedIn wird sich in den nächsten Monaten einiges verändern. Denn das auf Beruf und Karriere spezialisierte soziale Netzwerk hat die eigene Plattform Ende 2020 um eine spannende Funktion erweitert. Auch hier ist es nämlich mittlerweile möglich eigene Stories zu veröffentlichen. Extrem spannend, gleichzeitig vermeintlich „unpassend“ für ein klassisches „Business-Netzwerk“, oder?

Auch dies zeigt, in welche Richtung die sozialen Medien sich in 2021 entwickeln werden. Statt ausschließlich über eine Unternehmensmarke zu kommunizieren, rücken immer stärker die Gesichter und Mitarbeiter hinter dem Unternehmen in den Vordergrund. Unternehmen, die Ambitionen auf diesem Kanal haben, können sich diese Entwicklung clever zunutze machen und die eigene Strategie für den Kanal entsprechend auf mehrere Schultern verteilen. Durch den strategischen Einsatz der eigenen Mitarbeiter kann die Reichweite des eigenen Unternehmens im Bestfall um ein Vielfaches erhöht werden – ohne dabei mehr Inhalte produzieren zu müssen!

Content Marketing – ein Trend, den man nicht ignorieren sollte

Content Marketing ist ein Trend, der sich schon seit vielen Jahren hält. Das liegt in allererster Linie daran, dass die Disziplin für den eigenen Unternehmenserfolg nachweislich höher wird. Denn immer länger hält sich die eigene Zielgruppe nicht nur online bzw. in den sozialen Medien auf, sondern sucht dort auch nach spezifischen Antworten auf die eigenen Fragen. Unternehmen, die sich in diesem Zusammenhang als Lieferant hochwertiger Antworten platzieren können, haben natürlich einen großen Wettbewerbsvorteil!

Auf die zentralen Komponenten heruntergebrochen geht es beim Content Marketing darum die richtigen Inhalte an den richtigen Stellen (online) zu platzieren. Ob dies auf dem eigenen Blog, auf den eigenen Social-Media-Präsenzen oder gar in irgendeinem Forum ist, hängt stark von der eigenen Zielgruppe und deren Bedürfnisse ab. Für effizientes Content Marketing geht es in erster Linie also darum die eigenen Zielgruppen zu verstehen.

Wo suchen diese nach Informationen? Welche Fragen werden im Zusammenhang mit den eigenen Produkten besonders häufig gestellt? Erst im nächsten Schritt geht es an die eigentliche Produktion der Inhalte. Diese sollen die Personen dann anschließend dort abholen, wo sie im Verkaufsprozess aktuell stehen und so automatisch an die nächste Station des eigenen Sales-Funnels drücken.

Content Recycling – bestehende Inhalte mehrfach nutzen

Je mehr Kanäle in die eigene Social-Media-Strategie aufgenommen werden, desto schwieriger wird es auf den Kanälen jeweils einzigartige Inhalte zu erstellen. Logisch also, dass man als Unternehmen Wege finden muss, die jeweiligen Beiträge mehrfach zu verwenden. „Content Recycling“ wird in diesem Zusammenhang demnach ein fortlaufender Trend. Dazu noch ein extrem hilfreicher!

Beim Recycling der eigenen Inhalte geht es im Kern darum bestehende Inhalte zu nehmen und diese beispielsweise zu „Stückeln“ oder gar leicht anders aufzuarbeiten. So können die Inhalte ohne Probleme auch auf den anderen Präsenzen des eigenen Unternehmens geteilt werden, ohne redundant zu wirken. So kann ein Vortrag beispielsweise zum einen auf LinkedIn als Slideshare hochgeladen werden. Zum anderen in mehrere einzelne Beiträge zerlegt und auf Facebook und Instagram geteilt werden.

Ebenso könnte ein ausführlicher Blog-Beitrag in mehreren Kurzvideos wiedergegeben oder umgekehrt, ein langer Vortrag in mehrere Blog-Beiträge aufgeteilt werden. Anstatt Teile des eigenen Contents einfach nur einmal zu teilen, geht es hier darum clever zu agieren und das Maximum an Beiträgen herauszuholen. Der eigene, prall gefüllte Redaktionsplan wird es einem danken. (sg)

Social-Media-Marketing Di.Ri
Richard Dihen ist Gründer und Geschäftsführer von Di.Ri Social Media.

Über den Autor: Richard Dihen ist Gründer und Geschäftsführer der Social-Media-Agentur Di.Ri Social Media. In seinen Workshops hilft er Start-ups und KMUs dabei die richtigen Strategien für das eigene Social-Media-Marketing zu definieren.

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