Werbung

Smarte Geräte bei Cyberkriminellen hochattraktiv

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Smarte Geräte bei Cyberkriminellen hochattraktiv

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Derzeit existieren laut einer Analyse von Kaspersky Labs insgesamt mehr als 7.000 Malware-Samples, die es auf smarte Geräte abgesehen haben; mehr als die Hälfte davon wurde in diesem Jahr entdeckt.

Grafik

Derzeit existieren laut einer Analyse von Kaspersky Labs insgesamt mehr als 7.000 Malware-Samples, die es auf smarte Geräte abgesehen haben; mehr als die Hälfte davon wurde in diesem Jahr entdeckt.

Smarte Geräte (Smart-TV, Smartwatches, Router oder Kameras) erobern zunehmend Haushalte und Unternehmen, kommunizieren untereinander und formen das immer größer werdende Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Gartner rechnet mit 20,4 Milliarden Connected Devices im Jahr 2020. Auch für Cyberkriminelle eröffnet sich eine neue ‚Spielwiese‘. Das Problem: Ist ein smartes Gerät erst einmal mit einem Schädling infiziert, können die Angreifer damit Opfer ausspähen, erpressen oder unbemerkt zu Mittätern machen, indem das Opfergerät zum Teil eines Botnetzes wird, was das Mirai- oder das Hajime-Botnet unlängst gezeigt haben.

Malware attackiert simulierte IoT-Geräte

In einem Versuch simulierten die Experten von Kaspersky Lab mittels sogenannter Honeypots künstliche Netzwerke aus unterschiedlichen IoT-Geräten. Bereits kurz nach der Einrichtung der Honeypots wurden diese von bekannter sowie bisher unbekannter Malware angegriffen. Der Großteil der Malware attackierte digitale Videorekorder oder IP-Kameras (63 Prozent). Bei 20 Prozent handelte es sich um Netzwerk-Geräte wie Router oder DSL-Modems.

Grafik

Laut der Kaspersky-Analyse besteht ein großes Problem darin, dass die Mehrheit der smarten Geräte unter Linux-basierten Betriebssystemen läuft, bei denen ein generischer schädlicher Code ausreicht, um eine Vielzahl an Geräten gleichzeitig anzugreifen. Hinzu kommt, dass auf dem Großteil der Geräte keine Sicherheitslösung installiert ist und die Gerätehersteller oft keine Security-Updates oder neue Firmware zur Verfügung stellen. Damit sind Millionen von Geräten ungeschützt und eventuell bereits kompromittiert.

Eine reale Bedrohung für vernetzte Geräte

„Die Sicherheit smarter Geräte ist ein ernstes Thema, dessen wir uns alle bewusst sein sollten“, so Vladimir Kuskov, Sicherheitsexperte bei Kaspersky Lab. „Das vergangene Jahr 2016 hat gezeigt, dass es nicht nur reine Theorie ist, vernetze Geräte anzugreifen, sondern eine reale Bedrohung. Wir sehen einen erheblichen Anstieg an Malware-Samples, die für das IoT entwickelt wurden; das Potenzial ist aber noch größer. Offenbar führt die hohe Konkurrenz im DDoS-Bereich dazu, dass sich Angreifer nach neuen Mitteln umsehen, die ihnen dabei helfen, noch stärkere Angriffe durchzuführen. Das Mirai-Botnet hat gezeigt, dass smarte Geräte für Cyberkriminelle wie geschaffen sind, um Milliarden von Geräten anzugreifen.“

Grafik

Schutzmaßnahmen für Smart Devices

Wenn nicht dringend erforderlich, sollte man nicht auf das eigene Gerät von einem externen Netzwerk zugreifen.
Alle Netzwerk-Services, die nicht benötigt werden, sollten unterbunden werden.
Das Standard-Passwort sollte geändert und der voreingestellte Account deaktiviert werden. Ist dies nicht möglich, sollten die Netzwerk-Services sowie der Zugang zu externen Netzwerken unterbunden werden.
Wenn möglich, sollte die Firmware des Gerätes regelmäßig aktualisiert werden.

Die Kaspersky-Analyse „Honeypots and the Internet of Things“ sowie weitere Informationen zu Angriffen auf das Internet of Things finden Sie hier.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Auf dem daten Friedhof

Dark Data: Wirtschaftliche Chancen mit Cloud, KI und BI nutzen.

Mehr erfahren

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.