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Smart Services – warum sie zukünftig so wichtig für die Handelsbranche sind

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Smart Services – warum sie zukünftig so wichtig für die Handelsbranche sind

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Der digitale Wandel ist in allen Lebensbereichen spürbar. Neue Technologiekonzepte wie Smart Services verändern die Art und Weise, wie wir kommunizieren, uns fortbewegen oder einkaufen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss die Handelsbranche ihre Datenmengen effektiv nutzen – und steht dabei vor zahlreichen Herausforderungen.
Smart Services Kundenerlebnis

Quelle: Photon photo - Shutterstock

Die Konnektivität entwickelt sich immer mehr zum zentralen Treiber der digitalen Transformation. Durch den verstärkten Einsatz intelligenter Maschinen findet Kommunikation nicht mehr nur unter Menschen statt, sondern auch zwischen Geräten, die über das Internet miteinander verbunden sind, was als Internet der Dinge beschrieben wird. Hieraus basieren auch die Smart Services.

Gehen Analysten im Jahr 2020 noch von 35 Milliarden IoT-Verbindungen aus, prognostiziert eine aktuelle Studie, dass die Anzahl der an das IoT angeschlossenen Geräte bis 2024 auf 83 Milliarden ansteigen wird – ein Wachstum von 130 Prozent in den nächsten vier Jahren. Der Industriesektor wird dabei als Schlüsselfaktor für dieses Wachstum identifiziert. Sie gilt als die Branche, die bis 2024 über 70 Prozent aller IoT-Verbindungen ausmachen wird. Dazu gehört neben der Produktion und der Landwirtschaft auch der Handel.

Immer mehr Händler setzen auf Smart Services

Intelligente Kommunikationslösungen spielen somit nicht nur für Städtekonzepte wie Smart City oder die Automobilbranche mit Smart Mobility eine entscheidende Rolle. Die digitale Transformation hat auch auf den Handel einen immer größeren Einfluss. Um Kunden innovative und maßgeschneiderte Einkaufserlebnisse und Angebote zu ermöglichen, setzen Händler vermehrt auf digitale Dienstleistungen. Smart Services bilden die Grundlage für digitale Geschäftsmodelle im Internet der Dinge. Sie sammeln und analysieren Kundendaten auf der Basis vernetzter, intelligenter Systeme und digitaler Plattformen.

So können Smart Services beispielsweise für die präzise Bestandsprognose und -aufstockung genutzt werden. Intelligente Regale registrieren künftig automatisch den verbleibenden Warenbestand, ermöglichen dadurch gezieltes Nachbestellen und vermeiden Lücken im Sortiment. Auch der Point of Sale kann durch Smart Services stärker in das Lebensumfeld des Konsumenten verlagert werden, etwa mit dem intelligenten Kühlschrank, der automatisiert einen Einkaufszettel erstellt, sobald bestimmte Produkte des täglichen Bedarfs fehlen.

Smart Services: automatische Analyse von Kundendaten

Schließlich ermöglichen intelligente Dienstleistungen auch die automatische Analyse von Kundendaten und erlauben somit Rückschlüsse auf das Kaufverhalten und persönliche Vorlieben. Mit individuellen Kaufempfehlungen und auf Kunden zugeschnittene Marketing-Maßnahmen können Unternehmen ihre Geschäftsmodelle und Angebote besser auf ihre Zielgruppen anpassen. Somit schafft die Kommunikation zwischen miteinander verbundenen Geräten im IoT aus unternehmerischer Perspektive auch einen wesentlichen Faktor, um eigene Wettbewerbsvorteile auszubauen.

Smart Services benötigen eine leistungsstarke IT-Infrastruktur

Mit der steigenden Anzahl an Geräten, die miteinander kommunizieren, geht jedoch gleichzeitig auch eine Steigerung der Datenmenge einher, die bei dieser Kommunikation entsteht. Um Smart Services bereitstellen zu können und somit den steigenden Kundenerwartungen gerecht zu werden, müssen Handelsbetriebe daher zuverlässige und digitale Infrastrukturen implementieren. Diese bilden die Grundvoraussetzung für eine effektive Kommunikation von Daten. Denn sie schaffen die nötigen Kapazitäten, große Datenmengen zu verarbeiten, zu speichern, zu analysieren und auszutauschen – von der Herstellung des Produkts über den Vertrieb bis hin zum After-Sales-Support.

Zentrale Faktoren sind dabei die Anbindung an Partner – im Falle des Handels etwa Logistikunternehmen oder Cloud-Anbieter im Kontext des eigenen Onlineshops – sowie geringe Latenzzeiten und hohe Datensicherheitsstandards. So entsteht der größtmögliche Mehrwert für Händler, wenn die Leistungen mehrerer Unternehmen und Akteure über digitale Plattformen miteinander verknüpft werden. In Reaktion auf den wachsenden überregionalen und globalen Handel wird es für viele Händler außerdem immer wichtiger, eine Multi-Cloud-Infrastruktur zu etablieren, um Echtzeit-Kommunikation mit Partnern sicherzustellen.

Multi-Cloud-Architektur aufbauen

Dieser wichtige Markttrend wird durch Ergebnisse einer neuen internationalen Umfrage unter IT-Entscheidern belegt: So gaben nahezu die Hälfte der Teilnehmer weltweit an, im Rahmen ihrer Technologiestrategie auf eine Multi-Cloud-Architektur umsteigen zu wollen, bei dem einzelne Unternehmen für unterschiedliche Funktionen auf verschiedene Cloud-Anbieter zurückgreifen. Solcherlei Lösungen bieten flexible Ansätze, um IT-Infrastrukturen je nach Bedarf und aktueller Situation zu vergrößern oder zu verkleinern.

Im Handel kommen diese Ansätze vor allem zum Tragen, um auf kurzfristige Peaks und Boom-Phasen zu reagieren – beispielsweise vor Weihnachten oder Ostern. Während dieser müssen Unternehmen ihre Handelsplattformen auf einen deutlichen Anstieg sowohl in Bezug auf den Internet-Datenverkehr als auch auf digitale Zahlungsprozesse vorbereiten, um dem Verbraucher ein optimales Erlebnis zu bieten und lange Lade- und Wartezeiten zu vermeiden.

Rechenzentren ermöglichen digitale Ökosysteme

Rechenzentren unterstützen Retail-Unternehmen mittels privater und direkter Verbindungen (auch: Interconnection) dabei, sich mit Partnern, Clouds und Netzwerk-Service-Providern zu vernetzen und Daten sowie Expertise auszutauschen. Dieser Austausch findet auf neutralen Plattformen statt, in sogenannten digitalen Ökosystemen. Sie begünstigen im Handelsbereich Innovation und erleichtern es, komplexe Anwendungen durch die Kooperation mit Partnern, anderen Unternehmen, Technologieanbietern und Konsumenten umzusetzen. So können sich Teilnehmer ein- und desselben Ökosystems über kurze Wege verknüpfen und Informationen schnell, flexibel und zuverlässig austauschen.

Ein Beispiel für ein solches Ökosystem ist die Zusammenarbeit von Speditionen, Händlern, digitalen Payment-Anbietern oder Produktionsstätten, deren Kommunikation untereinander für einen optimalen Ablauf des Prozesses – sozusagen von der Herstellung eines Produkts bis hin zum Verkauf – von wesentlicher Bedeutung ist. Private Verbindungen über Rechenzentren begünstigen dabei geringe Latenzzeiten und erhöhen die Sicherheit vor Ausfällen und externen Zugriffen. Dies ist für Retailer insbesondere mit Blick auf digitale Zahlungsmethoden eine grundlegende Voraussetzung.

Smart Services: Aktuelle Herausforderungen für den Handel

Die gegenwärtige Situation im Kontext der Covid-19-Pandemie zeigt einige dieser Herausforderungen und die Wichtigkeit von soliden IT-Infrastrukturen deutlich auf. In der neuen digitalen Realität ist IT zu einem entscheidenden Element geworden, um auf die aktuelle Arbeitsumgebung zu reagieren: Die erforderlichen Netzwerk-Infrastrukturen müssen eine erhöhte Konnektivität von unterschiedlichen Standorten aus unterstützen, da ganze Unternehmen und Branchen räumlich getrennt voneinander operieren. Es muss gewährleistet sein, dass Schlüsselfunktionen in Echtzeit skalierbar sind und das Geschäft aufrechterhalten werden kann. Auch um, wie etwa im aktuellen Kontext, den Verkauf zeitweise verstärkt auf den Online-Handel auslegen und somit auf externe Einflüsse schnell reagieren zu können.

In dieser herausfordernden Zeit unterstützen Rechenzentren Händler bei der Etablierung effektiver IT-Infrastrukturen, um ihre IT-Netzwerke schnell zu skalieren und auf die steigende Kundennachfrage zu reagieren. Jedoch auch unabhängig von Boom-Phasen müssen Handelsunternehmen konkurrenzfähig bleiben. Indem sie digitale Technologien integrieren und auf die Datenkommunikation innerhalb digitaler Ökosysteme setzen, können sie neue Umsatzkanäle erschließen, ihre Wirtschaftlichkeit steigern und somit langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

Equinix Feidner

Über den Autor: Jens-Peter Feidner ist seit Oktober 2019 Managing Director bei Equinix Deutschland. In dieser Position verantwortet er sämtliche Aktivitäten im deutschen Markt. Neben der Entwicklung bereits existierender Standorte, wird das Unternehmen unter seiner Leitung weiter expandieren und den eingeschlagenen Wachstumskurs konsequent voranschreiten. Zu Equinitx kam er 2014 zunächst als Finanzdirektor für Deutschland, bevor er als Senior Director für Unternehmensentwicklung in der gesamten EMEA-Region tätig war. Hier war er an der strategischen Planung sowie der fortschreitenden Expansion des Unternehmens in den europäischen Kernmärkten beteiligt. (sg)

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