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Schlankes Management der Cloud-Infrastruktur

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Die Technische Universität München (TU München) setzt eine IBM-Tivoli-Monitoring-Lösung ein, um den Betrieb ihrer Rechenzentren für Cloud-ready SAP-Hosting-Dienste zu verbessern. Die TU München bietet im Rahmen des SAP-University-Alliances-Programms jedes Semester an mehr als 160 Hochschulen über 100 SAP-Instanzen für den Einsatz in Forschung und Lehre an. Durch den Einsatz von IBM Tivoli Monitoring stellt die TU München ein hohes Service-Niveau sicher, ermöglicht seinem Support-Team, genauere und schnellere Rückmeldungen zu geben und hilft, ihre Effizienz zu verbessern.


Das SAP University Competence Center (UCC) an der TU München betreibt mehr als 100 SAP-Systeme, die in einer virtuellen Umgebung auf einer cloudfähigen Infrastruktur auf IBM Power Systems-Servern, unterstützt durch IBM-DB2-Datenbanken, laufen. Um die Zuverlässigkeit ihrer Hosting-Dienste zu erhöhen und für ihre Universitätskunden den bestmöglichen Service zu gewährleisten, wollte die TU München ihre Monitoring-Lösungen verbessern. Das Hauptziel war, eine zentrale, umfassende Monitoring-Lösung für den sicheren SAP-Betrieb der Kunden zu schaffen.


Im Ergebnis konnte die TU München eine höhere Effizienz mit einem kleineren Administratorenkreis erreichen. Die gesamte erweiterte SAP-Landschaft wird zentral und übergreifend überwacht, um den verlässlichen Betrieb sicherzustellen. Spezielle Monitoring-Funktionalität, bereitgestellt von Tivoli Composite Application Management for Applications, integriert SAP in Tivoli Monitoring. Dies ermöglicht ein kundenspezifisches SAP Performance Management, um frühzeitig proaktiv auf Probleme hinzuweisen. Alle Ressourcen können umfänglich überwacht und beispielsweise System-Backups auf Vollständigkeit überprüft werden. Durch SAP-Monitoring werden SAP-spezifische Systemdaten überprüft. Mit SAP-Konfigurationsmonitoring kann die Richtigkeit der SAP-Instanzen wie Transporte, Lizenzen und Logon Groups geprüft werden.


Das Team der TU München zog drei Alternativen in Betracht und entschied sich, IBM Tivoli Monitoring zu implementieren, weil es die höchste Übereinstimmung mit den Anforderungen der Institution, eine überzeugende Funktionsauswahl und eine maximale Flexibilität für das Monitoring künftiger IT-Services bot. Dank System-Monitoring kann die Institution nun Ausfälle in der Infrastruktur identifizieren, bevor Kunden diese bemerken, was der SAP UCC an der TU München hilft, ihr Service-Niveau zu verbessern und die Zufriedenheit der Servicenehmer zu erhöhen.


„IBM Tivoli Monitoring war unsere erste Wahl, denn es unterstützt unser komplettes cloudfähiges Hard- und Software-Paket aus einem Guss und ermöglicht es uns, allen relevanten Personen die gleichen Daten, zugeschnitten auf ihre individuellen Bedürfnisse, zu bieten. Darüber hinaus war die benutzerfreundliche und konsistente Schnittstelle auch ein großer Vorteil dieser Lösung gegenüber den diskutierten Alternativen“, sagt Dr. Holger Wittges, SAP UCC Executive Director, TU München.


Die TU München bietet ihren Kunden eine vollständige Palette an SAP-Lösungen. Die Lösungen umfassen SAP Business Suite 7, SAP NetWeaver Business Warehouse 7 und SAP BusinessObjects-Anwendungen. IBM unterstützt die SAP-Projekte der TU München durch die Bereitstellung der IT-Infrastruktur auf IBM Power Systems (POWER7) und XIV-Storage-Plattform, einschließlich der Betriebssysteme, Datenbank- und Virtualisierungs-Technologie. Die neue IBM-Infrastruktur wird mit der IBM-Tivoli-Suite gemanagt.


Das Team installierte IBM Tivoli Monitoring 6.2 auf drei logischen Partitionen (LPARs) auf Basis AIX 6.1 Betriebssystem. Die LPARs sind auf einem IBM Power 750 Server installiert, welcher mit einem IBM XIV Storage System verbunden ist. Das Monitoring-Umfeld wird zentral konfiguriert und überwacht. Um die Datenbank zu überwachen, wurde der IBM DB2-Monitoring-Agent installiert. Warnungen werden im Tivoli-Monitoring-Portal angezeigt und können auch E-Mails und Textnachrichten und weitere Kanäle veranlassen, Support-Mitarbeiter,wenn nötig, zu informieren.


Alle Tivoli Monitoring-Daten werden im  IBM Tivoli Data Warehouse gesammelt und für erweiterte Analysen genutzt. Die TU München plant IBM Cognos Business Intelligence-Technologie zu implementieren. Dadurch wird es ermöglicht IT-Services nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt zu monitoren, sondern auf Grundlage von aggregierten, historischen Monitoring-Daten komplexe Analysen zu fahren. Diese Analysen werden in Form von Online-Berichten bereitgestellt und erlauben es dem SAP UCC-Monitoring-Daten der Cloud-Infrastruktur zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen zu verwenden.


„Mit Tivoli Monitoring haben wir unsere IT-Landschaft jetzt im Blick. Der nächste Schritt wird im Monitoring komplexer Services aus der (Private-) Cloud bestehen. Hier forschen wir aktuell an der Implemtierung und dem Monitoring entsprechender cloudbasierter SAP-Services.“ sagt Prof. Dr. Helmut Krcmar, Dekan der Fakultät für Informatik an der TU München.


 


 


 


 


 

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