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RSA-Studie: Zunehmende Cyber-Kriminalität untergräbt Vertrauen in Social Networking

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RSA-Studie: Zunehmende Cyber-Kriminalität untergräbt Vertrauen in Social Networking

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Die Ergebnisse einer neuen Studie belegen zunehmende Sicherheitsbedenken der Kunden beim Online-Banking, im Gesundheitswesen und in der öffentlichen Verwaltung und die Absicht, mit persönlichen Daten zurückhaltender umzugehen.

RSA, The Security Division of EMC, hat heute die Ergebnisse des „RSA 2010 Global Online Consumer Security Survey“ veröffentlicht. Die Studie gibt Einblick in Ansichten und die zunehmenden Besorgnisse von Menschen in Bezug auf die Sicherheit ihrer persönlichen Daten in sozialen Netzwerken sowie bei Online-Transaktionen mit Banken, Versicherungen oder Behörden. Die Studie dokumentiert auß;erdem ein wachsendes Bewusstsein für die Bedrohungen, die sich durch Trojaner, Phishing andere Spyware-Attacken auftun. Dies führt dazu, dass Internet-Nutzer in Zukunft eher zurückhaltend mit der Bereitstellung persönlicher Informationen im Internet umgehen wollen. Zudem besteht eine erhöhte Bereitschaft, strengere Sicherheitsvorkehrungen zu akzeptieren und einzusetzen. Befragt wurden mehr als 4.500 aktive Internet-Nutzer aus 22 Ländern in Europa, Amerika und Asien.

Datensicherheit in sozialen Netzwerken

Zwar melden sich jeden Tag hunderttausende Menschen in sozialen Online-Netzwerken an, 65 Prozent (in Deutschland: 56 Prozent) der von RSA befragten aktiven Online-Netzwerk-Nutzer sagen jedoch, dass sie aufgrund von Sicherheitsbedenken künftig eher weniger Informationen in Online-Communities einbringen wollen.

Soziale Netzwerke rücken aufgrund ihrer globalen Erreichbarkeit und der hohen Nutzungsfrequenz verstärkt ins Visier von Cyber-Kriminellen, die auf den Diebstahl und Missbrauch persönlicher Daten aus sind. Die Beunruhigung der Nutzer nimmt dementsprechend zu: 81 Prozent der Befragten äuß;ern Bedenken in Bezug auf die Sicherheit ihrer persönlichen Daten.

„Online-Betrüger haben inzwischen Abermillionen Rechner rund um die Welt mit Trojanern und anderer Schadsoftware infiziert“, kommentiert Roger Scheer, Regional Sales Director bei RSA, The Security Division of EMC. „Die Attacken werden immer ausgeklügelter. Sogar der einfache Besuch der Webseite eines Popstars, Spitzensportlers oder sonstigen Prominenten kann dazu führen, dass ein Trojaner auf dem eigenen PC eingepflanzt wird. Dieser liest die persönlichen Daten des Besitzers aus und sendet sie an die Online-Kriminellen. Unser Job ist es, die Internet-Nutzer so gut es geht davor zu schützen.“

Das Bewusstsein der Internet-Nutzer für diese Bedrohungen indes ist groß;: Knapp 90 Prozent der Befragten in Deutschland sind besorgt über mögliche Attacken eines Trojaners oder anderer Schadsoftware, knapp die Hälfte (47,47 Prozent) war tatsächlich schonmal Opfer einer Trojaner-Attacke. Folglich wünschen sich auch immer mehr Nutzer leistungsfähigere Sicherheitsvorkehrungen.

Bank- und Gesundheitsdaten schützen

Immer mehr Menschen nutzen das Internet nicht nur zur sozialen Vernetzung mit Freunden und Familie, sondern auch zur Erledigung von Geschäftsvorgängen und behördlichen Angelegenheiten. Auch in diesen Bereichen sind die Sicherheitsbedenken der Befragten hoch. So machen sich 86 Prozent Sorgen über die Sicherheit ihrer persönlichen Daten in vernetzten Banksystemen. Bei der Nutzung von Online-Gesundheitsportalen mit Zugang zu vertraulichen Patientendaten wie Krankengeschichte oder Untersuchungsbefunden sind 64 Prozent der Befragten beunruhigt. Im Bereich der Online-Services der öffentlichen Verwaltung machen sich 68 Prozent der Studienteilnehmer Sorgen um die Sicherheit ihrer Daten. Folge dieser Bedenken ist die Tatsache, dass über die Hälfte der Befragten solche Angebote in Zukunft eher weniger nutzen will, um persönliche Informationen bereitzustellen oder mit den Anbietern zu interagieren.

Um die bequemen Services in Zukunft dennoch sicher nutzen zu können, verlangen die Anwender Sicherheitsmaß;nahmen, die über die Abfrage von Username und Passwort hinausgehen. 90 Prozent der Befragten würden schärfere Sicherheitsvorkehrungen nutzen, wenn diese angeboten würden.

Roger Scheer fasst die notwendigen Konsequenzen aus der Umfrage zusammen: „Die Aufklärung und Sensibilisierung der Anwender ist eine der wichtigsten Maß;nahmen im Kampf gegen die Online-Kriminalität. Unternehmen und Anwender werden auch weiterhin die Vorteile des Internets nutzen wollen – trotz aller Risiken. Um die Annehmlichkeiten der Online-Welt vollends auszuschöpfen, brauchen Unternehmen einen mehrschichtigen Security-Ansatz, mit dem personenbezogene Informationen wirksam geschützt werden können.“

Weitere Ergebnisse der Studie sind unter http://www.rsa.com/ abrufbar.

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