Rittal begrüßt BVES-Sicherheitsleitfaden

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Die Speicherung von elektrischer Energie ist eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende. Um den sicheren Betrieb beim Einsatz von Speichersystemen in Wohngebäuden zu verbessern, hat der Bundesverband Energiespeicher e.V. (BVES) im Zusammenschluss mit führenden Verbänden den „Sicherheitsleitfaden Li-Ionen Hausspeicher“ veröffentlicht.
Rittal Schaltschranksystem

Die Speicherung von elektrischer Energie ist eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende. Um den sicheren Betrieb beim Einsatz von Speichersystemen in Wohngebäuden zu verbessern, hat der Bundesverband Energiespeicher e.V. (BVES) im  Zusammenschluss mit führenden Verbänden den „Sicherheitsleitfaden Li-Ionen Hausspeicher“ veröffentlicht. 

Zu diesem Ergebnis hat die Arbeitsgruppe 3 des BVES „Richtlinien, Standards und Qualitätskriterien für Energiespeichersysteme”, die sich Ende November in der Rittal Unternehmenszentrale in Herborn traf, erheblich beigetragen.

 „Noch immer sind viele minderwertige und teilweise sogar gefährliche Energiespeichersysteme im Einsatz”, erklärt Markus Buchborn, Business Development Energy bei Rittal. Und ergänzt: “Der von Rittal mitgestaltete Leitfaden verbessert und vereinheitlicht die Sicherheitsstandards – bis die Normen für Speichersysteme final festgelegt sind.” Zudem werde damit das Vertrauen und die Akzeptanz der Anwender, etwa der Hausbesitzer, ohne die die Energiewende nicht gelingen kann, gestärkt.

Definition von Qualitätskriterien und Marktanforderungen für private Energiespeichersysteme

Die Arbeitsgruppe 3 des BVES „Richtlinien, Standards und Qualitätskriterien für Energiespeichersysteme”, die sich Ende November in der Rittal Unternehmenszentrale in Herborn zu einer Sitzung traf, definiert Qualitätskriterien und stellt Marktanforderungen für private Energiespeichersysteme zusammen. Als nächsten Schritt plant die Arbeitsgruppe die Erstellung eines Labels für Energiespeicher sowie die Ausweitung des Leitfadens auf Industriesysteme.

Als Zukunftsthema wird der Energiespeichermarkt auch für Rittal eine wichtige Rolle spielen. Der Hersteller bietet mit seiner Systemarchitektur „Rittal – Das System.“ ein umfassendes Lösungsprogramm für die Schranktechnik. „Durch hohe Modularität und Skalierbarkeit unseres TS 8-Schaltschranksystems in Verbindung mit Klima- und Stromverteilungstechnik  gewährleisten wir unseren Kunden höchstmögliche Flexibilität bei der Integration ihrer Speicherlösungen“, erklärt Christian Schöner, Produktmanager Stromverteilung bei Rittal.

Schaltschranksystem mit flexibler Speicherkapazität

So lässt sich durch das TS 8-Schaltschranksystem, das mittlerweile über zehn Millionen Mal in nahezu allen Branchen weltweit im Einsatz ist, die Speicherkapazität des Schranks flexibel anpassen. Vordefinierte Einschubsysteme sorgen zudem für einen einfachen und schnellen Austausch der Batterie-Packs. Eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Einschubsystem und Batterie-Pack ermöglicht die Erdung und damit einen sicheren Betrieb. Maximale Sicherheit gewährleistet auch die hohe Tragkraft des TS 8. Für die Integration von Li-Ionen-Batterien im Schrank können Anwender sowohl die modulare 19”-Einbautechnik als auch herkömmliche Lösungen wie Schwerlastböden wählen, die für Lasten bis 100 kg ausgelegt sind.

Seit 2013 arbeitet Rittal im BVES mit namhaften Prüfinstitutionen, Energieerzeugern sowie Batterie- und Energiespeicherherstellern aktiv zusammen. Der im September 2012 gegründete Spitzenverband BVES vertritt die Interessen von über 100 deutschen und internationalen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die in der Entwicklung und Vermarktung von Energiespeichern für Strom, Wärme und Mobilität engagiert sind.

Der Leitfaden steht Interessenten unter http://www.bves.de/news-reader-31/items/sicherheitsleitfaden-hausspeicher.html zum Download zur Verfügung.

 

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