Rechenzentrum: Wetterdaten für ein energetisch sinnvolles Kühlen

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Ein neues Tool soll mittels standortspezifischer Wetterdaten helfen, den Energieverbrauch von Rechenzentren weiter zu optimieren und dadurch Kosten zu senken. Es ermöglicht auch eine langfristige Energieprognose.

Rechenzentrum

Ein neues Tool soll mittels standortspezifischer Wetterdaten helfen, den Energieverbrauch von Rechenzentren weiter zu optimieren und dadurch Kosten zu senken. Es ermöglicht auch eine langfristige Energieprognose.

SECUrisk, ein Geschäftsbereich der Data Center Group, hat ein Tool entwickelt, um Rechenzentren anhand von standortspezifischen Wetterdaten energetisch zu optimieren. Mit diesem Wetter- und Energieprognose-Tool können RZ-Betreiber die Energiekosten ihres bestehenden Datacenters senken, indem sie die Kühlungssysteme mit einem sehr hohen Genauigkeitsgrad an das lokale Wetter anpassen. Für Klimaanlagen, die beim Neubau oder der Optimierung eines Rechenzentrums konzipiert werden, ist dadurch eine qualifizierte Ermittlung von TCO und ROI für mögliche Zusatzinvestitionen mit hoher Prognosegenauigkeit möglich.

Grundlage: die statistischen Daten des Deutschen Wetterdienstes

RZ-Betreiber können weitere Energiekosten sparen, indem sie ermitteln, wie viel Kühlenergie an ihrem Standort benötigt wird. Denn SECUrisk soll mithilfe seines neuen Wetter- und Energieprognose-Tools die exakten, jährlichen 8.760 Wetterstunden für jeden Einsatzort bestimmen können. Als Grundlage nutzt es die statistischen Daten des Deutschen Wetterdienstes, die über die unterschiedlichen Klimazonen an 16 Standorten erhoben werden. Ergänzt werden diese durch Daten, die individuell für jeden Längen- und Breitengrad berechnet werden. Die Daten dienen RZ-Planern beziehungsweise -Verantwortlichen auch dazu, die energetisch sinnvollste Form der Kühlung insbesondere unter Ausnutzung der natürlichen Ressourcen zu verifizieren, zum Beispiel indirekte freie Kühlung.

Entwicklungsprognose bis zum Jahr 2045

Zudem ist die Entwicklungsprognose des Deutschen Wetterdienstes bis zum Jahr 2045 integriert. Da die Lebensdauer eines Rechenzentrums weitaus kürzer ist als 27 Jahre, können Betreiber damit auch vorausschauend die Entwicklung des Wetters und damit den künftigen Energiebedarf einbeziehen. Durch diese Planungssicherheit sparen sie weitere Investitionskosten, da sie unnötige Sicherheitspuffer oder zu groß dimensionierte Anlagen vermeiden – obwohl das Datacenter auf Wachstum ausgelegt ist.

„Wir erweitern unser Tool in Kürze zudem um Anlagentechniken verschiedener Hersteller. Das heißt, wir werden die konkreten Betriebsdaten und -zustände bei der Kälteerzeugung und Klimatisierung in das Programm integrieren. Da jeder Hersteller naturgemäß eigene Spezifikationen hat, werden wir dadurch noch genauer in unseren Empfehlungen für die benötigte Kälteerzeugung“, sagt Dr. Dieter Thiel, Senior Consultant und Spezialist für energieeffiziente Datacenter bei der SECUrisk.

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