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Re-Skilling: Wie Unternehmen mit lebenslangem Lernen die Digitalisierung meistern

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Re-Skilling: Wie Unternehmen mit lebenslangem Lernen die Digitalisierung meistern

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Unternehmen müssen den Fokus ihrer Personalentwicklung neu definieren, um Mitarbeiter auf die Anforderungen der Digitalisierung vorzubereiten. Mithilfe von Re-Skilling werden schrittweise Fähigkeiten für neue Jobprofile aufgebaut. Digitale Lernplattformen helfen beim Weiterbildungsprozess.
Re-Skilling

Quelle: Ind.Academy

Durch Digitalisierung, Automatisierung und den Einsatz neuer Technologien entstehen völlig neue Anforderungen an viele Berufsprofile. Wie zahlreiche Studien zum sogenannten „Skill Gap“ belegen, gilt das nicht nur für IT-Berufe, sondern beispielsweise auch für eine Vielzahl von Rollen in tradierten Industriezweigen der Automobilindustrie, die sich verstärkt der Produktion von Elektroautos widmen. Re-Skilling gilt dabei als kurzfristige und effektive Maßnahme, um Mitarbeiter und Unternehmen für die Auswirkungen technischer Veränderungen fit zu machen. Der Begriff bezeichnet strukturierte Umschulungsmaßnahmen, wenn Mitarbeiter von ihrer bisherigen Position in ein neues Aufgabengebiet oder in eine neue Abteilung wechseln, also völlig neue Fertigkeiten lernen müssen. 

Re-Skilling: Lernen in der digitalisierten Arbeitswelt

Das Thema lebenslanges Lernen bekommt in Unternehmen so einen neuen Stellenwert. Es ist Aufgabe des Managements, Auswirkungen durch neue Trends und Technologien auf Branche, Mitarbeiter und Unternehmen zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu definieren. So kann beispielsweise der Marketing Manager seine analytischen Fähigkeiten gut in den Bereich der Datenanalyse übertragen, ein Ingenieur mit zusätzlichen Programmierkenntnissen zukünftig ausgefeilte Konstruktions- und Simulationsprogramme steuern.

Beide tragen so langfristig zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens bei. Denn die Weiterentwicklung von Mitarbeitern hat unmittelbare Auswirkungen auf den Erfolg von Unternehmen und der gesamten Wirtschaft. Je besser die Mitarbeiter geschult sind, desto größer der wirtschaftliche Erfolg. Doch auch von Seiten der Mitarbeiter ist entsprechende Bereitschaft notwendig, Zeit und Energie in die eigenen Fähigkeiten zu investieren, um eine neue Rolle im Unternehmen ausfüllen zu können.

Aktive Förderung der Mitarbeiter

Ziel jeder Weiterbildungsmaßnahme sollte die aktive Förderung der Mitarbeiter sein. Die Veränderung von Jobprofilen und Aufgabengebieten geht nicht selten mit Verunsicherung und der Frage nach der eigenen Perspektive im Unternehmen einher. Wichtig dabei ist zu verstehen, dass der Einsatz neuer Technologien menschliche Arbeit nicht obsolet machen wird, sondern zukünftig andere Fähigkeiten gefragt sein werden. Umso bedeutender ist es, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern Klarheit und Sicherheit in Bezug auf Entwicklungsmöglichkeiten und die zukünftige Tätigkeit im Unternehmen vermitteln.

Oft ist es sinnvoll, hier mit strukturierten Lernpfaden zu arbeiten, die eine neue Rolle als klares Ziel festlegen und die einzelnen Schritte auf dem Weg dorthin transparent machen. Dabei sollten auch vorhandene Fähigkeiten und die Ausgangssituation des Mitarbeiters ausreichend berücksichtigt werden. Denn passt sich der Lernfortschritt den individuellen Fähigkeiten der Persönlichkeit des Mitarbeiters an, macht Lernen Spaß und Lust auf mehr.

Re-Skilling mit Blended-Learning-Formaten und digitalen Plattformen

Während in vielen Branchen Präsenzveranstaltungen und Onsite Trainings weiterhin einen wichtigen Stellenwert in Weiterbildungs- und Umschulungsprogrammen innehaben, gewinnen Online-Kurse und E-Learning-Formate zunehmen an Bedeutung. Besonders im Bereich des Re-Skilling zeigt sich die Stärke digitaler Inhalte, da diese ein zeit- und ortsunabhängiges Lernerlebnis und so eine besonders schnelle, flexible Umschulung der Mitarbeiter ermöglichen.

Die Angebote im Markt sind dabei breit gefächert. Neben Soft Skills, Management-Trainings, agilen Arbeitsmethoden und Datenanalyse, wächst auch die Menge an technischen und industrierelevanten Themen im Markt. Über digitale Lernplattformen können Unternehmen auf eine breite Auswahl an digitalen Kursen zurückgreifen und diese in ihr Re-Skilling-Konzept integrieren. Neben dem verminderten administrativen Aufwand bei Suche, Abrechnung und Buchung von Kursen, bieten viele Plattformen auch zusätzliche Funktionalitäten, zum Beispiel die Erstellung von individuellen Lernpfaden. Hier kommen oft KI-basierte Logiken zum Einsatz, die Mitarbeitern je nach Lernziel und Wissensstand die passenden Module empfehlen.

Mit neuen Skills Zukunft und Innovationen sichern

Für viele Unternehmen empfiehlt sich die Ausarbeitung einer Blended-Learning-Strategie, bei der klassische Onsite-Trainings mit digitalen Lerneinheiten ergänzt werden, um so von den Stärken aus beiden Welten in ihrem Re-Skilling-Programm zu profitieren. Re-Skilling ist kein Prozess, der sich über Nacht umsetzen lässt. Unternehmen müssen jedoch heute entscheiden, welche Fähigkeiten zukünftig ihren wirtschaftlichen Erfolg sichern und beginnen ihre Mitarbeiter in diese Richtung zu entwickeln. So viele Herausforderungen die Digitalisierung mit sich bringt, so viele Chancen haben Unternehmen diese innovationsreiche Zeit für sich zu nutzen

Re-Skilling Ind.Academy

Über den Autor: Aaron Overmeyer ist Mitgründer und Geschäftsführer von Ind.Academy, einer digitalen Weiterbildungsplattform speziell für die Industrieunternehmen. (sg)

Lesen Sie auch: Zusammenarbeit: Der Erfolg ist eine Frage des Könnens – und des Wollens

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