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Racks professionell ausbauen – Rittal gibt Tipps

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Wer heute einen IT-Schrank außerhalb einer Rechenzentrumsumgebung installieren möchte, benötigt eine präzise Planung zum Innenausbau. Wichtig ist beispielsweise, vorher zu wissen, für welchen Zweck der IT-Schrank benötigt wird, wie die Strom- und Netzanbindung erfolgen kann und welches Kühlkonzept einsetzbar ist. Rittal stellt hier die fünf wichtigsten Fragen und Antworten zusammen.
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Wer heute einen IT-Schrank außerhalb einer Rechenzentrumsumgebung installieren möchte, benötigt eine präzise Planung zum Innenausbau. Wichtig ist beispielsweise, vorher zu wissen, für welchen Zweck der IT-Schrank benötigt wird, wie die Strom- und Netzanbindung erfolgen kann und welches Kühlkonzept einsetzbar ist. Rittal stellt die fünf wichtigsten Fragen und Antworten zusammen – damit Ausbau, Montage und Inbetriebnahme schnell und sicher gelingen.

Wofür wird der Schrank verwendet?

Schon vor dem Kauf ist es wichtig zu wissen, welche Komponenten installiert werden sollen, um so die richtige Größe zu wählen. Ein nur für Server genutzter IT-Schrank kommt mit einer Breite von 600 mm aus. Wer überwiegend Netzwerkkomponenten verbaut, benötigt 800 mm, da hier die Kabelführung seitlich erfolgt.

In der Praxis zeigt sich, dass immer mehr Unternehmen in ihren IT-Schränken eine Mischbestückung vornehmen, also Server- und Netzwerkkomponenten in einem Rack verbauen. Ein Grund hierfür ist der immer weiter zunehmende Einsatz von IT im Unternehmen und damit ein Ausbau vorhandener Serverschränke bis zum Maximum. Bei Anschaffung neuer IT-Schränke sollte daher – sofern es die Platzverhältnisse zulassen – die größtmögliche Ausbauvariante gewählt werden. Ein Schrank mit 42 Höheneinheiten, einer Breite von 800 mm und einer Tiefe von 1.200 mm bietet ausreichend Raum für den individuellen Ausbau und gleichzeitig eine hohe Flexibilität für künftige Erweiterungen.

Wie soll die Kühlung erfolgen?

Wird das Rack außerhalb einer klimatisierten Umgebung aufgestellt, sollten die Möglichkeiten zur Entwärmung vorher geklärt werden. Wer einen einzelnen IT-Schrank kühlen muss, wird dafür ein angebautes Kühlgerät nutzen. In diesem Fall ist eine luftdicht abgeschlossene Tür zu verwenden. Bei einem Reihen- oder Raumkühlungskonzept, das in Rechenzentren zum Einsatz kommt, wird dagegen eine perforierte Tür benötigt, um für einen durchgängigen Luftstrom zu sorgen.

Alles dicht?

Aber auch innerhalb des Racks gibt es unterschiedliche Anforderungen für die Kühlung. So strömt bei Servern die kühle Luft von vorne nach hinten, bei Netzwerkkomponenten oft seitwärts durch die zu kühlende Komponente. In beiden Fällen ist es wichtig, die 19“-Ebenen zu schotten, damit einmal erzeugte Kaltluft nicht ungenutzt an den zu klimatisierenden Komponenten vorbei strömt. Offene Höheneinheiten sollten geschlossen werden, um warme und kalte Luft zu trennen. Hier gibt es vielfältiges Zubehör, um beispielsweise die Luftführung zu optimieren oder eine seitliche Belüftung zu ermöglichen. Dazu die Empfehlung: Je besser der Monteur die Schottung umsetzt und das Klimakonzept an die Nutzung des IT-Schranks anpasst, desto besser fällt nachher die Energieeffizienz aus. Mit ein wenig Planung im Vorfeld lassen sich so die Energiekosten für den IT-Betrieb deutlich optimieren.

Kabelführung horizontal oder vertikal?

Vor dem Kauf und der Konfiguration des Serverschranks sollte die interne und externe Kabelführung präzise geplant sein. Dies beginnt schon bei der Energieversorgung: Viele aktive IT-Komponenten verfügen über eine redundante Stromversorgung und haben dafür zwei Netzteile eingebaut. Für den Innenausbau heißt das, dass auch die Power Distribution Units (PDUs) entsprechend redundant ausgelegt sein müssen. Dadurch erhöht sich der Aufwand für die Verkabelung. Es ist darauf zu achten, dass Datenleitungen aus Kupfer von der Stromversorgung getrennt verlegt werden. Auch bei Lichtwellenleitern ist auf den minimal erlaubten Biegeradius zu achten, um unnötige Signaldämpfungen zu vermeiden.

Ist die Stellfläche mit einem Doppelboden ausgestattet, können die Stromzufuhr und die Netzwerkanbindung bequem über den Boden erfolgen. Alternativ werden häufig Kabelführungen unter der Decke montiert und die Leitungen durch das Dach in das Innere des IT-Racks geführt. Hierbei ist auf die richtige Gestaltung der Dachbleche zu achten: Mit Bürsten verschlossene Öffnungen vereinfachen die Kabelführung bei gleichzeitigem Abdichten des IT-Schranks. So tragen sie dazu bei, die Energieeffizienz des IT-Schranks aufrecht zu erhalten. Zubehör wie etwa mehrteilige Dachbleche sind so konzipiert, dass sich diese auch nach der Kabelmontage noch einfach entfernen lassen – für leichtere Wartung und Nachrüstung.

Um die Kabel optimal zu verlegen, werden Kabelführungselemente angeboten. So bleibt bei der Installation genügend Raum für die individuelle Gestaltung. Offene oder geschlossene Kanalsysteme für Kabelführung ermöglichen die offene oder verdeckte Führung – sowohl horizontal, vertikal als auch zwischen den Klimazonen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Schottung und die Druckverhältnisse erhalten bleiben, damit kalte und warme Luftmassen sich nicht vermischen. Bei der Entwicklung des TS IT Serverschranks hat Rittal zum Beispiel die Luftzirkulation verschiedener Ausbauszenarien berechnet und so passende Komponenten für die Kabelinstallation entwickelt.

Kabelführung außerhalb?

Ist der IT-Schrank durch eine Mischbestückung bereits sehr dicht zugebaut und lässt kaum noch Spielraum für neue Komponenten, gibt es beim Kabelmanagement noch eine echte Alternative: nämlich die Kabelführung außerhalb des IT-Racks. So erlauben es manche Schränke, einen Kabelkanal auf der einen Seite herauszuführen, die Leitungen über das Dach zu verlegen und auf der gegenüberliegenden Seite wieder in den Schrank zu führen. Diese Methode kann sehr viel Platz sparen, bringt im Servicefall jedoch unter Umständen etwas mehr Arbeit mit sich, da das Nachverfolgen einzelner Leitungen umständlicher ist.

Wer generell hohen Wert auf einen einfachen Service legt, sollte die Kabel im Schrank möglichst strukturiert führen. Im Fall eines Fehlers oder bei einer Umkonfiguration ist es für den Techniker damit deutlich einfacher, einzelne Leitungen zu identifizieren und auszutauschen.

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