Werbung

PTC kauft Internet-der-Dinge-Anbieter

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

PTC kauft Internet-der-Dinge-Anbieter

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Der US-amerikanische Anbieter von Engineering-Software PTC kauft das Unternehmen ThingWorx, einen Anbieter einer Plattform für das Internet der Dinge. Der Kaufpreis beträgt 112 Millionen US-Dollar, zusätzlich einer möglichen Earn-Out-Komponente von bis zu 18 Millionen US-Dollar. Mit der Akquisition möchte sich PTC als wichtiger Anbieter in dem noch jungen und aufstrebenden Markt positionieren.

Mit dem Kauf von ThingWorx möchte PTC Wettbewerbsvorteile für Produktionsunternehmen bei der Erzeugung und der Wartung von smarten, vernetzten Produkten erzielen. Als Teil von PTC wird ThingWorx seine Kunden weiterhin dabei unterstützen, das Internet der Dinge effizient einzusetzen. Das gilt für ein breites Spektrum von Branchen, zum Beispiel die Telekommunikationsbranche, Versorgungsunternehmen, die Medizintechnik, die Landwirtschaft und das Transportgewerbe sowie für das aufstrebende Netzwerk von Servicepartnern in den Bereichen M2M- und Internet der Dinge.

Gemäß einer aktuellen Studie des McKinsey Global Institutes aus dem Mai 2013 (Disruptive technologies: Advances that will transform life, business, and the global economy) könnte das Internet der Dinge im Jahr 2025 wirtschaftliche Auswirkungen haben, die sich in einem Rahmen von 2,7 bis 6,2 Billionen US-Dollar im Jahr bewegen. Das Forschungsinstitut glaubt, dass zu dieser Zeit vielleicht 80 bis 100 Prozent aller Produktionsunternehmen Anwendungen für das Internet der Dinge einsetzen werden – was zu zusätzlichen Umsätzen zwischen 900 Milliarden und 2,3 Billionen US-Dollar führt, die überwiegend aus Produktivitätsgewinnen kommen. Wenn fortgeschrittene Technologien für das Internet der Dinge zur Verfügung stehen, können Unternehmen zum Beispiel nicht nur den Warenfluss kontrollieren oder physische Güter jederzeit nachverfolgen, sondern auch die Leistung einzelner Maschinen und Systeme steuern.

In der Ära des Internets der Dinge gilt es, zunehmend smarte und vernetzte Produkte auf den Markt zu bringen. Durch die Erfassung, die Analyse und das Teilen von Daten gewinnen produzierende Unternehmen neue Einsichten über die Produktleistung, den Gebrauch und die Zuverlässigkeit ihrer Produkte.

PTC wird die ThingWorx-Plattform daher einsetzen, um schneller hochwertige Applikationen für das Internet der Dinge zu schaffen, zum Beispiel für die Unterstützung von Servicestrategien von Fertigungsunternehmen, wie die vorbeugende Wartung oder die Systemüberwachung. Gleichzeitig soll die Plattform die bestehende Service-Lifecycle-Management- und das erweiterte Product-Lifecycle-Management-Portfolio von PTC ergänzen.

„Unsere gesamte Strategie dreht sich inzwischen darum, Fertigungsunternehmen beim Übergang zur Produktion und Wartung von smarten, vernetzten Produkten zu unterstützen“, sagt Jim Heppelmann, President und CEO bei PTC. „Für uns ist es klar, dass verbesserte Servicestrategien und Serviceangebote für Produktionsunternehmen schon bald zu den entscheidenden Faktoren in der Ära des Internets der Dinge zählen werden. Dies ist eine gewaltige Marktchance, die bereits seit längerer Zeit unsere Strategie bestimmt. Mit dieser Akquisition verfügt PTC jetzt über eine Innovationsplattform, die es uns erlaubt, unsere Kunden besser und schneller dabei zu unterstützen, die hervorragenden Marktchancen, die sich durch das Internet der Dinge ergeben, zu nutzen.“

Die Möglichkeiten gehen aber noch weit über solche kurzfristigen Anwendungen hinaus. Unternehmen aller Branchen bereiten sich auf große Umbrüche vor durch das stetig wachsende Netzwerk von intelligenten Sensoren und Geräten und ein wachsendes Ecosystem von ThingWorx-Partnern nutzt dieses Wachstum als Grundlage für weitere Anwendungen.

„Bei ThingWorx teilen wir das Anliegen von PTC, Unternehmen und Organisationen so weit wie möglich dabei zu unterstützen, die Vorzüge der vernetzten Welt optimal zu nutzen“, erklärt Russel Fadel, CEO und Mitbegründer von ThingWorx. „Wir sind überzeugt, dass das Internet der Dinge für alle Branchen in der Industrie, und ganz besonders für die Fertigungsunternehmen, einen fundamentalen Wandel bringt. Wir freuen uns schon darauf, dieses breite Spektrum an Möglichkeiten weiterzuverfolgen, mit den Ressourcen und dem großen Lösungsportfolio von PTC im Rücken.“

Durch die Akquisition wird PTC voraussichtlich mehr als zehn Millionen US-Dollar Umsatz zusätzlich innerhalb der nächsten zwölf Monate und circa fünf bis sieben Millionen US-Dollar innerhalb des Fiskaljahres 2014 generieren. Infolge von Kostensynergien und Investmentplänen für ThingWorx erwartet PTC weiterhin einen Gewinn pro Aktie von 2 bis 2,10 US-Dollar nach Non-GAAP-Kennzahlen für das Fiskaljahr 2014. 110 Millionen US-Dollar für die Transaktion wurden von PTC aus einem Kredit in Anspruch genommen.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Sichere Brücke zwischen Automatisierungswelt und Cloud

Industrial Edge computing

Mehr erfahren

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.