Profi AG unterstützt Hotelfinder-Startup

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Hotelsuchmaschinen gibt es viele, Hotelsuchmaschinen mit Volltextsuche im Responsive Webdesign jedoch keine. myhofi-Gründer Rainer Ross nahm dies 2013 zum Anlass, eine eigene Hotelsuchmaschine zu entwickeln. Seine Ziele: Neben einer innovativen und schnellen Volltextsuche sollte die Anwendung im Responsive Design programmiert werden. Ross wollte weder Werbung noch Cookies erlauben. Die Idee für seine Plattform myhofi.com war geboren. Der Name myhofi leitet sich von my hotel finder ab.

Besonderes Augenmerk legte Ross bei der Konzeption auf die Performance. Da bereits geringe Verlangsamungen von Webanwendungen zu überdurchschnittlichen Umsatzeinbußen führen und die Performance sogar mittlerweile Einfluss auf das Ranking großer Suchmaschinen hat, entschied sich  der myhofi-Gründer für IBM i als Entwicklungsplattform. Serverseitig auf eine Powermaschine zu setzen, ist am Markt eher unüblich. Zumeist nutzen Entwickler das Linux- oder Windows-Umfeld. „Moderne Webapplikationen auf der ‚grünen‘ IBM i aufzusetzen, hielten viele Ansprechpartner für unmöglich. Für mich war diese Skepsis ein großer Ansporn“, erklärt Rainer Ross seine Beweggründe. Erste Versuche mit der POWER IBM i verliefen positiv und ergaben ein gutes Antwortzeitverhalten.

Powermaschine von Profi

Aufgrund seiner langjährigen Kundenbeziehung zur PROFI Engineering Systems AG wandte sich Ross an das Darmstädter Systemhaus. Gemeinsam besprach man das Vorhaben und entschied sich für eine neue iSeries 720 mit zwei Cores. „Zunächst haben wir auf eine kleinere Lösung gesetzt. Dabei haben wir aber stets einen Blick in die Zukunft gewagt und uns bewusst die Option offengehalten, später technologisch nachzurüsten“, äußert Andreas Schütz von der PROFI AG. Die Powermaschine wurde dann vom Darmstädter Unternehmen ausgeliefert.

Auch künftig wird myhofi von der PROFI AG bei allen weiteren Schritten beraten. „Mit meinen Ansprechpartnern stehe ich bereits seit vielen Jahren in engem Kontakt. Hier besteht ein reger Austausch. Das ist für beide Seiten förderlich“, so Ross. Für das Darmstädter Systemhaus ist das Startup ebenfalls ein spannendes Projekt. Zeigt es doch, dass moderne Webapplikationen durchaus auf einer Powermaschine wie IBM i umgesetzt werden können. „Die Pionierarbeit von Rainer Ross kommt natürlich auch uns zu Gute“, so Schütz. „Diese Erfahrungen können wir in künftige Projekte einfließen lassen.“

Beim Webdesign arbeitete Ross mit dem Entwickler Ferdinand Humberg (www.pixelundcode.com) zusammen, der die Oberfläche responsive gebaut hat. Durch die Abfrage des Viewports über Mediaqueries passt sich die Oberfläche automatisch dem Gerät an. Dank IBM i unterlag das Webdesign keinerlei Restriktionen und konnte modular aufgebaut werden. Bei der Programmierung setzte Ross auf modernste Werkzeuge. Neben HTML5 und CSS3 kamen auch Javascript und jQuery zum Einsatz. Über AJAX und JSON kommunizieren Webserver und Browser. „Gerade JSON wird von Javascript sehr gut unterstützt“, erklärt Ross. „Für die Kommunikation zwischen Browser und Server sind nur zwei APIs notwendig. Das erhöht die Performance.“ Das Lesen des Browsercontents dauert im Schnitt 0,003, das Schreiben 0,004 Sekunden. Generell ist myhofi.com schon jetzt eine der schnellsten Suchmaschinen am Markt.

Die Daten für die Suchmaschine kommen per Webservice. Dieser wurde in RPG geschrieben. Für die eigentliche Suchmaschine mit den dazugehörigen Algorithmen setzte Ross auf eine Kombination aus mehreren Technologien: In-Memory, DB/2, dynamisches embedded SQL, neuer „all-free“ RPG und OmniFind.

Neben der Performance spielt die Usability von myhofi eine große Rolle. Das ganze Webdesign wurde besonders schlank und übersichtlich gestaltet. Zudem kommt die Hotelsuchmaschine auch mit ungewöhnlichen Suchbegriffen und Wortkombinationen zurecht – wie zum Beispiel: Rom, Fahrradverleih, Pool.

myhofi ging im Juli 2014 erstmalig online. Sukzessiv soll die Plattform wachsen. Weitere Sprachversionen sind bereits in Planung. Mit dem Datenvolumen und dem steigenden Traffic kommt dann auch wieder die PROFI AG ins Spiel und wird das Startup mit seiner Erfahrung unterstützen. Bereits jetzt tauschen sich beide Parteien über technologische Weiterentwicklungsmöglichkeiten aus. Von diesem Know-how-Transfer profitieren beide Seiten.

 

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