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04/2020

Aus alt mach‘ IIoT

Fabrik 4.0 – den Maschinenpark digital vernetzen

Fabrik 4.0 – den bestehenden Maschinenpark endlich digital vernetzen – so funktioniert die Nachrüstung von Altgeräten.

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digitalbusiness CLOUD 04/2020

Liebe Leserin, lieber Leser,
Die Corona-Pandemie forciert die digitale Transformation auch im Industriebereich. Das zeigt deutlich der Trend zu Remote Maintenance. Sei es mit Drohnen oder Sensoren – technisch ist Fernwartung längst kein Hexenwerk mehr. McKinsey prognostizierte Anfang des Jahres 2020 ein Umsatzpotenzial der vierten industriellen Revolution von bis zu 3,7 Billionen Dollar. Demnach gehören 3D-Druck, künstliche Intelligenz, Robotik und das industrielle Internet der Dinge (IIoT) zu den wichtigsten transformativen Technologien, die die Fertigungsindustrie ankurbeln. Noch sind, global betrachtet, bislang nur 15 Prozent der Fabriken an das Internet angeschlossen.
Gerade Deutschland, als Land der Ingenieure, tut sich schwer damit, komplett auf eine Industrie 4.0 umzustellen. Die Trends zu Industrial Industry of Things (IIoT) kommen aus Asien und Nordamerika. Teil der Problematik ist, dass es hierzulande sehr viele Industrieunternehmen mit alten Maschinen gibt, die treu ihre Dienste leisten und erhalten bleiben sollen. Aber sie sind nicht vernetzt. Wie eine Vernetzung umgesetzt werden kann, beschreibt unser Titelbeitag „Aus alt mach‘ IIOT“.
Das IIot bietet Unternehmen mannigfaltige Möglichkeiten wie etwa vorausschauende Wartung, intelligente Messtechnik, Anlagenverwaltung und das Flottenmanagement. Mit dieser Erweiterung der Netzwerke in die letzten erreichbaren Winkel vergrößert sich für Unternehmen jedoch auch die Angriffsfläche. Um massive physische Schäden an Maschinen und den potenziellen Ausfall der kompletten Produktion zu vermeiden, sind Unternehmen gut beraten, der Sicherung ihrer IIoT-Umgebungen eine hohe Bedeutung beizumessen.
Den „Abschied vom Micro-Management“ beschreibt unser Autor Albert Brenner, Head of Strategy & Data Consulting bei diva-e, in unserer Rubrik „HR insight“. Customer Centricity, Employee Centricity, the Human Centric Enterprise – so lauten heute die Schlagworte für Erfolgsrezepte moderner Unternehmensführung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Erfolgsbaustein, damit Unternehmen, die sich situativ verändernden Bedürfnisse ihrer Anspruchsgruppen erkennen und ihre Angebote, Prozesse und Dienstleistungen an den Erwartungen von Kunden, Mitarbeitern und Partnern ausrichten können. Folglich sind die Unternehmen mit dem höchsten digitalen Reifegrad – die sogenannten „Digital Leaders“ – auch die kunden- und mitarbeiterfreundlichsten Unternehmen, so eine aktuelle CDO-Studie. Sie setzen neue Maßstäbe für Führungskräfte. Vertrauen ist dabei das Zauberwort.
Unser Dossier „Big Data“ befasst sich unter anderem mit dem Projekt GAIA-X. In dessen Rahmen entwickeln Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus Frankreich und Deutschland die Grundlagen für den Aufbau einer vernetzten, offenen Dateninfrastruktur auf Basis europäischer Werte. Aus der Vernetzung dezentraler Infrastrukturdienste soll eine Dateninfrastruktur entstehen, die zu einem homogenen, nutzerfreundlichen System zusammengeführt werden, in dem Daten sicher und vertrauensvoll verfügbar gemacht und geteilt werden können. Dr. Oliver Mauss, Geschäftsführer von PlusServer, der sich auch im Rahmen von Gaia-X engagiert, erklärt im exklusiven Interview, wieso er digitale Souveränität nicht als Kür, sondern als Pflicht sieht, um auch in Zukunft europäischen Wohlstand zu sichern und europäische Werte wie Datenschutz, Unabhängigkeit und Monopolvermeidung zu verteidigen. Sein Fazit: „Es geht darum, einen einheitlichen Service auf viele Schultern zu verteilen.“
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Heiner Sieger
Chefredakteur
DIGITAL BUSINESS CLOUD
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