04/2019

Internet of Things

Mit Vernetzung zum effektiven Eco-System

Vernetzung und Transparenz im Umfeld des Internet of Things (IoT) sind das Gebot der Stunde. Unternehmen sehen sich dabei der Herausforderung gegenüber, die digitale Transformation auch wirklich sicher stemmen zu können. Und auch Rechenzentren müssen sich wandeln, um IoT- und damit kundenkonform zu handeln. Nur wie?

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digitalbusiness CLOUD 04/2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
im Umfeld des Internet of Things (IoT) sind Vernetzung und Transparenz das Gebot der Stunde. Für uns Anlass genug, dem Thema eine Titelstrecke zu widmen. Laut einer aktuellen Crisp-Studie beteiligen sich inzwischen bereits 80 Prozent der Unternehmen an einem Eco-System oder bauen ein eigenes auf. Vor allem Fertigungsunternehmen bietet IoT die Chance, Daten aus Tausenden von Sensoren, Maschinen, Geräten und Verfahren intelligent miteinander zu verknüpfen, um die Produktionsabläufe zu überwachen und geeignete Maßnahmen aus der Datenanalyse abzuleiten. Aus wirtschaftlicher Sicht stehen dabei zunehmend Cloud-basierte Angebote im Vordergrund. Sie ermöglichen die Nutzung ohne den Aufbau eigener Infrastrukturen für Processing und Speicherung, Management und Maintenance.
Speziell kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) brauchen aber noch mehr Mut zu Maschinendaten. Sie stehen hier vor der Herausforderung, ihre selbst produzierten Daten zu organisieren und zu analysieren. Bedenken angesichts eines oft heterogenen Maschinenparks oder kleiner IT-Abteilungen sind verständlich, aber unnötig. Schon mit kostengünstigen Lösungen gelingt der Einstieg,

In unserem „Dossier Big Data“ erweitern wir das Thema noch. Denn Dank KI können sich Unternehmen auf den Weg zur Data Driven Company machen: Alle Datenquellen, auch solche, die heute noch nicht absehbar sind, müssen in die Struktur integriert werden können, ohne die Daten durcheinanderzubringen. Scheitern ist keine Option: Bevor ein Unternehmen sich überhaupt für den Start eines IoT Projektes entscheidet, sollten sich alle im Klaren sein, was das Ziel des Projektes ist. Einfach nur „vernetzen“ kann nämlich kein Unternehmensziel sein, sondern ist meist nur ein Mittel zum Zweck. Vielmehr können Firmen mit Hilfe der gesammelten Daten aus einem IoT-Projekt Betriebsmittel optimierter einsetzen oder durch konstante Überwachung von Maschinen Risiken und Ausfälle minimieren. Aber es gibt auch spannende Möglichkeiten, neue Umsätze dadurch zu generieren.
Das ist allerdings der Königsweg im Zuge der Transformation hin zur Smart Conmpany: Unternehmen müssen sich zahlreichen Herausforderungen stellen, an deren Bewältigung sich gerade Organisationen mit tradierten Strukturen und Denkweisen die Zähne ausbeißen. Denn sie brauchen weit mehr als kreative Ansätze. Unsere Autoren berichten dazu direkt aus der Praxis. Und die zeigt: Strategie, Struktur und die Offenheit, völlig neue Wege zu gehen, sind die wesentlichen Voraussetzungen bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle. Beim richtigen Vorgehen kann dann am Ende sogar das Bestandsgeschäft profitieren.
Überrascht hat uns das zentrale Ergebnis eines Reihentests der GPS Gesellschaft zur Prüfung von Software, dass wir Ihnen exklusiv vorstellen: Getrieben von den Kundenwünschen und einer gewissen Technikbesessenheit sind CRM-Systeme offenar aus der Zeit gefallen. Die Anbieter haben diese in den vergangenen Jahren mehr in die Breite entwickelt, statt in die Spitze der Innovation. Vorgezogenes Fazit: Die positiv getesteten Teilnehmer empfehlenswert, auch wenn überall funktionale Unvollständigkeiten auftreten.

Über welche Themen würden sie künftig gerne noch mehr lesen? Ich freue mich über Anregungen genauso wie über substanzielle Kritik.
Viel Spaß bei der Lektüre,
Heiner Sieger
Chefredakteur
DIGITAL BUSINESS CLOUD
hsi@win-verlag.de

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