GREEN IT

Ressourcen schonen, Effizienz steigern, Wettbewerbsvorteile sichen

Nachhaltig geht nur digital:
Mit dem Einsatz der richtigen Technologien können Unternehmen Ressourcen schonen und effizienter wirtschaften.

DIGITAL BUSINESS CLOUD 01/2022

DIGITAL BUSINESS CLOUD 01/2022

Liebe Leserinnen und Leser

 

„Nachhaltig geht nur digital“, so lautet die Kernerkenntnis einer aktuellen Studie von Bitkom Research im Auftrag des Unternehmens Tata Consultancy Service. Das verwundert nicht. Denn uns allen ist klar: Deutschland und die Welt stehen vor der größten Aufgabe
des Jahrhunderts – dem Klimawandel. Aber wo stehen wir in Deutschland in Sachen Nachhaltigkeit und Digitalisierung?

 

Die große Mehrheit der 1000 für die Studie befragten Entscheider hat den Handlungsbedarf erkannt:
Nachhaltigkeit ist bereits heute wesentlicher Bestandteil der Strategie vieler Unternehmen. Ein Schlüssel dazu ist die Digitalisierung: Mit den richtigen Lösungen – gerade auch basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI) – können Unternehmen deutlich effizienter wirtschaften und ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Doch häufig hapert es an der Umsetzung. Zwar sehen immer mehr Unternehmen in KI den Schlüssel zu ihrer zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit. Doch der Praxiseinsatz stagniert, noch immer lässt der große Durchbruch von KI auf sich warten.

 

Ein positives Signal ist: Die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft ist im Krisenjahr 2021 vorangeschritten, zumindest in der Eigenwahrnehmung der Unternehmen. Diese setzen immer häufiger auf spezielle Digitalisierungseinheiten, die den technologischen Wandel strategisch und operativ umsetzen. Jedoch sind die Investitionen in die Digitalisierung erstmals seit Jahren rückläufig. Und es steigt die Zahl der Unternehmen, denen die finanziellen Mittel für die digitale Transformation fehlen. Das ist eher ein Alarmsignal. Was die Nachhaltigkeit betrifft, ist die Wirtschaft jetzt gefordert. Darin besteht auch deutschlandweit Einigkeit: Laut der Bitkom-Studie „Nachhaltig durchs Netz“ geben 83 Prozent der Befragten an, dass alle zur Verfügung stehenden Technologien eingesetzt werden müssen, um den CO2-Ausstoß zu senken. Gleichzeitig nutzt nur eine Minderheit zum Beispiel ökologische Suchmaschinen, nämlich sechs Prozent. Dabei können digitale Technologien laut Bitkom bis zu 41 Prozent zum deutschen Klimaziel beitragen.

 

Für unsere Redaktion Anlass genug, dem Thema einen Titel zu widmen. In unserer Strecke zu „Green-IT“ finden Sie einige wegweisende Beispiele, die Unternehmen Ressourcen schonen und gleichzeitig die Effizienz steigern und Wettbewerbsvorteile sichern können. So kann die IT-Abteilung mit modernen Nutzungskonzepten gleichzeitig zum Treiber der digitalen Transformation und zur Triebfeder für messbare Nachhaltigkeitsergebnisse werden. Und mit digitalen Lösungen lassen sich Energiekosten und CO2-Emissionen um bis zu 15 Prozent senken. Auch das richtige Wirtschaften mit ungenutzten Softwarelizenzen bietet ein milliardenschweres Einsparpotenzial. Und neue Hardware wie sparsame Prozessoren oder eine nachhaltige Klimatechnik tragen dazu bei, das Data Center energieeffizienter zu machen.

 

Ich wünsche Ihnen eine nachhaltig wirkende Lektüre,

Ihr
Heiner Sieger, Chefredakteur
DIGITAL BUSINESS CLOUD

 

 

Themenhighlights

Data Analytics
Integriert statt isoliert: Um Potenziale von Daten als Innovationstreiber zu heben, müssen die entsprechenden Technologien richtig eingesetzt werden.

E-Mental Health
Glücklich auf Arbeit: Digitale Tools können wesentlich dazu beitragen, die psychische Gesundheit der Belegschaft zu erhalten und zu pflegen.

5G-Campusnetze
Unbürokratisch und kostengünstig: Die Vorteile von Netzen, die über reservierte Frequenzbereiche vom öffentlichen Mobilfunknetz getrennt sind.

Scroll to Top