Bahnbrechende Blaupause für den deutschen Mittelstand

Interview

Hagen Rickmann, Geschäftsführer im Bereich Geschäftskunden Telekom Deutschland GmbH, und Philipp Erler, Senior Vice President Technology bei Zalando, diskutieren über die Vorteile modularer Cloud-Lösungen und die strategische Partnerschaft der beiden Unternehmen.

02 2016

digitalbusiness CLOUD 02/2016

Kommt Ihnen der Begriff „d!conomy“ auch irgendwie bekannt vor? Das wäre nicht besonders verwunderlich  – schließlich war dies bereits das Motto der CeBIT im vergangenen Jahr. Der Trend der Digitalisierung scheint so übermächtig, dass die Veranstalter sich entschieden haben, den Begriff „d!conomy“ in diesem Jahr erneut zu verwenden, ergänzt um „ Join – create – succeed“. Im Mittelpunkt der Messe soll also der Mensch als Gestalter und Treiber der Digitalisierung stehen.
Und noch etwas anderes wird der eine oder andere auch schon kennen – die Schweiz. Das Alpenland ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel (trotz der hohen Bewertung des Franken), sondern in diesem Jahr Partnerland der CeBIT. Und diese Wahl passt auch sehr gut, denn die Schweiz ist beim Einsatz digitaler Technologien im weltweiten Vergleich führend, zudem gilt das Land als eine  Drehscheibe für Forschung und Entwicklung und ist Vorreiter bei der Bewertung von Digitalisierungsstrategien. Und nicht zuletzt  ist die Schweiz ein solider Wachstumsmarkt für die IT-Branche. Einer aktuellen Studie des EITO zufolge wuchs dort im vergangenen Jahr der Softwaremarkt um 5,5 Prozent und der IT-Service-Markt um 3,3 Prozent. Daher sollten Sie für Ihren CeBIT-Besuch in jedem Fall den CeBIT Switzerland Summit am 14. März einplanen, bei dem neben Regierungsvertretern auch zahlreiche Sprecher innovationsstarker Unternehmen und Forschungseinrichtungen erwartet werden. Einen Überblick über die wichtigen Ausstellerneuheiten in Hannover finden Sie ab Seite12.
Ein anderes brandheißes Thema ist der Abschluss der Verhandlungen der EU-Kommission mit den USA Anfang Februar. Die neue Vereinbarung soll das vom EuGH als rechtsungültig eingestufte Safe-Harbor-Abkommen ersetzen. Demnach können Daten auf Basis des EU-US Privacy Shield in die USA übermittelt werden. Allerdings werden jetzt vermehrt Zweifel laut, dass die Vereinbarung nicht mit EU-Recht konform sei, da sie keinen ausreichenden Schutz der Daten vorsehe. Und die EU-Kommission erwartet die Zusage der US-Regierung, den massenhaften Datenzugriff von US-Behörden auf das erforderliche Maß zu beschränken und Schutzmechanismen zu etablieren. Wir haben Branchenexperten zu ihrer Meinung nach dem neuen EU-US Privacy Shield-Abkommen befragt (ab Seite 18).
Ich wünsche Ihnen viele interessante Einblicke bei der Lektüre und
erwarte gerne Ihre Meinungen und
Anregungen zu dieser Ausgabe, Ihr

Stefan Girschner
Leitender Redakteur

Themenhighlights

d!conomy
CeBIT 2016: wichtigste Plattform für Technologien zur Digitalisierung

EU-US Privacy Shield
Experten haben Zweifel, ob das neue Abkommen mit EU-Recht konform ist

Mobiles Procurement
Beschaffungsprozesse immer und überall im Griff haben – dank Apps

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