05 2011

digitalbusiness 2011/05

Der Trend zur Digitalisierung medialer Inhalte hat in letzter Zeit wieder Fahrt aufgenommen. Einmal mehr war der Auslöser das Produkt eines in Kalifornien beheimateten Herstellers – das Apple iPad. Inzwischen ist der Notstand wieder behoben, die zweite iPad-Generation füllt in ausreichender Menge die Läden. Eines steht jedenfalls fest: Auf Inhalte von unterwegs zuzugreifen, sei es mit Netbook, Tablet-PC oder Smartphone, ist mega-in. Und wer keine benutzerfreundliche Homepage hat, ist mega-out.

Auch unsere Homepage bedurfte einer Renovierung und hat sie jetzt bekommen. Schauen Sie mal auf die neue digitalbusiness Webseite im frischen Design. Besonderen Wert haben wir auf die benutzerfreundliche und übersichtliche Gestaltung gelegt. Die Homepage bietet diverse Rubriken vom News-Bereich über Magazin, Stellenmarkt und Veranstaltungen bis hin zum Servicebereich wie Newsletter und Abonnement. Zum schnelleren Auffinden bestimmter Themen haben wir den News-Bereich in Rubriken unterteilt, angelehnt an das Magazin. Die Stichwortsuche bietet zahlreiche, frei wählbare Optionen, um noch schneller an die gesuchten Informationen zu kommen.

Mobilität zählt in diesem Jahr zu den wichtigsten Trends im IT-Umfeld. Laut einer aktuellen Studie des Beratungshauses PAC/Berlecon gehört Mobilität in deutschen Unternehmen zum Geschäftsalltag. Allerdings verfolgen die meisten von ihnen keine langfristige Strategie zur Einbindung mobiler Technologien wie Smartphones oder Tablet-PCs. In mehr als 50 Prozent aller Unternehmen arbeitet mindestens jeder zehnte Mitarbeiter regelmäßig außerhalb oder auf dem Firmengelände mobil. In 80 Prozent der befragten Unternehmen sind Smartphones im Einsatz, bei rund 25 Prozent werden Tablet-PCs eingesetzt. Und 80 Prozent der befragten Unternehmen gab an, dass der mobile Zugriff auf E-Mail, Kalendersysteme und Kontaktverzeichnisse zum Standard gehöre und noch weiter ausgebaut werde. Die ITK-Verantwortlichen stehen da vor einem Dilemma: Sie sehen zwar den Handlungsbedarf bei der Mobilität, allein das erforderliche Budget fehlt. Wenn aber mobile Technologien nur unzureichend abgesichert werden, kann in der Folge auch die Effizienz der mobil tätigen Mitarbeiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Lesen Sie hierzu auch den informativen Beitrag über den Einsatz mobile Geräte in Unternehmen (ab Seite 22).

Nun wäre ich eigentlich am Ende angekommen, da springt mir mehrfach die Zeile „Einhundert Jahre IBM“ ins Auge: Am heutigen 16. Juni jährt sich die Gründung des einstigen Herstellers von Rechenmaschinen, Stechuhren und Fleischwaagen zum hundertsten Mal. Happy Birthday, Big Blue! 1924 benannte sich das Unternehmen in „International Business Machines“ (IBM) um und avancierte in einem halben Jahrhundert zu einem der größten IT-Hersteller der Welt. Seine Fans beglückt IBM mit dem neuen  Buch „Making the World Work Better: The Ideas That Shaped a Century and a Company“, dazu gibt es ein 15-minütiges Video mit dem Titel „Wild Ducks“ (auf Youtube zu sehen). Ja, es stimmt, IBM hat eine wichtige Rolle in der Veränderung von Unternehmen, Wissenschaft und Gesellschaft gespielt – und spielt sie bis heute: Entwicklung der ersten Festplatte, Einführung des Sozialversicherungssystems in den USA, Entwicklung des Mainframe, Erfindung des Barcode, Erfindung des Personal Computers und zuletzt die Entwicklung des Supercomputers IBM Watson. Samuel J. Palmisano, IBM Chairman, President und CEO, begründet langfristigen Erfolg damit, dass man  ein Unternehmen auch auf Langfristigkeit ausgelegt führen müsse.

Der älteste noch lebende IBM-Pensionär, Luis A. Lamassonne aus Miami, ist übrigens 105 Jahre alt. 1933 bei IBM eingetreten, arbeitete er 38 Jahre im Unternehmen. Zum Jubiläum von IBM befragt, sagte Lamassonne: „IBM war immer eines der besten Unternehmen. Die Firma ist etwas besonderes wegen ihrer Menschen. Ich glaube, dass IBM für viele Jahre weiter bestehen wird, für ein weiteres Jahrhundert.“

Wir wünschen IBM weiterhin viel Erfolg, bahnbrechende Erfindungen – und natürlich gute Geschäfte, Ihr




Stefan Girschner
Leitender Redakteur digitalbusiness

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