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Predictive Maintenance: Gebäude digitalisieren mit planbarer Wartung

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Predictive Maintenance: Gebäude digitalisieren mit planbarer Wartung

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Planbare Wartung ist eine wichtige Anwendung im Internet der Dinge (IoT). Sie kommt in verschiedensten Branchen zum Einsatz und verlangt vor allem eines: eine zuverlässige Vernetzung. Das gilt zum Beispiel fürs Gebäudemanagement, wenn es darum geht, durch Vernetzung, Datenerhebung und Analyse den Betrieb eines Aufzugs zu sichern. Welche Chancen dies bietet, zeigt die Zusammenarbeit des Telekommunikationsanbieters Telefónica mit Schindler, einem der führenden Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen. Von Sven Koltermann
Predictive Maintenance

Quelle: Telefónica

Eine vorausschauende und planbare Wartung – die so genannte Predictive Maintenance – kann in allen Maschinenbereichen helfen, den Ausfall von Systemen zu vermeiden und damit Schaden abzuwenden.

Predictive Maintenance und die Rolle von Aufzügen

Aufzüge spielen hierbei in gewissem Maße eine Vorreiterrolle. Sie gehören zusammen mit Fahrtreppen zur unverzichtbaren Infrastruktur in großen Wohnhäusern, Bürokomplexen oder öffentlichen Gebäuden. Indem sie helfen, unsere Welt barrierefrei zu machen, stiften sie einen elementaren, täglichen Nutzen. Doch meistens fällt das erst auf, wenn sie einmal nicht funktionieren. Außerdem bieten sie bereits wesentliche Voraussetzungen, die für Instandhaltungslösungen nötig sind, um kontinuierlich Nutzungs- und Verschleißdaten zu erfassen: Aufzüge sind an eine zuverlässige Stromversorgung angeschlossen und mit der Notrufeinrichtung verfügen sie über einen Anschluss an Kommunikationsnetze.

Weltweiter Vernetzungspartner für IoT

Als globaler Vernetzungspartner für das Internet der Dinge arbeitet Telefónica deshalb mit Schindler, dem weltweit führenden Hersteller von Aufzügen und Fahrtreppen zusammen. Wir unterstützen den Hersteller dabei, die Digitalisierung seiner Beförderungssysteme unter „Schindler Ahead“ voranzutreiben. Eine industrietaugliche Global SIM des Telekommunikationsanbieters ermöglicht nationales und internationales Roaming und damit durchgängige Konnektivität. Dadurch kann Schindler auf einer cloudbasierten Plattform Wartungs-, Notruf- und Informationsdienste zusammenführen. Künstliche Intelligenz analysiert Daten von vernetzten Aufzügen und Fahrtreppen und ermöglicht so vorausschauende Wartungsservices.

„Durch die Partnerschaft mit einem weltweiten Marktführer im Bereich IoT-Konnektivität bekräftigen wir unser Engagement, unseren Kunden hochwertige, innovative Lösungen zu bieten“, sagt Markus Staudenmann, Head Global Existing Installations Sales, Schindler Management AG. „Telefónica teilt unsere Vision von den unzähligen Möglichkeiten des IoT und wie es die Mobilität in einer zunehmend urbanisierten Welt verbessern kann.“

Kombinierte Edge- und Cloud-Lösung

Für seine Predictive-Maintenance-Lösung setzt Schindler auf eine wirkungsvolle Kombination von Edge- und Cloud-Computing: Über Steuerungssysteme oder ein modulares Sensor-Kit lassen sich alle wichtigen Anlagendaten wie Türbewegungen und Abnutzungsgrade technischer Elemente wie Motoren erfassen. Sie werden von Schindler im „Ahead Cube“ gesammelt, einem Communication-Hub mit Edge-Computer-Leistung. Machine-Learning-Algorithmen führen hier eine Voranalyse der Daten durch. Das verringert nicht nur die Menge der Daten, die in die Cloud zur tiefergehenden Analyse weitergeleitet wird. Es lassen sich so bei Bedarf auch schnelle Entscheidungen treffen wie die Außerbetriebnahme des Aufzuges bei sicherheitsrelevanten Themen wie einer defekten Innenraumbeleuchtung, einer unzulässigen Stockwerknivellierung oder beim inkorrekten Schließen der Türen speziell bei älteren Aufzugsmodellen.

Über die sichere Mobilfunkverbindung gelangen die voranalysierten Daten in die Cloud-Lösung von Schindler Ahead. Durch tausende Regeln und maschinelles Lernen werden hier Daten korreliert, nach Dringlichkeit unterteilt und entsprechende Aktionen beauftragt. So kann der Austausch eines Anlagenbauteils automatisch beauftragt werden, wenn in nächster Zeit ein Servicetechniker in der Nähe ist; oder es wird sofort ein Fachmann zur Anlage geschickt, um für einen möglichst unterbrechungsfreien Betrieb zu sorgen. Der resultierende Vorteil lässt sich beziffern: Durch die kontinuierliche Auswertung von Anlagedaten in einer Testreihe ließ sich beobachten, dass Störungsmeldungen bereits Stunden vor der Nachricht durch Kunden erfasst wurden. Das verkürzt die Ausfallzeit.

Vorteile für die Predictive Maintenance durch das IoT

„Mit innovativen Technologien wie IoT, Edge Computing und Advanced Analytics können wir unseren Geschäftskunden Echtzeitdaten, tiefe Einblicke, erhöhte Zuverlässigkeit und mehr Komfort anbieten“, sagt Stefan Gruber, Head Digital Operations von Schindler.

Über die Predictive-Maintenance-Vorteile durch das IoT und Edge Computing hinaus bietet die Technik weitere Möglichkeiten. Schindler beispielsweise nutzt die installierte IoT-Technik für neue Geschäftsmodelle. So bietet das Unternehmen mit „Schindler Ahead DoorShow“, „Schindler Ahead AdScreen“ und „Schindler Ahead SmartMirror“ Services an, über die Information und Entertainment in den Aufzug kommen: Ganz nach dem individuellen Bedarf des Kunden können Displays per Mobilfunk über den Ahead Cube mit multimedialen Inhalten oder mit Werbung bespielt werden.

Der Aufzug wird zur Kommunikationsplattform

Auch ermöglicht die IoT-Technik neue Bedienkonzepte. So verfügt Schindler über eine App, mit der Passagiere künftig den Aufzug rufen und das gewünschte Stockwerk eingeben können – in Zeiten einer Pandemie und erhöhter Achtsamkeit auf Hygiene eine nützliche und gesundheitsfördernde Möglichkeit. Als Weltmarktführer im Bereich IoT kennen wir die Bedürfnisse der Kunden und wissen, wie IoT dazu beitragen kann, Abläufe effizienter zu gestalten, neue Märkte zu erschließen und größere Nähe zum Endkunden herzustellen. Wir stellen Schindler unsere „Kite Platform“ zur Verfügung. Sie ermöglicht in Echtzeit eine transparente Übersicht und Verwaltung der Konnektivität aller Aufzüge und Fahrtreppen. Diese Vernetzungskompetenz im IoT stärkt den Trend zur Digitalisierung im Gebäudemanagement und bietet Kunden zuverlässige Verbindungslösungen aus einer Hand.

Predictive MaintenanceQuelle: Telefónica
Sven Koltermann ist Leiter IoT Geschäftskundenbereich bei Telefónica Deutschland.

Lesen Sie auch: So werden Industrieanlagen mit IoT-Lösungen sicher gemacht

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