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Parteien-Ranking: Wer spricht am häufigsten über Start-ups?

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Welche Parteien in Deutschland machen sich für die Gründerszene stark? Das wollte die Startup-Messe Startupnight genau wissen und hat dafür Parlamentsdokumente unter die Lupe genommen.

Parlament

Welche Parteien in Deutschland machen sich für die Gründerszene stark? Das wollte die Startup-Messe Startupnight genau wissen und hat dafür Parlamentsdokumente unter die Lupe genommen.

Startups sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und bringen Innovation und Kreativität in die deutsche Unternehmenslandschaft, weshalb sie auch in der Politik ein viel diskutiertes Thema sind. Welche Parteien sich seit der aktuellen Legislaturperiode am häufigsten zu dem Thema Existenzgründung geäußert haben, hat die Startupnight, Deutschlands größte Startup-Messe, analysiert. In der Untersuchung wurden sämtliche Parlamentsdokumente wie Plenarprotokolle und Anfragen,  sowie Social-Media-Beiträge von allen Fraktionen und Abgeordneten auf Bundesebene berücksichtigt. Das Ergebnis: Die Oppositionsparteien FDP und die Grünen sprechen am häufigsten über Startups.

Gründerpartei FDP im Bundestags-Ranking auf Platz eins

Die FDP, die Partei die dafür bekannt ist, den Gründergeist und die Startup-Szene in Deutschland fördern zu wollen, engagiert sich auch im Parlament des Bundestags am stärksten für Jungunternehmen: Ganze 23 Prozent aller startup-bezogenen Beiträge kamen von den Freien Demokraten. Gleichauf ist die Partei mit den Grünen, die ebenso häufig Existenzgründungen thematisiert haben. Den zweiten Platz teilen sich mit jeweils 18 Prozent die Regierungsparteien SPD und Union. Die Linke debattiert sich auf den dritten Platz (12 Prozent). Am wenigsten Beachtung wird der Gründerszene von der AfD geschenkt: Nur 6 Prozent der Beiträge stammen von der Alternative für Deutschland. Betrachtet man die Aktivitäten der einzelnen Abgeordneten in den Parlamentsdokumenten, so ist Reinhard Houben von der FDP mit 14 Beiträgen der Startup-Influencer im Bundestag.

 

Engagement spiegelt sich auch in sozialen Netzwerken wider

Auf den Social-Media-Plattformen gab es während des Untersuchungszeitraumes auf Bundestagsebene insgesamt 276 Beiträge, in denen sich mit Startups auseinandergesetzt wurde. Davon wurden 33 Prozent von der Union verfasst – Platz eins für CDU/CSU. Jeder Vierte  stammt von der FDP, 20 Prozent von den Grünen. Dadurch schneiden die beiden Parteien bei der Social-Media-Kommunikation zwar etwas schlechter ab, stellen aber auch nur jeweils 11 Prozent bzw. 9 Prozent aller Bundestagsabgeordneten. Die SPD schafft es mit 18 Prozent auf Platz drei, die Linke mit lediglich 4 Prozent auf den vierten Platz. Das Schlusslicht bildet auch in diesem Ranking die AfD mit 1 Prozent. Unter den einzelnen Abgeordneten setzt sich mit 22 Posts der Grünen-Politiker Danyal Bayaz am meisten mit Startups in sozialen Medien auseinander. Der Bundesvorsitzende der FDP, Christian Lindner, schafft es mit sechs wörtlichen Nennungen des Begriffs Startup auf Platz 8.

 

Auf Landesebene engagiert sich die Union am meisten

Betrachtet man die Redebeiträge und die eingereichten Anfragen auf Landtagsebene, so führt die Union den politischen Diskurs bezüglich Startups in sieben Landesparlamenten an. In sechs Bundesländern ist es die SPD, die am häufigsten über die jungen Unternehmen spricht. Die Grünen engagieren sich in drei Landtagen am meisten für die Gründerszene, die AfD in zwei. Je einmal ist die FDP und die Linke Spitzenreiter, wenn es um das Thema Existenzgründung geht. Insgesamt wird sich in dem Landesparlament von Hamburg am stärksten mit Jungunternehmen auseinandergesetzt: 19 Prozent aller Beiträge zu Startup-Belangen stammen von Hamburger Landespolitikern.

Die gesamte Analyse finden Sie hier.

Über Startupnight: Die Startupnight (www.startupnight.net), eine der größten Startup-Messen Europas, findet am 7. September 2018 zum sechsten Mal in Berlin statt. Mehr als 5.000 Teilnehmer und über 250 Startups aus der ganzen Welt und den Bereichen Mobilität, Energie, Kommunikation, künstliche Intelligenz, Blockchain, Internet of Things, Virtual Reality, Augmented Reality und Fintech präsentieren sich dem Publikum, Risikokapitalgebern und Großkonzernen. Auf nur einer Veranstaltung haben junge Gründer so die Möglichkeit, auf der Ausstellung und auf der Konferenz Kooperationen anzubahnen, Investoren auf sich aufmerksam zu machen und mit potentiellen Kunden ins Gespräch zu kommen.

Die Startupnight ist eine Initiative des Telekom Open Space der Deutschen Telekom als Ort für Co-Innovationen, Co-Kreationen und Intrapreneurship. Partner sind unter anderem Volkswagen, E.ON, Investitionsbank Berlin, Commerzbank, Alibaba, Berlin Partner und Technology Review.

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