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Mit 51 Prozent Mehrheitsanteil tritt WHEB Partners künftig als Investor der command-Tochter oxaion ag auf. Mit Martin Tantow wird außerdem ein neuer Aufsichtsratsvorsitzender installiert. Das Ettlinger Softwarehaus begrüßt die Beteiligung und sieht in der Neuausrichtung die Chance, sich besser am nationalen und internationalen Markt zu positionieren. Von Seiten des Investors heißt es, man sei von der Innovationskraft des ERP-Herstellers überzeugt und wolle dem Wachstum neue Triebkräfte verleihen.
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Mit 51 Prozent Mehrheitsanteil tritt WHEB Partners künftig als Investor der command-Tochter oxaion ag auf. Mit Martin Tantow wird außerdem ein neuer Aufsichtsratsvorsitzender installiert. Das Ettlinger Softwarehaus begrüßt die Beteiligung und sieht in der Neuausrichtung die Chance, sich besser am nationalen und internationalen Markt zu positionieren. Von Seiten des Investors heißt es, man sei von der Innovationskraft des ERP-Herstellers überzeugt und wolle dem Wachstum neue Triebkräfte verleihen.

Der Weg in die vierte industrielle Revolution ist ein Weg der Produktinnovationen – vor allem im Bereich betriebswirtschaftlicher Software. Es geht um Themen wie Usability, Mobilität und Verfügbarkeit. Dass der deutsche IT-Anbietermarkt hier eine federführende Rolle einnehmen kann, daran glaubt man bei WHEB Partners. Der internationale Investor, der sich auf wachstumsstarke Technologieunternehmen fokussiert, hat nun 51 Prozent der Anteile des ERP-Herstellers oxaion übernommen. „Wir haben den deutschen Softwaremarkt eingehend sondiert und sind vom Innovationspotential des Ettlinger Unternehmens restlos überzeugt“, begründet Dr. Florian Strehle, Partner bei WHEB, die Mehrheitsbeteiligung. „Mittel- bis langfristig wollen wir am Standort Deutschland eine leistungsfähige IT-Group etablieren – mit der Beteiligung an der oxaion ag ist uns ein perfekter Start geglückt.“

Tradition durch Innovation

In der Tat ist die oxaion ag aus dem badischen Ettlingen seit mehr als drei Jahrzehnten eine feste Größe am deutschsprachigen ERP-Markt. Mehrere Finanzkrisen sowie den Absturz des neuen Marktes durchlief das Unternehmen ohne Schaden. Der anhaltende Erfolg beruhe auf konsequenter Weiterentwicklung, fundierter Branchenkenntnis sowie Offenheit und Transparenz gegenüber den Kunden, teilt oxaion-Vorstand Uwe Kutschenreiter mit. „Wir sehen diese Veränderung als große Chance und freuen uns über das Vertrauen, das WHEB in uns und unsere Produkte setzt.“ Die Finanzbeteiligung sei ein starker Impuls für weiteres Wachstum, und mit der ERP-Komplettlösung oxaion stehe bereits das richtige Produkt im Vordergrund. „Wir führen eine fundierte Mittelstandslösung ins Feld, die dynamisch auf Veränderungen reagiert und den nationalen wie internationalen Vergleich keineswegs scheuen muss – in punkto Kundenzufriedenheit

 sind wir schon heute ganz vorne mit dabei. Mit dem Einstieg von WHEB können wir nun auch im Vertrieb anders agieren als bisher. Zudem werden wir die Synergien der entstehenden Group nutzen können. Der Einstieg von WHEB kam genau zum richtigen Zeitpunkt.“

Martin Tantow neuer Aufsichtsratsvorsitzender

Mit Martin Tantow wird darüber hinaus ein erfahrener IT-Experte den Vorsitz im Aufsichtsrat der oxaion ag übernehmen. „Ich sehe dieser neuen Herausforderung durchweg positiv entgegen und freue mich auf den Austausch geschäftsfördernder Expertisen“, so der langjährige Unternehmensberater und Gründer zahlreicher Startup-Unternehmen. „oxaion hat über Jahrzehnte hinweg dem stetig wachsenden Innovationsdruck standgehalten und sich erfolgreich am deutschen ERP-Markt behaupten können – ich bin überzeugt, dass wir diesen Status weiter ausbauen.“

 

Fünf Fragen an Uwe Kutschenreiter, Vorstand der oxaion ag, zur erfolgten Übernahme durch WHEB Partners sowie der weiteren Positionierung am ERP-Markt.

Herr Kutschenreiter, die oxaion ag ist seit über 35 Jahren erfolgreich am Markt und gilt als einer der führenden deutschen Anbieter betriebswirtschaftlicher Software. Mit WHEB Partners konnte jetzt ein finanzkräftiger Investor gewonnen werden. Wie kam es überhaupt dazu?

Kutschenreiter: WHEB ist ein international tätiges Investment- Unternehmen, das sich auf Technologieunternehmen spezialisiert hat. Vor dem Hintergrund, eine zukunftsfähige IT-Group  aufzubauen, suchten sie dann nach innovativen Unternehmen mit hohem Wachstumspotential. Der Kontakt war von Anfang an respektvoll, offen und ehrlich und WHEB ist von der Innovationskraft unserer Produkte restlos überzeugt. Mit vereinten Kräften wollen wir nun den Erfolg des Unternehmens weiter anheben und zukünftig auch die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen.

Auf welche konkreten Veränderungen dürfen wir uns also gefasst machen?

Kutschenreiter: WHEB hält ab sofort 51 Prozent der oxaion-Anteile. Die operativen Geschicke des Unternehmens werden nach wie vor von Vorstand Dieter Eisele und mir geleitet. Neu hinzukommen wird ab September Marcel Schober, der heute schon für die Entwicklung verantwortlich zeichnet. Die Inhaber bleiben dem Unternehmen weiterhin verbunden. So wird Gerhard Kunkel zum September vom Vorstand in den Aufsichtsrat wechseln. Zeitnah kommt mit Martin Tantow ein neuer Aufsichtsratsvorsitzender hinzu, der vornehmlich die Rolle eines strategischen Experten übernehmen wird.

Wie sehen Sie die Zukunft von oxaion und welche Impulse versprechen Sie sich von der Übernahme?

Kutschenreiter: Als Anbieter einer ERP-Komplettlösung mit zahlreichen Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden wir uns auch weiterhin voll und ganz auf die Weiterentwicklung unserer bewährten Mittelstandslösungen konzentrieren. Zukunftsthemen im Kontext von Industrie 4.0 sowie Mobilität und Usability stehen bei uns nach wie vor ganz oben auf der Agenda. Ferner werden wir mit WHEB als Investor unsere Wachstumsanstrengungen weiter verstärken und auch wieder mehr Neukunden gewinnen. Unseren Bestandskunden bieten wir natürlich auch weiterhin die optimale Lösung und Betreuung.

Was hat dies für Auswirkungen auf die oxaion-Kunden?

Kutschenreiter: Für unsere über 300 Mittelstandskunden bleibt alles so wie bisher: Wir sind und bleiben Ansprechpartner für den gesamten operativen Bereich. Und selbstverständlich halten wir auch weiterhin an unserer vertraglichen Zusage fest, nämlich die Software garantiert weiterzuentwickeln und zu warten. Andererseits erhalten unsere Bestandskunden eine noch größere Investitionssicherheit, wenn sich die Kundenbasis deutlich erweitert. Und last but not least profitieren gerade Kunden, die bereits Tochtergesellschaften im Ausland haben, von der angestrebten, internationalen Ausweitung des ERP-Geschäfts.

Wo sehen Sie die oxaion ag in fünf Jahren?

Kutschenreiter: Als einen der marktbestimmenden ERP-Anbieter im Mittelstandssektor, der grundsätzlich bei jeder ERP-Auswahl zumindest mit in Erwägung gezogen wird.

 

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