NIFIS-Studie: Wichtigste IT-Sicherheitstrends 2016

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Der Schutz der Daten wird für die deutsche Wirtschaft immer wichtiger. Laut einer aktuellen Studie der NIFIS Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (www.nifis.de) sehen 91 Prozent der deutschen Firmen im Datenschutz allgemein den wichtigsten IT-Sicherheitstrend für 2016.
Dr. Thomas Lapp, Vorsitzender der NIFIS.

Der Schutz der Daten wird für die deutsche Wirtschaft immer wichtiger. Laut einer aktuellen Studie der NIFIS Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (www.nifis.de) sehen 91 Prozent der deutschen Firmen im Datenschutz allgemein den wichtigsten IT-Sicherheitstrend für 2016.

Auf Platz zwei und drei folgen Datensicherung und -archivierung (86 Prozent) sowie Forderungen nach mehr Sicherheit beim Nutzen von Cloud Computing (85 Prozent). Den ausschlaggebenden Grund für diese erhöhte Sensibilität in puncto Datenschutz sehen 87 Prozent der Unternehmen immer noch in den PRISM- und Nachfolge-Skandalen. Ein kostenfreies Exemplar der aktuellen NIFIS-Studie: „IT-Sicherheit und Datenschutz 2016“ kann unter team@euromarcom.de angefordert werden.

Durch erhöhtes Sicherheitsbedürfnis steigen Investitionen an

Der NIFIS-Vorsitzende Rechtsanwalt Dr. Thomas Lapp begrüßt das erhöhte Sicherheitsbewusstsein der heimischen Wirtschaft: „Nur wer um die Gefahren und Bedrohungen in der IT-Welt weiß, wird sich auch ausreichend davor schützen wollen. Und nur wer weiß, wie hoch der Schaden durch Cyberkriminalität und Ausspähung sein kann, ist auch bereit, den finanziellen Mehraufwand für IT-Sicherheit auf sich zu nehmen.“ Dementsprechend werden laut NIFIS-Studie die Ausgaben für IT-Sicherung und Datenschutz im nächsten Jahr kräftig ansteigen. Mehr als die Hälfte der deutschen Firmen (53 Prozent) rechnet damit, dass die Investitionen in 2016 weiter zunehmen werden.

Dr. Thomas Lapp, Vorsitzender der NIFIS.

 

Mehr Transparenz und Aufklärung über die Gefahren notwendig

Effektive IT-Sicherheit bedingt zudem auch eine Sicherheit bei Collaboration (75 Prozent), das heißt bei der Zusammenarbeit auf allen Ebenen, was auch Partner, Kunden und Lieferanten mit einschließt. Auch die Auswahl der Cloud-Anbieter ist ein immer wichtiger werdender Punkt (73 Prozent) und nicht erst seit dem Urteil des EuGH zur Unwirksamkeit des Safe Harbour-Abkommens davon abhängig, ob der jeweilige Dienstleister ein ausreichendes Datenschutzniveau gewährleisten kann. Laut NIFIS-Vorsitzendem muss es darüber hinaus mehr Transparenz und Aufklärung über die Gefahren durch Cyberkriminalität und Ausspähung und die jeweiligen Schutzmöglichkeiten geben. Dieser Meinung stimmen 71 Prozent der Firmen zu.

IT-Sicherheit muss auch interne Aspekte beinhalten

Laut Lapp müssen die Unternehmen jedoch nicht nur mehr Geld in neue Sicherheitstechnologien investieren: „Vielmehr geht es auch darum, dass die Firmen interne Regelungen aufstellen und die Mitarbeiter in puncto Datenschutz und IT-Sicherheit mit ins Boot holen.“ Die wichtigsten Punkte in der NIFIS-Studie sind hierfür die Abschottung mobiler Devices (69 Prozent), Verhaltensregeln beim Umgang mit Social Networks (63 Prozent) sowie die Aufstellung und Einhaltung von Compliance-Regeln (45 Prozent). Um Datenklau im eigenen Unternehmen zu verhindern, sehen zudem mehr als die Hälfte der deutschen Firmen (59 Prozent) den Schutz vor den eigenen Mitarbeitern als bedeutend an.

Auch das neue IT-Sicherheitsgesetz der Bundesregierung wurde in der NIFIS-Studie thematisiert. Interessant ist hierbei, dass nur gut ein Drittel der deutschen Wirtschaft (37 Prozent) die Umsetzung und Einhaltung der Regelungen des neuen IT-Sicherheitsgesetzes als wichtigen Trend für 2016 begreifen.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Wir Deutschen sind international für viele Dinge bekannt – Pünktlichkeit, Direktheit sowie unsere Liebe zum Detail und zum Bier. Doch wir können einen weiteren Punkt zu dieser Liste hinzufügen: Sicherheitsbewusstsein. Wie eine Umfrage des europäischen Security-Software-Herstellers Eset herausgefunden hat, geben sich 91,6 Prozent aller befragten Deutschen größte Mühe, um sich vor Risiken beim Onlineshopping zu schützen – der höchste Wert unter allen Ländern, in denen die Umfrage durchgeführt wurde.
Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Flexibel und schnell wachsen

ERP

Mehr erfahren
Quelle: WIN-Verlag

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.