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Die IBM Offensive für die Bereitstellung von Watson-Lösungen aus der Cloud geht weiter: Watson Discovery soll Projekte in Forschung und Entwicklung unter anderem in der Pharma- und Biotech-Industrie sowie im Verlagswesen unterstützen. Watson Analytics liefert neue Visualisierungs-Tools zur Illustration von Analyse-Ergebnissen. IBM Watson Explorer hilft bei der schnellen Suche nach neuen Erkenntnissen im Big-Data-Umfeld. Die Services wurden entwickelt und bereitgestellt von der neu gegründeten IBM Watson Group, die am 9. Januar in New York vorgestellt wurde. Ihr Schwerpunkt liegt in der Weiterentwicklung von Cognitive Computing Software, Services sowie Anwendungen. Ziel ist es, mit lernenden Systemen die stetig wachsenden Datenmengen genauer zu analysieren und bessere Antworten auf unterschiedlichste Fragestellungen zu finden. IBM investiert eine Milliarde US-Dollar in diese neue Geschäftseinheit, der mittelfristig rund 2.000 IT-Spezialisten, Industrie-Experten, Programmierer sowie Forscher angehören werden.

„Watson liefert die Lösung für den intelligenten Umgang mit einem stetig wachsenden Strom an Informationen und schafft damit die Grundlage für schnellere und präzisere Antworten”, sagt Michael Rhodin, Senior Vice President der IBM Watson Group. „Eine neue Generation von Watson Services aus der Cloud wird Industrien und Berufsbilder verändern. Cognitive Computing vertieft und bereichert das Wissen der Anwender, unabhängig davon, ob es sich um die Entschlüsselung genetischer Informationen für bessere Therapieansätze oder unternehmerische Entscheidungen handelt.“

Big Data Discovery für Forschung und Entwicklung

Die Top 1000 forschenden Pharmaunternehmen investieren laut Booz & Company jährlich 603 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung, und es dauert durchschnittlich achteinhalb Jahre, bis ein Medikament zur Markreife gelangt. Mit dem IBM Watson Discovery Advisor werden sich solche R&D-Investitionen schneller rechnen. Denn die Zeit, die Forscher benötigen werden, um ihre Erkenntnisse zu formulieren, verringert sich von Monaten auf Tage und Stunden. Die kognitive Intelligenz des Systems erleichtert es ihnen, sehr viel schneller aus Millionen von Artikeln und Studien die wirklich relevanten wissenschaftlichen Erkenntnisse herauszufiltern, auszuwerten und damit ihre eigene Arbeit erheblich zu beschleunigen.
Für die Entwicklung des Watson Discovery Advisor arbeitete IBM mit führenden Unternehmen und Experten aus den Bereichen Pharma, Medizin und Biotechnologie sowie mit Verlagen zusammen. IBM wird den Watson Discovery Advisor zunächst primär in diesen Branchen vermarkten. Er eignet sich jedoch grundsätzlich für alle R&D-spezifischen Aufgaben.

Visualisierung von Big-Data-Analysen

IBM Watson Analytics ermöglicht die Visualisierung von Big-Data-Analysen ohne spezielle Schulung oder Vorkenntnisse. Über natürliche Spracheingabe gesteuert bereitet Watson Analytics die Daten auf, stellt die wichtigsten Zusammenhänge her und präsentiert die Ergebnisse in einem leicht interpretierbaren, interaktiven Format. Damit müssen sich die Anwender nicht mehr nur auf vordefinierte Formate oder Statistiken beschränken, sondern können vielmehr ihr eigenes Wissen einbringen und neue Fragen formulieren. Mit der Visualisierung entsteht ein besseres Verständnis für Zusammenhänge. Damit können beispielsweise noch nicht erkannte Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Marketingaktionen und Verkauf aufgedeckt werden.

IBM Watson Explorer für die schnelle Suche nach neuen Erkenntnissen

Mit dem IBM Watson Explorer können datenbasierte Erkenntnisse schneller gefunden und geteilt werden. Der Watson Explorer ermöglicht einen einheitlichen Blick auf die unterschiedlichsten Informationen, hilft bei der Navigation und bietet Suchfunktionen für verschiedene Anwendungen, Datenquellen und -formate – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens.

Die IBM Watson Group: kognitive Innovationen aus der Cloud

Die IBM Watson Group wird sich als neu gegründete Geschäftseinheit der IBM um die Entwicklung und Vermarktung von kognitiven Anwendungen und Services aus der Cloud kümmern. Die Neugründung bedeutet eine wichtige strategische Weichenstellung der IBM, die mit einer neuen Generation lernender Software und Apps sowie Services ihren Kunden helfen will, ganz gezielt von den ständig wachsenden Datenmengen zu profitieren. Dafür wird IBM über eine Milliarde US-Dollar bereitstellen. Darin enthalten sind 100 Millionen US-Dollar Venture-Kapital für Start-Ups sowie für die Entwicklung kognitiver Apps, die mit Hilfe der IBM Watson Developers Cloud realisiert werden.

Zentraler Standort der IBM Watson Group ist 51 Astor Place, der „Silicon Alley“ Technology Hub von New York. Etwa 2.000 Spezialisten aus den Bereichen Forschung, Services, Soft- und Hardware sowie Industrie-Experten aus den unterschiedlichsten Branchen werden dem Team angehören. Michael Rhodin leitet als Senior Vice President den neuen Bereich. Er war zuvor General Manager der IBM Software Solutions Group.

Ein Wendepunkt in der Datenverarbeitung und für Big Data

Drei Jahre nach dem viel beachteten Erfolg in der TV-Quizshow Jeopardy! ist aus Watson eine kommerziell verfügbare Technologie geworden. Als Service-Leistung aus der Cloud ist die neue Technologie mittlerweile 24 Mal schneller, um 2.400 Prozent leistungsfähiger und 90 Prozent kleiner – IBM hat Watson damit von der Größe eines Raums auf die Größe von drei Pizza-Boxen geschrumpft.

Für IBM bedeutet diese Entwicklung einen fundamentalen Wandel in der Geschichte der digitalen Datenverarbeitung. Ein Umbruch vergleichbar mit dem Übergang von Tabelliermaschinen zu programmierbaren Computern, der vor rund 60 Jahren begann. In dieser neuen Ära lernender, Systeme können Menschen erstmals mit Hilfe natürlicher Sprache in einen intelligenten Dialog mit einer Maschine treten.

IBM-Watson-Lösungen werden auch auf der CeBIT 2014 auf dem IBM-Stand in Halle 2 gezeigt werden.

 

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