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Netzwerkarchitektur: Wie Unternehmen von modernen Rechenzentren profitieren

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Netzwerkarchitektur: Wie Unternehmen von modernen Rechenzentren profitieren

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Ob Big Data oder künstliche Intelligenz, immer neue Themen zur Digitalisierung halten die Unternehmen auf Trab. Ausgerechnet das Rechenzentrum als Dreh- und Angelpunkt der digitalen Transformation wird dabei häufig vergessen. Und viele Unternehmen lassen sich die Potenziale moderner Netzwerkarchitektur entgehen.
SD-WAN

Quelle: Gorodenkoff/Shutterstock

  • Wie wichtig sind im Rechenzentrum Faktoren wie Automatisierung und Modularität?
  • Die Automatisierung der Netzwerkarchitektur erleichtert die Handhabung vom Design bis hin zur regelmäßigen Überprüfung.
  • Service-Ausfälle im Rechenzentrum stellen eine große Gefahr für die Kundenzufriedenheit dar.

Nicht selten sind skalierbare und agile Rechenzentren heute wettbewerbsentscheidend. Und auch wenn es darum geht, den steigenden Anforderungen an die unternehmerische Nachhaltigkeit gerecht zu werden, spielen sie eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wer den Vorsprung durch ein modernes Rechenzentrum nutzen will, muss sich allerdings schon im Vorfeld einige Fragen zur Netzwerkarchitektur stellen.

Dabei ist stets auch der Blick in die Zukunft gefragt: Wie wichtig sind Faktoren wie Automatisierung und Modularität bereits heute? Und könnten sie vielleicht schon morgen unverzichtbarer Bestandteil meines Geschäftsmodells sein? Gastautor Pete Lumbis von Cumulus Networks gibt einen Überblick über Trends im Data Center Networking und nennt Tipps für die Umsetzung einer effizienten Netzwerkarchitektur.

Netzwerkarchitektur: Agile Open-Source-Lösungen

Klassisch geschlossene Netzwerkarchitekturen waren lange Zeit der Standard. Erst seit kurzem vollzieht sich eine Wende in Richtung flexibler Open-Source-Lösungen. Und dafür gibt es mehrere gute Gründe: Neben den deutlich geringeren Kosten fördern standardbasierte Protokolle die Agilität und Innovationskraft. Waren Unternehmen früher an spezialisierte Fachkräfte und Designs gebunden, ermöglichen es offene Architekturen flexibel auf veränderte Umstände und Anforderungen zu reagieren.

Netzwerkarchitektur: einfache Prüfung durch Automatisierung

Flexibilität und Schnelligkeit sind besonders auch dann gefragt, wenn es um Konfigurationsänderungen geht. Doch gerade manuelle Systemanpassungen sind allzu oft ein langwieriger Prozess und Quelle zahlreicher Fehler und Störungen. Dies gefährdet nicht nur die Funktionalität des Netzwerks, sondern kann auch dazu führen, dass unbemerkte Sicherheitslücken entstehen.

Hier kann Automatisierung Abhilfe schaffen. Sie erleichtert und beschleunigt die Handhabung vom Design bis hin zur regelmäßigen Überprüfung. So repariert sich das System bestenfalls von allein. Zur Implementierung haben sich in der Praxis Linux-APIs bewährt. Sie ermöglichen die Einbettung in Automatisierungs-Engines, ohne dass es dabei zu Konflikten mit herstellerspezifischen APIs kommt. Auch ein einheitliches, hardwareunabhängiges Netzwerkbetriebssystem (NOS) vereinfacht den Weg zum automatisierten Rechenzentrum enorm.

Netzwerkarchitektur: Self-Service ist ein Muss

Der Wunsch nach einfacher Handhabung beschränkt sich keineswegs auf die Betreiber. Wer sich mit dem Thema Netzwerkautomatisierung befasst, sollte von Anfang an auch an die Nutzerperspektive denken. Denn egal ob Administrator oder Kunde: Für die Mehrheit sind selbst verwaltbare Netzwerke auf Public-Cloud-Basis längst ein Muss. Die beste Lösung, um Nutzer eigenständig segmentierte Netzwerke einrichten zu lassen, ist ein Linux-NOS. Dieses eignet sich durch seine nativen Linux-Module und APIs hervorragend zur Orchestrierung.

Egal wann, egal wo, egal wie: Nie stellten Service-Ausfälle eine größere Gefahr für die Kundenzufriedenheit dar. Um massiven finanziellen Verlusten und Image-Schäden vorzubeugen, braucht es ein ausgeklügeltes Risikomanagement. Der Grundstein hierfür wird bereits im Rechenzentrum gelegt.

Netzwerkarchitektur: redundante Verbindungen mit Leaf-Switches

Mithilfe von vorgeschalteten, redundanten Leaf-Switches an den Rechenknoten ist eine Organisation für den Ernstfall gewappnet. Denn selbst Online-Giganten wie Google bleiben nicht von Ausfällen verschont. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, redundante Verbindungen zwischen den einzelnen Leaf-Switches sowie zu den Spine-Swichtes aufzubauen. Durch dieses Prinzip, dem sogenannten Equal-Cost-Multipathing (ECMP), kommen sämtliche Pfade zum Einsatz. Datenströme werden parallel weitergeleitet. So riskieren Unternehmen auch dann keine Ausfälle, wenn einzelne Switches ersetzt oder neue hinzugefügt werden müssen.

Gerade bei Netzwerkänderungen ist die Gefahr von Ausfällen besonders groß. Aber auch an dieser Stelle haben Unternehmen die Chance, präventiv zu handeln: Die vorherige Simulation von Upgrades und anderen Systemanpassungen reduziert das Risiko von Downtimes und SLA-Verletzungen um ein Vielfaches. Mögliche Störungen und andere unerwünschte Folgen können Sie damit schon vor der eigentlichen Inbetriebnahme identifizieren.

Segmentierung: Räumliche Beschränkungen aushebeln

Die Notwendigkeit schneller Anpassungen beeinflusst die Netzwerkarchitektur als Ganzes. Das wichtigste Schlagwort in diesem Zusammenhang: modulare Portabilität. Mittels EVPN-Segmentierung des Tenant-Traffics im Datencenter werden auch räumliche Grenzen leicht überwindbar. Einzelne Komponenten können so flexibel innerhalb des Rechenzentrums bewegt oder in andere umgelagert werden.

So wächst das Rechenzentrum mit dem Unternehmen

Das wohl wichtigste Kriterium für zukunftsfähige Netzwerkarchitekturen ist die Skalierbarkeit. Die ideale Basis hierfür sind Leaf-Spine-Topologien: Durch Hinzufügen zusätzlicher Leaf-Spine-Pods oder das Einrichten neuer Ebenen vergrößern Sie unbegrenzt und kostengünstig die Kapazitäten Ihres Rechenzentrums – horizontal wie vertikal. EVPN sorgt in Verbindung mit der physikalischen Topologie zusätzlich für maximale Modularität. Bei Problemen mit Port-Dichte und -Geschwindigkeit schaffen disaggregierte Modelle Abhilfe. Sie erlauben es Hardwarekomponenten modular auszutauschen und ermöglichen dabei die Automatisierung von NOS- und Netzwerkbereitstellung.

Netzwerkarchitektur: hohe Anforderungen an Rechenzentrum

Die Anforderungen an moderne Rechenzentren sind recht hoch. Denn sie leisten weit mehr, als eine funktionierende IT-Infrastruktur und Netzwerkarchitektur bereitzustellen. In erster Linie sollten sie heute als Treiber von Wachstum, Innovation und Kundenzufriedenheit verstanden werden – und das in Organisationen aller Art. Wer sein Unternehmen auch in Zukunft wachstumsorientiert gestalten will, wird über kurz oder lang nicht am modernen Data Center Networking und seinen wichtigsten Themen vorbeikommen. Denn Agilität, Skalierbarkeit und Automatisierung tragen nicht nur zu teils enormen Kosteneinsparungen bei. Mit der richtigen Planung machen sie Ihr Unternehmen vor allem auch fit dafür, flexibel, schnell und souverän auf die unterschiedlichsten Herausforderungen zu reagieren.

Über den Autor: Pete Lumbis ist Technical Evangelist bei Cumulus Networks, einem Anbieter von Netzwerksoftware für das offene, moderne Rechenzentrum.

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