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Nach Skandal: Yahoo verliert Suchmaschinen-Partner

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StartPage.com, die diskreteste Suchmaschine der Welt, gab kürzlich bekannt, dass nach Ablauf dieses Monats keine Yahoo-Suchergebnisse über die Metasuchmaschine Ixquick.eu ausgegeben werden. CEO Robert Beens, dessen Unternehmen sich als erstes von Yahoo distanziert, geht davon aus, dass noch andere folgen werden.
Yahoo-Logo

StartPage.com, die diskreteste Suchmaschine der Welt, gab kürzlich bekannt, dass nach Ablauf dieses Monats keine Yahoo-Suchergebnisse über die Metasuchmaschine Ixquick.eu ausgegeben werden. CEO Robert Beens, dessen Unternehmen sich als erstes von Yahoo distanziert, geht davon aus, dass noch andere folgen werden.

„Wir sind nicht die einzigen, die Yahoos mangelnde Offenheit über grobe Privatsphäre-Verletzungen stört“, so Beens in Bezug auf die aktuellen Ereignisse. „Auch, wenn Ixquick.eu aufgrund unseres strengen Datenschutzes und unseres Sitzes außerhalb der US-Gerichtsbarkeit von den Yahoo-Verwicklungen mit der US-Regierung nicht direkt betroffen ist, fühlt sich das Unternehmen mit dieser Partnerschaft nicht mehr wohl.“

Erst neulich, gegen Ende August, hat Yahoo zum ersten Mal eine Privatsphäre-Verletzung zugegeben, bei der E-Mail-Adressen, Passwörter und Geburtsdaten von mehr als 50 Millionen Usern gestohlen wurden. Anfang Oktober wurde Yahoo mit dem Vorwurf konfrontiert, der US-Regierung beim Ausspionieren von E-Mails der User geholfen zu haben – unabhängig davon, ob sie eines Vergehens verdächtig waren oder nicht. Die Gruppe Fight for the Future, die sich für digitale Rechte einsetzt, hat bereits eine „Dump-Yahoo“-Kampagne gestartet und rät den Usern dringend, ihre Yahoo-Accounts zu löschen.

„Yahoo macht es uns leicht, uns abzuwenden“, so Beens. „Die meisten unserer User sind wegen der besseren Suchergebnisse bereits zu unserer Haupt-Datenschutzsuchmaschine StartPage.com gewechselt.“ Laut Beens hat StartPage enorm an Beliebtheit gewonnen, da hier das Beste aus beiden Welten zusammentrifft: Google-Ergebnisse und der wasserdichte StartPage-Datenschutz.

Keinerlei persönliche Daten und Informationen an Dritte

StartPage sammelt keinerlei persönliche Daten wie IP-Adressen und gibt keine persönlichen Informationen an Dritte – wie zum Beispiel Google – weiter. So erhalten die User die Ergebnisse der beliebtesten Suchmaschine der Welt unter dem Schutz der diskretesten Suchmaschine.“

Ein weiterer Grund für die große Popularität von StartPage ist der Firmensitz in den Niederlanden. Die Suchmaschine unterliegt nicht den US-Gesetzen wie zum Beispiel dem Patriot Act und kann nicht gezwungen werden, mit Massenüberwachungsprogrammen wie PRISM zu kooperieren.

Standort außerhalb der US-Gerichtsbarkeit

„Der Yahoo-Skandal zeigt, warum ein Standort außerhalb der US-Gerichtsbarkeit so wichtig für unsere Kunden ist“, so Beens weiter. „Menschen, denen Privatsphäre wichtig ist, vertrauen ihre eigenen Daten nur ungern US-amerikanischen Internetfirmen an, da diese Unternehmen von der Regierung gezwungen werden können, die Kunden auszuspionieren.“

User der wichtigsten Yahoo-Kooperationspartner DuckDuckGo und Firefox haben bereits ihre Unzufriedenheit ausgedrückt. DuckDuckGo hat kürzlich die Hinweise auf seine Partnerschaft mit Yahoo entfernt. Weitere Vertragsauflösungen wie jener von StartPage könnten Yahoo einen schweren Schlag versetzen.

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