Multi-Cloud-Strategie: Wie Unternehmen die wichtigsten Anforderungen erfüllen

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Um mit den Anforderungen der digitalen Transformation und der IT-Effizienz Schritt zu halten, verfolgen die meisten Unternehmen heute eine Multi-Cloud-Strategie. Durch die entstehende Komplexität und die Besonderheiten dieser neuen Infrastruktur stehen sie allerdings vor großen Herausforderungen, wie eine neue Studie von A10 Networks zeigt.
IT-Sicherheitsstrategie

Quelle: Natali Mis/Shutterstock

Wie die neue Studie „Mapping The Multi-Cloud Enterprise“ von Business Performance Innovation (BPI) Network in Kooperation mit A10 Networks zeigt, liegt im optimierten Schutz einschließlich zentralisiertem Sicherheits- und Leistungsmanagement sowie einer Sicherheitsautomatisierung die größte IT-Herausforderung für Unternehmen bei der Umsetzung einer Multi-Cloud-Strategie.

Etwa zwei Drittel der Unternehmen stellen mittlerweile Unternehmensanwendungen über zwei oder mehr Public Clouds bereit. 84 Prozent erwarten, dass sie in den nächsten 24 Monaten stärker auf Public- oder private Clouds angewiesen sein werden. 35 Prozent haben bereits die Hälfte oder mehr ihrer Unternehmensanwendungen in die Cloud verlagert. Lediglich 11 Prozent sind der Ansicht, dass ihre Unternehmen die Vorteile von Multi-Cloud „sehr erfolgreich“ nutzen.

Multi-Cloud-Strategie: Verbesserung der Sicherheit am wichtigsten

Die Verbesserung der Sicherheit von Multi-Cloud-Umgebungen wird als die wichtigste Herausforderung angesehen. Dies folgt aus einem Mangel an Multi-Cloud-Talenten und Fachwissen, der Notwendigkeit von zentralisierten Einblicken, sowie der Kapazität, die Komplexität von Anwendungen und Infrastrukturen effektiver zu verwalten.

„Die Multi-Cloud-Strategie ist der neue Standard für die software- und datengesteuerten Unternehmen von heute“, erklärt Dave Murray, Leiter Thought Leadership and Research bei BPI Network. „Die Studie macht jedoch deutlich, dass IT- und Unternehmensleiter damit kämpfen, den gleichen Standard bezüglich Verwaltung, Sicherheit, Sichtbarkeit und Kontrolle wiederherzustellen, den es in früheren IT-Modellen gab. Insbesondere im Bereich Sicherheit bewerten und evaluieren die Befragten derzeit die Plattformen, Lösungen und Richtlinien, die erforderlich werden, um die Vorteile ihrer Multi-Cloud-Umgebungen zu erkennen und Risiken zu reduzieren.“

5G-fähige Edge Clouds steigern Akzeptanz einer Multi-Cloud

„Die Umfrage unterstreicht den essentiellen Wunsch und die Notwendigkeit der Unternehmen, ihre Sicherheitsplattformen und -architekturen im Hinblick auf die Verbreitung von Multi-Cloud-Lösungen neu zu bewerten“, erläutert Gunter Reiss, Vice President Worldwide Marketing von A10 Networks. „Die steigende Zahl von 5G-fähigen Edge Clouds wird die Akzeptanz der Multi-Cloud weiter vorantreiben. A10 Networks ist davon überzeugt, dass Unternehmen beginnen müssen, robuste Modelle für Polynimbus-Sicherheit und die Anwendungsbereitstellung einzusetzen. Diese fördern eine zentralisierte Transparenz und Verwaltung und ermöglichen eine größere Sicherheitsautomatisierung in Clouds, Netzwerken, Anwendungen und Daten.“

Der Studie ist zu entnehmen, dass etwa 38 Prozent der Unternehmen ihre aktuellen Beziehungen zu Anbietern von Sicherheits- und Lastausgleichssystemen im Hinblick auf Multi-Cloud-Anwendungen neu bewertet haben oder bewerten werden, während die meisten anderen noch unentschlossen sind, ob ein Wechsel des Anbieters für sie nötig ist. Die Befragten aus den Bereichen IT und Business haben zudem auf zahlreiche Vorteile sowie auf Business- und Technologieanreize hingewiesen, die den Wechsel in Multi-Cloud-Umgebungen begünstigen.

Die vier wichtigsten Anreize für eine Multi-Cloud-Strategie:

  1. Der Wunsch nach Effizienzsteigerung und Kostensenkung (47 Prozent)
  2. Die Notwendigkeit, Anwendungen und Daten näher an die Endanwender zu bringen (43 Prozent)
  3. Schutz vor Cloud-Ausfällen eines einzelnen Anbieters (32 Prozent)
  4. Der Wunsch, neue Lösungen und Technologien zu nutzen (28 Prozent)

Die vier wichtigsten Vorteile einer Multi-Cloud-Strategie:

  1. Redundanz und Disaster Recovery (61 Prozent)
  2. Kostenoptimierung (50 Prozent)
  3. Performanceoptimierung (47 Prozent)
  4. Verwendung der besten Cloud-Umgebung für bestimmte Workloads (34 Prozent)

Multi-Cloud-Strategie: Sicherheit an der Spitze

Die Studienteilnehmer berichten, dass sie mit einer Vielzahl von Herausforderungen bei der Verwaltung von Multi-Cloud-Rechnerumgebungen konfrontiert sind, wobei das Thema Sicherheit ganz oben auf der Agenda steht.

Die vier wichtigsten Herausforderungen für die Multi-Cloud:

  1. Gewährleistung der Sicherheit über alle Clouds, Netzwerke, Anwendungen und Daten hinweg (63 Prozent)
  2. Erwerb der notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen (37 Prozent)
  3. Umgang mit erhöhter Managementkomplexität (33 Prozent)
  4. Zentralisierte Transparenz und Verwaltung über Clouds hinweg (33 Prozent)

Die vier wichtigsten Anforderungen zur Verbesserung der Sicherheit und Leistung von Multi-Cloud-Systemen:

  1. Zentralisierte Transparenz und Analysen zu Sicherheit und Performance (56 Prozent)
  2. Automatisierte Tools zur Beschleunigung der Reaktionszeiten und Kostensenkung (54 Prozent)
  3. Zentralisierte Verwaltung von einem einzigen Kontrollpunkt aus (50 Prozent)
  4. Höhere Sicherheit und bessere Leistung bei erhöhtem Datenverkehr (38 Prozent)

Die vier wichtigsten sicherheitsspezifischen Lösungsanforderungen:

  1. Zentralisierte Authentifizierung (62 Prozent)
  2. Zentralisierte Sicherheitsrichtlinien (46 Prozent)
  3. Firewalls für Webanwendungen (40 Prozent)
  4. DDoS-Schutz (33 Prozent)

Zur Methodik der Studie: In Zusammenarbeit mit A10 Networks führte das BPI Network eine weltweite Umfrage unter IT-Fachleuten und Führungskräften durch, um den Stand der weltweiten Multi-Cloud-Bereitstellungen, einschließlich ihrer Prioritäten, Absichten und Anliegen, zu verstehen. Für die Studie wurden die Antworten von 127 Teilnehmern ausgewertet.

Lesen Sie auch: Cloud-Anbieter: Neuer Report deckt Leistungsunterschiede bei großen Providern auf

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