München auf Platz eins der deutschen Smart Cities

München führt in Deutschland das Feld der Smart-City-Innovationen an. Darin waren sich Experten aus  Wirtschaft und Politik bei einer Gesprächsrunde in der Wirtschaftsförderung München  einig. Eine Studie bescheinigt der bayerischen Metropole zudem ein Wachstumspotenzial im Smart-City-Markt von über 16 Prozent jährlich.

Bis 2021 fördert die EU mit dem Projekt „Smarter Together“ die Entwicklung Münchens zu einer international führenden Smart City. Bürgermeister Josef Schmid, Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt: „Intelligente Lichtmasten, die den Verkehr messen, E-Mobilitäts-Stationen, Smart-Home-Elemente und eine SmartCity München App, die alle Services im Smartphone bündelt: Als Smart-City sorgt München für Nachhaltigkeit und verbessert die Lebensqualität der Menschen.“

„Die Smart-City-Konzepte vor Ort bieten Antworten auf die Herausforderungen der Urbanisierung“, so Harald A. Summa, Hauptgeschäftsführer eco Verband in seinem Referat. „Dazu gehören Lösungen für immer mehr Mobilität, eine bessere Luft- und Umweltqualität und für eine alternde Bevölkerung.“

Smart-City-Umsätze verdoppeln sich bis 2022

Die zunehmende Vernetzung der Metropolen spiegelt sich auch in den hohen Wachstumsprognosen im Bereich Smart City in Deutschland wider, die Lars Riegel, Principal Arthur D. Little GmbH, präsentierte: Bis 2022 sollen sich die Umsätze auf rund 43,8 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. „Der Smart-City-Markt München ist mit einem voraussichtlichen Wachstum von über 16 Prozent jährlich ein äußerst attraktiver Markt – sowohl für Unternehmen der Internetwirtschaft als auch für Unternehmen anderer Industrien“, sagte Riegel. Er präsentierte die Studie „Der deutsche Smart-City-Markt 2017-2022“ von eco und Arthur D. Little.

Digitale Infostelen, Elektro-Mobilität oder gekühlte Quartiersboxen als Lieferstationen, die von Unternehmen und Privatleuten genutzt werden können: Die eigenen Angebote baut München ständig weiter aus. Welche Rahmenbedingungen noch geschaffen werden müssen, wer zur weiteren Innovationsfähigkeit beitragen könnte und wie alle davon profitieren, das diskutierten die Teilnehmer intensiv.

Smart-City-Ökosystem München

Vom Wandel zur digitalen Stadtgesellschaft profitieren Bürger, Wirtschaft und Verwaltung gleichermaßen. „Der Austausch unterschiedlicher Player der Smart-City-Wertschöpfungskette und die Bereitschaft zu Kooperation und Partnerschaft sind kritische Erfolgsfaktoren“, so Lars Riegel zum Abschluss der Veranstaltung.

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