22.02.2022 – Kategorie: Cloud Computing

MS Office 365: Preiserhöhungen treten ab März 2022 in Kraft

Wie Microsoft angekündigt hatte, werden die Preise für MS Office 365 für Unternehmenskunden ab März 2022 erhöht. Begründet wurde die Preiserhöhung von rund 20 Prozent mit Verbesserungen der Office-Suite.


Im Sommer 2021 hatte Microsoft entschieden, die Preise von MS Office 365 für Unternehmenskunden ab März 2022 zu erhöhen. Das Unternehmen begründet die Preiserhöhung von rund 20 Prozent mit zahlreichen Erneuerungen und Erweiterungen von Office 365 in den letzten Jahren. Die Änderungen werden sich auf monatliche Abonnements auswirken. Und somit klein- und mittelständische Unternehmen besonders hart treffen, die bis jetzt auf Office 365 angewiesen waren. Microsoft gehört unbestritten zu den erfolgreichsten Technologieunternehmen der Welt und hat mit der Produktreihe MS Office 365 eine Cloud-basierte Arbeitsumgebung geschaffen, die Unternehmen weltweit einsetzen. Dennoch entscheiden sich mittlerweile viele Nutzer für andere, lokale Cloud-Speicher.

MS Office 365: Einhaltung der DSGVO in Frage gestellt

In den letzten Jahren haben Datenschutz-Experten den Umgang von Microsoft mit Benutzerdaten immer häufiger bemängelt . Durch die Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU im Jahre 2018 sollen personenbezogene Daten umfassend vor missbräuchlicher Nutzung rechtlich geschützt werden. Dennoch steht Microsoft weiterhin bei der Datenschutz-Aufsichtsbehörde unter Kritik. Denn diese vermutet, dass personenbezogene Daten trotz DSGVO in die USA gelangen.

US-Konzerne wie Microsoft unterliegen der US-Gesetzgebung, dessen niedriger Datenschutz mit den hohen europäischen Anforderungen an personenbezogenen Daten unvereinbar ist. Laut Datenschutzexperten ist deshalb zu erwarten, dass US-Anbieter vermehrt in der EU beweisen möchten, dass deren Cloud-Angebote den innerhalb der EU geltenden DSGVO-Richtlinien entsprechen, auch wenn sich dies schwierig gestaltet und einige Fragen nach wie vor ungeklärt sind.

Europäische Unternehmen werden zunehmend DSGVO-bewusster und wählen mit großer Sorgfalt, wo und unter welchen Bedingungen die Anbieter ihre Daten speichern. Diesen Trend im europäischen Markt sieht auch Valentijn Koppenaal, Geschäftsführer der LeitzCloud by vBoxx GmbH. „Mit einem deutschen Cloud-Speicher brauchen Unternehmen keine Befürchtung haben, dass personenbezogen Daten an Dritte weitergegeben werden. denn in Deutschland gelten die strengsten Datenschutzbestimmungen.“

LeitzCloud by vBoxx
Valentijn Koppenaal ist Geschäftsführer der LeitzCloud by vBoxx GmbH. (Bild: LeitzCloud)

Schutz personenbezogener Daten durch Verschlüsselung

Mit dem deutschen Synchronisationsdienst LeitzCloud werden wichtige Daten mit modernsten Technologien wie SSL- und TLS verschlüsselt. Die Server von LeitzCloud befinden sich in deutschen TÜV-zertifizierten Rechenzentren. Dieser gibt die Garantie, dass personenbezogene Daten nur in Deutschland gespeichert werden. „Durch die eindeutigen DSGVO-Standards in Deutschland sind die Daten unserer Kunden konform der strengsten Datenschutzregeln geschützt“, bestätigt Koppenaal.

Schon seit einiger Zeit findet ein Wechsel deutscher Unternehmen von den großen US-amerikanischen Cloud-Anbietern zu lokalen, deutschen Cloud-Speichern statt. Deutsche Unternehmen werden sich der Vorteile von Datensicherheit, Datenschutz und DSGVO-Konformität immer bewusster. Nach der Preiserhöhung von Microsoft für MS Office 365 ist zu erwarten, dass sich dieser Trend noch weiter verstärken wird und einige Unternehmen zu günstigeren Cloud-Anbietern wechseln werden. (sg)

MS Office 365
Der Synchronisationsdienst LeitzCloud setzt die Datenschutzregeln der DSGVO um. (Bild: LeitzCloud by vBoxx GmbH)

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