Mit Experten-Communitys dem demografischen Wandel begegnen

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Das FIR an der RWTH Aachen erforscht seit dem 1. Januar 2012 in dem Forschungsprojekt iNec, wie man mithilfe interner sozialer Unternehmensnetzwerke (Business-Communitys) dem demografischen Wandel in Firmen begegnen kann. Das Akronym iNec steht für „Innovation durch Experten-Communitys im demografischen Wandel“.
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Das FIR an der RWTH Aachen erforscht seit dem 1. Januar 2012 in dem Forschungsprojekt iNec, wie man mithilfe interner sozialer Unternehmensnetzwerke (Business-Communitys) dem demografischen Wandel in Firmen begegnen kann. Das Akronym iNec steht für „Innovation durch Experten-Communitys im demografischen Wandel“.

Die Ergebnisse des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts werden am 25. und 26. März 2015 auf dem Aachener Dienstleistungsforum der Öffentlichkeit präsentiert. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des Clusters Logistik auf dem RWTH Aachen Campus (Campus-Boulevard 55, 52074 Aachen) statt.

Innovationen entstehen zu einem erheblichen Teil durch die persönliche Vernetzung von Menschen. Dabei werden Erfahrungen, Ideen und Wissen nicht nur bewusst, sondern auch unbewusst ausgetauscht, diskutiert und immer wieder zu neuen Lösungsideen verknüpft. Die immer diskontinuierlicher verlaufenden Erwerbsbiographien, gekennzeichnet durch häufigen Arbeitsstellen- oder Berufswechsel, erschweren jedoch zunehmend den regelmäßigen Austausch und  die langfristige persönliche Vernetzung der Berufstätigen. Hier setzt die Idee des Forschungsprojekts iNec an.

Sich in Echtzeit austauschen  

„Um die orts- und zeitunabhängige Vernetzung der Mitarbeiter zu realisieren, haben wir in dem Projekt iNec eine Plattform und ein entsprechendes Personalentwicklungskonzept erarbeitet und implementiert“, erklärt der FIR-Wissenschaftler und Projektkoordinator Jan Siegers. Die Community ermöglicht den Mitarbeitern, sich in Echtzeit auszutauschen, und verbindet Mitarbeiter verschiedener Abteilungen. Zudem kann die Lösung dazu genutzt werden, um Experten zu identifizieren, virtuelle Wissensspeicher aufzubauen und unternehmensweit publik zu machen. Derzeit wird die Plattform in der Industrie von den Mitarbeitern der GEA Farm Technologies GmbH in den Bereichen „Wissensmanagement“ (Knowledge-Base), „Innovation“ und „Mentoring“ getestet und hinsichtlich der Verbesserung der Benutzeroberfläche bewertet. Die Ergebnisse dieser Tests wurden bereits genutzt, um die Community-Lösung weiter zu verbessern und für den Einsatz in zusätzlichen Unternehmensbereichen vorzubereiten.

Fragen stellen

„Im Bereich ´Mentoring` können neue Mitarbeiter beispielsweise über die Plattform ganz bequem Fragen an einen erfahrenen Mitarbeiter (Mentor) oder die gesamte Community stellen. Mithilfe einer mobilen Applikation können die Fragen dann ganz bequem auch von unterwegs über verschiedene Endgeräte beantwortet werden.

Die Fragen und Antworten werden auf der Plattform gespeichert und können so in Zukunft auch neuen Mitarbeitern den Einstieg in die Firma und ihren Aufgabenbereich erleichtern“, erklärt Siegers. 

Deutschland zählt laut der EU zu den Innovationsführern und nimmt Platz zwei in der Rangliste Europas ein. Demnach sind Forschungsarbeiten, wie die in dem Projekt iNec, wichtig, um die Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen auch in Zukunft zu stärken, denn innovative Unternehmen sind nachweislich deutlich erfolgreicher als Unternehmen, deren Innovationsfähigkeit weniger stark ausgeprägt ist. Die Forschungsarbeiten zu dem Projekt iNec enden im April 2015, jedoch sind seitens des FIR bereits weitere darauf aufbauende Projekte geplant. Zusätzliche Informationen zu dem Forschungsprojekt und dem Aachener Dienstleistungsforum sind im Internet auf folgenden Seiten abrufbar: projekt-inec.de, aachener-dienstleistungsforum.de

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