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Microsoft für Interoperabilität zwischen Open XML und ODF

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Microsoft für Interoperabilität zwischen Open XML und ODF

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Microsoft hat eine „Document Interoperability Initiative“ angekündigt. Gemeinsam mit verschiedenen Anbietern, darunter Novell, soll die Interoperabilität von Implementierungen verschiedener offener Dokumentformate verbessert werden. Gleichzeitig hat Microsoft ein verbessertes Tool zur Übersetzung zwischen ODF und Open XML für Excel und PowerPoint vorgestellt. Die Ankündigungen erfolgen während dem laufenden zweiten Abstimmungsgang über Open XML als ISO-Standard. In Cambridge soll speziell die Interoperabilität von Implementierungen von Open XML und ODF auf verschiedenen Plattformen, darunter Linux, Mac OS X und verschiedene mobile Betriebssysteme, getestet werden. Dies soll helfen, die Implementierungen oder Übersetzungstools zu verbessern. „Die Nutzung offener Dokumentenstandards wie OpenXML und ODF wird die Art verbessern, wie Organisationen quer über verschiedene Platttformen arbeiten“, erklärt dazu XML-Content-Server-Anbieter und Initiativen-Partner Mark Logic. Mit der Ankündigung der Initiative hat Microsoft auch verbesserte Übersetzungstools zwischen dem Microsoft-Format Open XML und dem von OpenOffice genutzten ODF für die Anwendungen Excel und Powerpoint vorgestellt.

Der Start der Initiative kommt im Kampf um die Anerkennung von Open XML als ISO-Standard, dessen Entwurf als DIS 29500 vorliegt. Nach dem Scheitern des ersten Anlaufs im September 2007 wurde dieser zeitweise sehr scharf geführt, so gab es Ende Januar harte Aussagen von IBM. Genau das habe beim BRM Ende Februar in Genf nicht ausreichend funktioniert, wurde etwa vom Leiter der US-Delegation Frank Farance kritisiert. Nur 20 Prozent der Kommentare seien vor der Abstimmung wirklich diskutiert worden. Auch aus Malaysia kommt ähnliche Kritik. „Das BRM war sehr konstruktiv“, ist dagegen Lutz überzeugt. Die dänische Delegation etwa sieht ihre Bemühungen, den Standard zu verbessern, als vollen Erfolg. Die Meinung zu in Genf nicht diskutierten Kommentaren werde sie schriftlich einreichen. Ein großer Erfolg für Microsoft ist jedenfalls der Sinneswandel von Patrick Durusau, Herausgeber von ODF. „Ich empfehle die Zustimmung zu DIS 29500 als ISO-Standard“, sagt der bisherige Gegner. Grund dafür sei ein geändertes Verhalten Microsofts. Über Open XML abstimmen müssen die Länder nun bis zum 29. März. Bisherige Statements deuten darauf hin, dass viele sich bis zum Ende der Frist Zeit lassen werden. (pte)

http://www.marklogic.com

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