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MES-Forum vom 16. bis 17. September 2008, Stuttgart Marriott Hotel Sindelfingen

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MES-Forum vom 16. bis 17. September 2008, Stuttgart Marriott Hotel Sindelfingen

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Manufacturing Execution Systeme (MES) machen produzierende Unternehmen erfolgreicher, so das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie. Innerhalb von drei Jahren konnten Fabriken, die MES als Verbindung zwischen Planung und Produktion einsetzten, ihre Rentabilität um 350 Prozent steigern; eine Vergleichsgruppe, die auf MES verzichtete, lediglich um 86 Prozent. (Quelle: Maschinenmarkt, September 2006). Der Wirtschaftsinformatiker Prof. Norbert Gronau von der Universität Potsdam bestätigt gegenüber dem Konferenzveranstalter IIR Deutschland: „Von einer MES-Einführung erwarte ich Transparenz in der Fertigung und eine effizientere Gestaltung der Produktionsprozesse.“ Unter der fachlichen Leitung des MES-Spezialisten berichten auf dem MES-Forum (16. bis 17. September 2008, Stuttgart) Experten aus der Industrie über ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von MES-Systemen. Das Forum, veranstaltet von IIR Deutschland, versteht sich als Informationsplattform für Produktions- und IT-Verantwortliche in Industrieunternehmen.

Der Automobilzulieferer Johnson Controls steuert sein gesamtes Qualitätsmanagement über MES. So ist dem Unternehmen der globale MES-Rollout über zahlreiche Produktionslinien gelungen. Wie der Betrieb die Rückverfolgbarkeit auch über Unternehmensgrenzen hinweg und die Qualitätskontrolle seiner Produkte sicherstellt, veranschaulicht der IT Business Analyst Christian Fieg.

Alexander Lützow von der Braun AG wird zeigen, welche IT-Instrumente der Elektro-Kleingerätehersteller nutzt, um Teilprozesse seiner Massenfertigung zu optimieren: In dem Kronberger Betrieb werden Produktionskennzahlen standardisiert und trotz heterogener Systemlandschaften effizient erfasst, und ein Software Lifecycle Management sorgt für eine reibungslose Produktion.

Als Büromöbelhersteller ist die Bene AG auf individualisierte Massenfertigung spezialisiert. Auf dem MES-Forum erläutert der Bereichskoordinator Jürgen Raab, wie sein Unternehmen mittels MES-Systemen Anlagen und Arbeitsplätze variabel anbindet, Rückmeldungen aus der Produktion bezieht und Schnittstellen zu anderen Systemen gestaltet.

MES-Systeme und die digitale Fabrik wachsen immer mehr zusammen, so die Beobachtung von Dr. Olaf Sauer vom Fraunhofer Institut für Informations- und Datenverarbeitung. Er wird in seinem Vortrag auf automatisches Engineering von MES-Systemen eingehen und Methoden des durchgängigen Engineerings von der Planung bis zum Betrieb vorstellen.

Normen und Standards für MES, aktuelle Normvorhaben sowie Möglichkeiten, daran mitzuwirken und Einfluss zu nehmen, stellt Dr. Robert Patzke vor. Patzke leitet die DIN-Study Group, eine Institution, die internationale ISO-Normvorschläge erarbeitet.

Auch Siemens, Infineon Technologies IT-Services, Novelis und Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge sind mit Beiträgen vertreten.

http://www.konferenz.de/pr-mes08

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